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Der rote Faden

Erlebnisse von Irma Schäfer (1922-2004) aus Winsen-Luhe,
ehemalige VTF-Anlaufadresse für Hamburg
von Irma Schäfer

Dieser rote Faden ist mein Wegweiser von Geburt an bis ins hohe Alter.

Teil 1

Als ich neun Jahre alt war, hatte ich einen Traum. In diesem wurde mir gesagt, daß meine Cousine Erika, die zu diesem Zeitpunkt elf Jahre alt war, sterben würde. Dieser Traum machte mir so große Angst, daß ich beschloß, ihn meinen Eltern zu erzählen. Mutter und Vater lachten nur und sagten: "Was soll das, sie ist doch gesund und erst elf Jahre alt?!"

Leider wurde aus meinem Traum bittere Wirklichkeit. Folgendes hat sich zugetragen: Erika wurde in der Schule von einem sehr aggresiven Mädchen in die Ferse getreten. Die Wunde entzündete sich und Erika bekam eine Blutvergiftung. Innerhalb von drei Tagen, einen Tag vor Heilig Abend, ist Erika gestorben. Dieses Erlebnis und viele andere Begebenheiten und Erfahrungen prägten mein Leben bis ins hohe Alter. Mir ist bewußt geworden wessen ich fähig bin, und ich glaube, der liebe Gott hat mir eine gewisse Medialität in die Wiege gelegt. Dazu aber zu einem späteren Zeitpunkt mehr.

Vor wenigen Tagen machte ich, wie so oft, eine Einspielung und sagte: "Wer mit mir sprechen möchte, ist willkommen." Ich hörte dann diese Einspielung ab und es fiel der Name Erika. Ich kam ins Grübeln und fragte mich wieso, Erika lebt doch noch unter uns! Ich dachte dabei an meine Freundin Erika Friedemann (ebenfalls Mitglied vom VTF (mit ihrem Einverständnis nenne ich ihren Namen)).

Meine jenseitige Freundin schien mein Zögern und mein Erstauntsein zu bemerken und sagte dann ganz deutlich: "Ich bin Erika Weier".

Ein Schauer lief über meinen Rücken. Es war meine Cousine, die mit elf Jahren verstorben ist.

Diese Geschichte ist eine von vielen Erlebnissen, die ich Ihnen wahrheitsgemäß erzählt habe. Weitere werden folgen.

Wer mit mir sprechen möchte, kann sich gerne an mich wenden. Ich bin immer bereit, Menschen zu helfen.


(Erschienen in der VTF-Post P 106, Ausgabe 1/2002)

Teil 2

Es war im Jahr 1987, da bekam ich eine Nachricht von einer ehemaligen Nachbarin D. P. daß mein Cousin G.S. aus Bergedorf gestorben ist. Sie bat mich, ihn doch mal zu rufen. In den nächsten Tagen fuhr ich zu meiner Freundin Erika Friedemann und erzählte es ihr. Wir machten gemeinsam eine Einspielung und zwar per Radio und-in russischer-Sprache. Wir begrüßten ihn und baten ihn, sich zu melden. Beim Abhören hörten wir dann mitten in der russischen Sprache die klaren deutschen Worte: "Mago soll kommen." Es war der Name seiner Frau. Für uns war nun klar, er hatte gar nicht gemerkt, daß er eine Ebene gewechselt hatte. Es gibt, wenn man nach den Büchern gehen soll, unterschiedliche Arten, ins Jenseits zu gehen. Oft wird von einem Tunnel und manchmal von einer Nebelwand berichtet, so wie der Engländer James Lee in seinem Buch die "Brücke zur Unsterblichkeit" berichtet.

Eine Woche später machte ich alleine eine Einspielung, auch mit der Radiomethode. Da bekam ich ganz deutlich die Antwort: "Ich kann noch nicht alles." Ich war begeistert. Ich wurde in meiner Meinung bekräftigt, daß man drüben auch lernen mußte. Bei meiner dritten Einspielung sagte er mir: "Ich habe mit dir heute gesprochen." Es kamen noch viele Antworten, die ich nicht alle wiedergeben kann, ich hatte ja auch noch viele andere Wesen, die ich rufen mußte. Vor allen Dingen kamen viele Menschen zu mir, die Trost und Hilfe suchten. Doch ich sage immer wieder, diese Kassetten sind Goldstücke für euch und ich gebe sie nicht aus der Hand.

Später mehr.

Nun zum Schluß noch eine Bemerkung von mir. Im letzten Heft war ein Erfahrungsbericht von einem Herrn Schulz, wie er zu den Tonbandstimmen kam. Er schrieb über eine nette ältere Dame, die ihm geholfen habe. Er nannte aber nicht den Namen der Dame, aber aus dem Bericht habe ich alles wieder erkannt. Diese nette Dame war ich. Darum möchte ich mich jetzt öffentlich bei Herrn Schulz bedanken, daß er so nett war und meinen Namen verschwiegen hat. Ich habe aber nichts dagegen, wenn mein Name und neue Adresse genannt wird.


(Erschienen in der VTF-Post P 108, Ausgabe 3/2002)

Teil 3

In unserer Anfangzeit lernte ich meine jetzige Freundin Erika Fridemann kennen. Sie erzählte mir, daß sie mit Gläserrücken und kleinen Holztischchen experimentierte. Ich wurde neugierig und bat sie, mir doch alles zu zeigen und zu erklären. Ich fand es aufregend und wir haben es öfter gemacht, bis uns plötzlich ein "Stopp" von der geistigen Ebene eingegeben wurde. Erika hatte 1974 ihr Baby verloren. Das Kind wurde nur einige Wochen alt und war sehr krank. Eine kleine Sandra. Diese Sandra bat mich (natürlich mal wieder im Traum), ihre Mutti zu grüßen und ihr auszurichten, wir sollten keine Gläser mehr rücken. Wir würden durch einen geistigen Helfer Unterstützung bekommen. Wir befolgten den Rat und hatten gute Ergebnisse mit unseren Einspielungen. Wenn wir dann aber zusätzlich noch Botschaften bekamen, war unsere Freude groß. Ja, manchmal konnten wir mit einer Botschaft gar nichts anfangen und fragten uns, was soll das bedeuten. Wenn aber eine längere Zeit verstrichen war, geschah das, was vorher angekündigt wurde und wir waren jedesmal überrascht und sagten: Ach, das war damit gemeint. Es war eine schöne Zeit, leider können wir uns nur noch selten treffen, weil ich einen Unfall hatte und daher nicht mehr Auto fahren kann. Unsere Freude an Einspielungen ist aber ungebrochen und wir teilen uns alles telefonisch mit. Ich helfe immer wieder Menschen und habe durch viele Leiden vieles gelernt, was ich den nächsten Folgen ansprechen werde.


(Erschienen in der VTF-Post P 110, Ausgabe 1/2003)

Teil 4

Heute möchte ich nun etwas erzählen, was mir doch sehr am Herzen liegt. Im Jahre 1996 hatte ich meinen zweiten Mann verloren. Er interessierte sich sehr für die Forschung über das Leben nach dem Tod. Leider muß ich nun etwas berichten, was mich nervlich total fertig machte. Karl war mein zweiter Mann und hat mich mit seiner Eifersucht total nervlich krank gemacht. Eine Zeit nach seinem Tod habe ich dann eine Einspielung gemacht und ihn gefragt, warum er mich mit seiner Eifersucht so gequält hätte. Darauf bekam ich eine superdeutliche Stimme. Er sagte: "Ich wußte nicht, was ich tat."

Ich hatte einen lieben kleinen Dackel, aber leider ist er tödlich überfahren worden. Da habe ich den Karl gefragt, ob er meinen Chico mitgebracht hätte. Darauf kam wieder eine deutliche Antwort. Er sagte: "Denn das hab ich gekonnt." Das hat mich nun auch überzeugt, daß auch die Tiere den Tod überleben.

Bei einer Tagung in Darmstadt hatte ich erfahren, daß unsere jenseitigen Freunde sich auch gegenseitig mit Energie helfen können. Dies habe ich nun getestet und habe eine Bekannte gerufen, die mir im Jahre 1986 die Wassermethode beigebracht hatte. Sie war auch im Buch von Rainer Holbe mit einer Geschichte oder Bericht zu lesen. Diese Bekannte war vor zwei Jahren gestorben. Ihr Name war Dorit Pinnau. Ich habe sie gerufen und mich bei ihr entschuldigt, daß ich sie noch nicht gerufen habe. Dann habe ich sie gebeten, ob sie nicht einer bestimmten Person mit ihrer Energie helfen könnte. Beim Abhören, es war eine Wassereinspielung, hörte ich deutlich die Worte: "Jetzt kommt die Dorit."

Für heute werde ich nun Schluß machen. Demnächst mehr.


(Erschienen in der VTF-Post P 111, Ausgabe 2/2003)

Teil 5

Vor etwa 3 Jahren rief mich eine gute Bekannte an. Sie war sehr aufgeregt, denn sie vermisste ihr Portmonee. In der ganzen Wohnung hatte sie danach gesucht, aber leider nicht gefunden. Sie bat mich, doch schnell eine Einspielung zu machen und den Karl zu fragen, ob er ihr sagen könne, wo ihr Geldbeutel wäre. Ich tat es. Darauf bekam ich eine deutliche Anwort. Er sagte: "Im Bett". Doch zusätzlich gab er noch eine Botschaft durch, die lautete: "Gehn die Treppe ab in Keller, dann links bis zu Wasserrohr". Ich dachte, vielleicht meinte er, daß sie die Geldbörse im Keller verlegt hatte. Ich gab ihr die Botschaft durch, aber sie meinte, sie hätte doch schon im Bett gesucht und nichts gefunden. Nach etwa 5 Minuten rief sie mich wieder an und sagte mir, daß sie ein zusammenklappbares Bett hätte, das sie immer gebrauche, wenn ihre Mutter zu Besuch kam. Sie hätte dann voller Wut gegen das Bett getreten und da wäre das Portmonee rausgefallen. Ich sagte zu ihr, freue Dich doch, nun hast Du es selbst mal erleben können, daß unsere Forschung die reine Wahrheit ist. Es waren inzwischen 10 Minuten vergangen, da klingelte wieder mein Telefon. Meine Bekannte war wieder dran. Sie sagte zu mir: "Ich muß Dich unbedingt nochmal anrufen, denn wenn ich das nicht tue, dann platze ich." Dann sagte sie, diese zweite Botschaft von Karl hätte sie neugierig gemacht. Sie wäre genau nach dieser Anweisung in den Keller gegangen und als sie sich dem Wasserrohr näherte, sah sie, daß Wasser aus dem Rohr tropfte. Sie schaltete alles ab, sonst wäre am nächsten Morgen der ganze Keller unter Wasser gewesen. Ich sehe es wieder wie ein kleines Wunder und wir werden immer wieder in dem Glauben gestärkt, daß unsere Forschung die reine Wahrheit hervorbringt. Aber diese Wunder erlebe ich immer wieder, wenn auch in verschiedenen Richtungen. Demnächst mehr.


(Erschienen in der VTF-Post P 112, Ausgabe 3/2003)