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Offener Brief an die GWUP

zur Stellungnahme der GWUP zum Kinofilm "White Noise"
von Markus Hilser

Markus Hilser
Erlenweg 3
78713 Schramberg

 

Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung
von Parawissenschaften e.V.
Arheilger Weg 11
64380 Roßdorf

Montag, 21. Februar 2005

Ihre Stellungnahme zum Kinofilm "White Noise"
beziehungsweise zum Stimmenphänomen

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit Interesse habe ich Ihre Stellungnahme[1] von Bernd Harder zum Kinofilm "White Noise", der am 24. Februar 2005 in die deutschen Kinos kommt und in dem es um instrumentelle Transkommunikation geht, auf Ihrer Homepage gelesen. Allerdings bin ich von der Stellungnahme selbst, die meiner Ansicht nach qualitativ und quantitativ dem Phänomen nicht gerecht werden kann, wie auch von der Herangehensweise der GWUP an das Thema allgemein sehr enttäuscht. Von ernsthaftem Interesse an einer fundierten Erörterung und Aufklärung der Überzeugungen der Stimmenforscher ist sehr wenig zu merken.

Vorab: das Anliegen der GWUP bezüglich der Aufklärung über okkulte Praktiken und die damit verbundenen Gefahren begrüße ich sehr und es verdient hohe Anerkennung. Sie sind prinzipiell ein notwendiger Gegenpol zur Gutgläubigkeit und Scharlatanerie. Doch darum geht es mir nicht. Es geht mir lediglich um Ihren nachlässigen Umgang mit dem Stimmenphänomen.

Die GWUP will sich laut eigener Aussage "für sorgfältige Untersuchungen parawissenschaftlicher Behauptungen (...) einsetzen"[2]. Doch diesem Anspruch wird die GWUP in der besagten Stellungnahme und auch bei der sonstigen Auseinandersetzung mit diesem Thema meiner Ansicht nach nicht gerecht. Statt die Behauptungen und Hinweise der Transkommunikations-Forscher in angemessener Weise zu beachten und nachzuvollziehen, statt auf sorgfältige Untersuchungen (von parawissenschaftlichen Behauptungen) zu verweisen bzw. solche anzukündigen, wird das sehr komplexe Phänomen der sogenannten Tonbandstimmen leichtfertig und ohne ausreichende Begründung als nicht objektiv existent dargestellt, indem es pauschal mit fehlerhafter Sinneswahrnehmung (sprich: Sinnestäuschung) erklärt wird.

Zwangsläufig stellt sich mir folgende Frage: hat die GWUP nun eigene Experimente im Bereich der Tonbandstimmen auf Grundlage der Angaben von Transkommunikations-Forschern durchgeführt oder kann die GWUP auf entsprechende Experimente anderer Institutionen zurückgreifen, um ihrem selbst gesteckten Anspruch der Förderung sorgfältiger Untersuchungen zu parawissenschaftlichen Behauptungen gerecht zu werden? Oder begnügt sich die GWUP mit der Erklärung "Alles Sinnestäuschung"? Wenn letzteres zutrifft – und davon gehe ich aus – müsste die GWUP ehrlicherweise in ihren Veröffentlichungen hinzufügen, dass sie keine sorgfältigen Untersuchungen zu den Behauptungen der Transkommunikations-Forscher vorweisen kann und auch keine solche Untersuchungen für notwendig hält.

Demgegenüber begann 1974 beispielsweise Dr. rer. nat. Ernst Senkowski (1922) unabhängige Untersuchungen auf dem Gebiet der Transkommunikation. Und seine Einschätzung zum Phänomen unterscheidet sich erheblich von der Ihrigen: "Obwohl beim gegenwärtigen Stand die Existenz der instrumentellen Transkommunikation nicht mehr so unglaubhaft erscheinen sollte wie vor einigen Jahren, hat weder ihre offizielle wissenschaftliche Erforschung noch ihre allgemeine Anerkennung eingesetzt"[3]. Wenn nun ein interessierter Neuling sowohl die GWUP-Meinung erfährt, die vermutlich auf keiner einzigen Versuchsreihe basiert, als auch die von Herrn Dr. Senkowski, der seit mehr als drei Jahrzehnten experimentiert, wer erscheint glaubwürdiger?

Stark vereinfacht sieht der im Raum stehende Dialog zwischen ernsthaften Transkommunikations-Forschern (TF) und Skeptikern (Sk) meiner Beobachtung zufolge folgendermaßen aus:

TF: "Wir erhalten sinnvolle Anomalien auf Aufzeichnungsmedien!"
Sk: "Dabei handelt es sich aller Vernunft nach nicht um Anomalien, sondern um technisch bzw. psychologisch bedingte Fehlinterpretationen."
TF: "Wir wissen, dass wir fehlbar sind und uns deshalb gelegentlich auch irren, aber wir haben auch einige sinnvolle Anomalien von sehr guter Qualität und dazu noch höchst interessante Begleiterscheinungen vorliegen. Das Phänomen existiert!"
Sk: "Trotzdem handelt es ganz sicher um Sinnestäuschung."

Und damit bleiben beide auf sich alleine gestellt und klagen über die vermeintliche Engstirnigkeit der anderen Seite. Dabei ist es meiner persönlichen Überzeugung nach extrem wichtig, dass sich beide Seiten nähern und auf möglichst viele gemeinsame Nenner kommen – doch statt dessen haben beide in der Vergangenheit Fehler begangen und die Differenzen verschärft. Einen solchen Vorfall möchte ich als Beispiel aufzeigen:

In der Sendung ""Kaffeesatz und Gläserrücken" am 2.11.1997 auf Bayern 3 besuchte Wolfgang Hund von der GWUP unter anderem den Leiter der Nürnberger Tonbandstimmen-Einspielgruppe Ernst Struck. Sein "Experiment" bestand darin, die Tonbandstimmen befragen zu lassen, wie viele Bohnen sich exakt in seiner geschlossenen Hand befinden. Dass dieser Test fehlschlug, deutete er als "Beweis" gegen die Existenz des Tonbandstimmen-Phänomens.

Die GWUP ist für sorgfältige Untersuchungen und die Popularisierung von wissenschaftlichen Methoden[4]. Sie verlangt mehr Wissenschaftlichkeit in den Parawissenschaften und müsste somit selbst uneingeschränkte Wissenschaftlichkeit repräsentieren. Doch die von Herrn Hund gewählte Art der "Beweisführung" ist vollkommen untauglich, denn

  • die Untersuchung sogenannter paranormaler Phänomene darf sich nicht nur auf einen "alles entscheidenden" Versuch beschränken, sondern sie muss aus einer Versuchsreihe mit einer bestimmten Anzahl von Einzelexperimenten über einen längeren Zeitraum hinweg bestehen
  • es wurde keine anerkannte Versuchsmethode verwendet
  • das Experiment war dem zu untersuchenden Phänomen nicht angemessen (speziell bei den sog. Tonbandstimmen lassen sich gemäß der meisten Transkommunikations-Forscher Antworten nicht auf Befehl "abrufen")
  • ausgehend von der These, dass die Urheber der Stimmen wirklich autonome Wesen sind, ist hinsichtlich eines Versuchs außerdem folgendes anzumerken: man kann nicht davon ausgehen, dass ein Gesprächspartner zu einem beliebigen Zeitpunkt erreichbar und kooperationsbereit ist.

Statt Herrn Struck z.B. eine Anleitung an die Hand zu legen, nach der er die Durchführung seiner Einspielungen an den Grundsätzen der Wissenschaft ausrichten könnte (wo doch die GWUP die wissenschaftlichen Methoden verbreitet und auf Parawissenschaften angewendet sehen will[4]), führte Herr Hund mit ihm einen gänzlich deplacierten Test durch und demonstrierte genau das Gegenteil der doch von der GWUP selbst einverlangten wissenschaftlichen Seriosität.

Das seltene Bestreben der GWUP respektive Herrn Hund einer direkten und persönlichen Untersuchung des Stimmenphänomens ist sehr zu begrüßen. Aber die betreffenden Phänomene müssen dabei vorurteilsfrei und qualifiziert untersucht werden.

Ein Misslingen des "Experiments" war unter diesen Bedingungen vorprogrammiert. Selbst wenn statt der absurden "Bohnenzählerei" eine passable und anerkannten Versuchsmethode verwendet worden wäre, hätte ein Fehlschlagen logischerweise lediglich beweisen können, dass es zu diesem Zeitpunkt unter den gegebenen Bedingungen nicht gelungen ist, eine Antwort zu erhalten. Ein Nichteintreffen erwarteter Antworten kann allerdings niemals als Beweis gegen die Existenz des Phänomens gewertet werden. Und das muss Herr Hund als Mitglied im Wissenschaftsrat der GWUP eigentlich wissen. So ist die Frage berechtigt, was der eigentliche Sinn und Zweck der Aktion des GWUP-Akteurs war. War es ernsthaftes Interesse an einer Klärung des Phänomens oder ging es darum, durch eine nicht ernst zu nehmende Verfahrensweise ein nicht ernst zu nehmendes Ergebnis zu erhalten um das Phänomen zu diskreditieren?

Aber auch Herr Struck als langjähriger Tonbandstimmen-Experimentator hätte wissen müssen, dass Versu­che dieser Art von vorn herein zum Scheitern verurteilt sind – und sich keinesfalls darauf einlassen dürfen. Überhaupt gehört es zum korrekten Verhalten eines Stimmenforschers, dass er zwar die Existenz der Stimmen gemäß seiner Erfahrung bestätigt, aber die Herkunft der Stimmen offen lässt, denn die Herkunft lässt sich nicht beweisen. Die Fragen nach der Existenz (ja/nein) des Phänomens und der Herkunft des Phänomens müssen auseinander gehalten werden. Es ist also ein Fehler von einigen Stimmenforschern, das sogenannte Jenseits als feststehenden Absender zu benennen. Er darf es als persönliche Annahme darstellen, nicht als Faktum. Doch es gibt auch Stimmenforscher, die die Frage nach der Herkunft offen lassen oder vermuten, die Stimmen wären ein psychokinetisches Erzeugnis des Experimentators. Diese verschiedenen Meinungen der Stimmenforscher bedeutet wiederum ein Kritikpunkt für Ihre Stellungnahme, denn darin werden alle Stimmenforscher undifferenziert zu Spiritisten deklariert.

Zurück zum Experimentieren: es muss Einigkeit darüber herrschen, was genau man wie beweisen will und wodurch ein Beweis erbracht ist, unter Beachtung aller wissenschaftlichen Prinzipien. Meiner Meinung nach müsste man im Falle einer Versuchsreihe, in der Skeptiker und Stimmen-Forscher zusammenarbeiten, als erstes die objektive Existenz der vermeintlich unerklärlichen Stimmen direkt beweisen, um erst dann darauf aufbauende Versuchsreihen einzuleiten.

Einen solchen, auf dem Stimmenphänomen bereits aufbauenden Beweis, nämlich den von konkreten Zweitbezügen in Tonbandstimmen, ist in einer Versuchsreihe von Prof. Dr. Johannes Hagel und Margot Tschapke erbracht worden[5]. Anders als in den unzutreffenden Darstellungen der GWUP konnten aus den Tonbandstimmen greifbare und zudem korrekte Informationen gewonnen werden. Dadurch wurde natürlich auch indirekt der generelle Nachweis über ein Phänomen erbracht, das man dementsprechend weiter erforschen sollte. Die Tatsache, dass eine Übermittlung von Information zustande kam, muss zu denken geben. In der "White Noise"-Stellungnahme von Herrn Harder findet sich kein Wort über diese experimentelle Untersuchung. Aus welchem Grund? Es fehlen ferner Anmerkungen zu Techniken der modernen Stimmenforschung, insbesondere zur zufallsgesteuerten Phonemsynthese[6]. Statt dessen werden Gründe für eine technischbedingte Stimmen-Entstehung auf Tonbändern aufgeführt, die längst Dr. Konstantin Raudive in London 1971 im abgeschirmten Laboratorium der Firma Belling & Lee Ltd. in einem Faradayschen Käfig als Ursache der anomalen Stimmen ausschließen konnte[7]. Daneben finden sich in der Darlegung reichlich Polemik, gegenüber dem Phänomen völlig unangemessene und irreführende Ansprüche und schlicht Unwahrheiten. Der Autor scheint sich mit der Thematik weder eingehend noch ernsthaft auseinandergesetzt zu haben. Ich zitiere:

"Denn wirklich brauchbare Informationen sind den größtenteils nur bruchstückhaften und sehr schwer hörbaren "Einspielungen" der modernen Spiritisten nicht zu entnehmen; die "Geister" stammeln meistens so einsilbig daher, als sei es im Jenseits etwa so spannend wie ein "Ballermann"-Urlaub im Winter."

Brauchbare Informationen[8] sind den Einspielungen in der Tat zu entnehmen. Es gibt Erfahrungsberichte, wonach die Tonbandstimmen zum Beispiel auf Nachfrage den Ort einer in der Wohnung verlegten Geldbörse oder unprovoziert auf ein unbemerktes Leck in einem Wasserrohr zutreffend hingewiesen haben. Und falls unter "brauchbare Informationen" auch "rein beweiskräftige Informationen" verstanden werden dürfen, so verweise ich auf oben erwähnte Versuchsreihe zu den Fremdbezügen in Tonbandstimmen. Es ist ferner zwar richtig, dass die meisten Stimmen zumindest für Menschen mit ungeübtem Gehör schwer zu verstehen sind, aber es wurden ebenso Stimmen von ausgezeichneter Qualität eingespielt, die auch für ungeübte Hörer vernehmbar sind. Hier verweise ich insbesondere auf die systematische Arbeit von Dr. Raudive. Dieser hat zahlreiche Äußerungen eingespielt, die er seiner Kategorie A zuordnen konnte, die also eine gute bis sehr gute Hörbarkeit aufwiesen (gegenüber den schwerer hörbaren der Kategorie B und C aber in der Minderheit). Mit Diplom-Ingenieur Bernhard Weiss einigte er sich dann in einem Gespräch darauf, dass wenn mehrere Personen unabhängig voneinander ein- und dieselbe Stimme wiederholt hören, dann sei der Beweis für die Existenz der Stimme erbracht. Diesen Beweis hat Raudive selbst erbracht, denn er ließ seine Einspielungen mitunter unabhängig von seinen Mitarbeitern und Teilnehmern abhören[9] und "wie wir aus der Versuchsreihe und aus den Abhörtesten wissen, wurden 35 Prozent bis 100 Prozent der Stimmen von den Mitarbeitern selbständig abgehört und festgelegt"[10].

Eine jener Stimmen von Dr. Raudive, die zur Kategorie A gehört, wurde am 7. März 1967 in Bad Krozingen mit den Teilnehmern Oskar und Felix Scherer (Elektromeister) sowie Gustav Inhoffen eingespielt. Die Aussage der Stimme konnte bereits beim präliminaren Abhören von allen (!) Teilnehmern gleichzeitig (!) verstanden (!) werden. Die Aussage lautete: "Niemand denkt an uns.". Die Stimme hat die eigene Existenz durch ihre hohe allgemeine Verständlichkeit belegt, und die Intelligenz, die dahinter steckt, zum Ausdruck gebracht, indem sie sinngemäß die zutreffende Feststellung ausspricht, das Stimmenphänomen würde weitläufig ignoriert. Ist dies nicht in höchstem Grade bizarr, insbesondere, weil die Bemerkung nicht nur vor 38 Jahren galt, sondern auch heute noch?

Es ist unzulässig, die objektive Existenz des Phänomens u.a. aus den Gründen von vorneweg abzustreiten, dass die eingehenden Informationen meist bruchstückhaft, einsilbig und schwer verständlich[11] sind. Dabei handelt es sich lediglich um Umstände, die der ernsthaft interessierte Forscher in Kauf nehmen muss (und verbessern will). Diese Erschwernisse sind in die Hypothesen der meisten Transkommunikations-Forscher integriert, da sie davon ausgehen, dass es sich um Kontakte mit etwas Unbekanntem handelt, die noch ganz am Anfang ihrer Entwicklung stehen, wodurch Komplikationen selbstverständlich sind und beseitigt werden müssen.

Die Skeptiker bringen das Verhalten vieler Esoteriker und Parapsychologen oft mit der "selektiven Wahrnehmung" in Verbindung. Sicherlich trifft sie in zahlreichen Fällen der Grenzwissenschaften zu. Vor diesem Verhalten, das daher rührt, dass ein Mensch das für richtig erachtet, was er von vorneherein für richtig halten will, ist niemand sicher. Da wir nur einen Teil dessen aufnehmen können, was um uns herum vorgeht, bilden wir Beurteilungsfelder heraus, deren Ursprung gerade jene Signale und Reize sind, die wir am stärksten und intensivsten wahrnehmen bzw. wahrnehmen wollen. So scheinen mir auch die Skeptiker nur auf solche Erklärungsmodelle und Erkenntnisse fixiert zu sein, die auf Ihrer tendenziös ablehnenden Linie liegen, während sie sich für anders gelagerte Feststellungen nicht interessieren, was in der Tonbandstimmen-Beurteilung der GWUP sehr deutlich zum Vorschein kommt. Auch in diesem Bezug müssen sich beide Seiten einander öffnen. Ziel muss es für alle sein, die Wahrnehmung möglichst nicht selektiv zu handhaben, sondern in Richtung der anderen Seite zu erweitern.

Die Beweislast für einen selbstkritischen, praktizierenden Stimmenforscher bezogen auf die objektive Existenz des Stimmenphänomens ist derart erdrückend, dass er sich durch die von Skeptikern immer wieder vorgebrachten Erklärungen veralbert fühlt, ob der Dummheit und der Naivität, die ihm zugetraut wird. Auch für mich als jemand, der die Echtheit des Stimmenphänomens zweifelsfrei verifizieren konnte, ist die Darstellung der GWUP absolut unbrauchbar. Die Erklärungsmodelle der in aller Regel erfahrungslosen Skeptiker liefern gerade dem Experimentator mit Praxiserfahrung keine befriedigende Erklärung. Denn der gewissenhafte Stimmenforscher kennt das gerne ins Feld geführte Problem, dass aus "All in all its just..." ein "Hol ihn hol ihn unters Dach..." und aus "...ein Schritt zu wagen..." ein "Schnitzelwagen"[12] werden kann und kann Täuschungen durch wiederholtes Abhören in aller Ruhe und mit Kopfhörer sowie durch unabhängiges Abhören je nach Fall ausschließen. Er bekommt das zutreffende Gefühl, dass die Skeptiker, die ja für die offizielle Wissenschaft stehen wollen, einen grundsätzlichen Fehler begehen: sie wollen über das Phänomen bestimmen (ohne es zu untersuchen). Doch "nicht die Wissenschaft hat das Phänomen, sondern das Phänomen hat die Wissenschaft zu bestimmen", mahnt Prof. Dr. Dr. P. Andreas Resch, Innsbruck.

Wir könnten zum jetzigen Zeitpunkt bereits viel weiter sein, indem die GWUP nach umfassender Überprüfung der bis heute vorliegenden Untersuchungen, Bestätigungen und Berichte dafür wäre, das Phänomen zumindest weiterer Experimente zu unterziehen, wobei sie dennoch über die Nachteile und Gefahren berechtigterweise aufklären könnte, denn beides schließt sich ja per se nicht aus. Dem Phänomen muss eine faire Chance gegeben und darf nicht weiter darin behindert werden, sich in weiteren kontrollierten Bedingungen und wissenschaftlichen Verfahren zu beweisen, um ihm schließlich den Weg in die offizielle Wissenschaft zu ebnen (wo es meiner Auffassung auch dringend hingehört), so dass die Kommunikation in umfassender Art und Weise von Fachleuten aller betroffenen Disziplinen analysiert und verbessert werden könnte – völlig unabhängig von der Frage, ob es sich bei den Absendern der Äußerungen um autonome Wesen oder um die eigene Psyche (im psychokinetischen Sinne) handelt. Von zentraler Bedeutung ist es aber, dass sich die Existenz des Stimmenphänomens erst mal für alle zweifelsfrei bewahrheitet.

Mit jedem Tag, da sich die offizielle Wissenschaft aber von diesem Phänomen auf Distanz hält bzw. es leichtfertig als inexistent abtut und dadurch wohl aus selbstverschuldeter Unwissenheit eine grundlegende Entdeckung in ihrer Erforschung behindert, tut sie sich – von einigen Ausnahmeerscheinungen abgesehen – keinen Gefallen. Und je länger und stärker sie diese Entwicklung erschwert, desto größer könnte früher oder später das Ansehen und das Vertrauen der offiziellen Wissenschaft darunter leiden, denn sie muss sich dann den Vorwurf gefallen lassen, ohne evidente Rechtfertigung das Phänomen zu lange in den Bereich der Wahrnehmungstäuschung verschoben zu haben. So viel uns die Wissenschaft gebracht hat, bringt und noch bringen wird: ihr derzeitiger Umgang mit dem Stimmenphänomen wird nach meiner Einschätzung früher oder später als grobe Nachlässigkeit in die Wissenschaftsgeschichte eingehen.

Analog zu der gewiss berechtigten Fragestellung, wie denn manche Menschen im Gebiet der Parapsychologie so naiv und leichtgläubig sein könnten, frage ich mich manchmal überdies, was in unserem wissenschaftlichen System schief gelaufen ist, dass Entdeckungen allein deswegen erschwerten Zugang und Ernsthaftigkeit in der wissenschaftlichen Welt erhalten, weil sie vielen oder allen gängigen Gesetzen und Normen widersprechen. Die Wissenschaft besteht mitunter aus einem Prozess der Erweiterung und Erneuerung Ihrer Thesen und Gesetze. Dieser Prozess darf aber nicht dazu führen, dass sich die Wissenschaft äußerst schwer mit Erscheinungen tut, die diesen Lehrsätzen und Gesetzen widersprechen. Jedoch ist genau dies der Fall. Etliche verkannte Genies und Pioniere fielen diesem Umstand, diesem Mangel im Betrieb vieler wissenschaftlicher Sparten, im Verlauf der letzten Jahrhunderte zum Opfer. Stellen Sie sich mal für einen kurzen Moment vor, dass die Stimmenforscher Recht behalten (sie werden es) und dass die Existenz der Stimmen Allgemeinwissen und zu einem neuen und spannenden Arbeitsfeld unserer Wissenschaften wird. Viele neue Erkenntnisse und Rückschlüsse über unsere Welt könnten hieraus gewonnen bzw. gezogen werden. Es ergäbe sich für jede betroffene Wissenschaft eine sehr große Herausforderung. Wenn ich diese Eventualität, die – so zutiefst himmelschreiend, dermaßen undenkbar und geradezu absurd sie auch erscheinen mag – doch derart lukrativ ist, dass sie den ehrgeizigen Wissenschaftler von Heute wenigstens ein kleines Bisschen anspornen können sollte, einmal sehr kritisch eigene Experimente zu versuchen, nehme und auf die momentane Konstellation schaue, fällt mir auf, dass die wissenschaftliche Neugier auf breiter Basis fehlt und sozusagen dem hartnäckigen Beharren an den betroffenen Lehren der Gegenwart sowie der Bewahrung des Ansehens geopfert wird. Das Festhalten an bewährten Gesetzmäßigkeiten und die berechtigte, ja notwendige Forderung nach anerkannten wissenschaftlichen Methoden der Beweisführung ist kein Fehler, nur muss Objektivität und Offenheit gegenüber eventuell system- und normwidrigen Erscheinungen vollständig gewahrt werden. Der entscheidende Fehler liegt darin, derart am Bestehenden festzuhalten, dass massive Vorurteile entstehen, die dann wiederum zur Neigung führen, die betroffene Forschung bzw. die forschenden Menschen direkt oder indirekt in Verruf zu bringen.

So meint man dann auch, im Sinne der Aufklärung die Menschen vor solchem "Humbug" warnen zu müssen, ohne sich eingehend und praktisch mit der Materie auseinandergesetzt zu haben.[13] Die unerlässliche Befassung mit den Erklärungsmodellen der Wahrnehmungspsychologie ersetzt niemals die unmittelbare und praktische Befassung mit dem Stimmenphänomen. Wer sich nur mit dem Feld der Wahrnehmung befasst, um das Stimmenphänomen zu widerlegen, wird ihm und seinen Begleiterscheinungen nicht gerecht und belegt vielmehr, dass er sich überhaupt nicht mit dem Wesen des Phänomens auseinandersetzen will und in seiner theoretischen Erörterung selektiv ist. Genauso ist selbstverständlich jener Stimmenforscher selektiv und zudem hochmütig, der meint, er täusche sich grundsätzlich nicht in seiner Wahrnehmung.

Die offizielle Wissenschaft muss dringend ihre vorurteilbehaftete Einstellung gegenüber dieser empirischen Entdeckung, die nun eben mal nicht in die etablierten Theorien passt, zugunsten der Erfassung der Wirklichkeit aufgeben[14] und neue Thesen aufstellen, die diesen höchst bedeutsamen Sachverhalt integriert, zumindest aber nicht ausschließt. Nur weil die bestehenden Theorien das Phänomen nicht zulassen, kann man es nicht einfach beiseite schieben, weil es vermeintlich doch ganz nachvollziehbare Erklärungen im Bereich der Wahrnehmungs-Psychologie gibt. Ich gebe zu, dass man sich in vermeintlich allerhöchster Sicherheit wähnt, indem man das Phänomen auch ohne Untersuchungen schlicht wahrnehmungspsychologisch deutet. Schließlich läuft man so auch nicht Gefahr, als Wissenschaftler veralbert und belächelt zu werden[15], weil man die Naturwissenschaften und wohl auch große Teile der Gesellschaft hinter sich hat. Doch hat man dadurch auch automatisch die Wahrheit hinter sich? Die Versuchung ist ungemein groß, das Phänomen mit psychologischen Wirkungen zu erklären, denn vieles im Komplex der Parapsychologie läßt sich so aufklären. Doch glauben Sie mir: es gibt im Falle des Stimmenphänomens abseits der Sinnestäuschungen tatsächlich und objektiv das Auftreten anomal entstandener sinnvoller und bezugnehmender Äußerungen, die den Anschein erwecken, von autonomen Adressanten zu stammen. Vereinfacht formuliert: das zweifelsfreie Vorkommen von Sinnestäuschungen darf nicht dazu verwendet (mißbraucht) werden, um das Stimmenphänomen im Vorfeld gründlicher Untersuchungen zu widerlegen, denn dadurch werden gerade im speziellen Fall des Stimmenphänomens die an sich schon sehr diffizilen Rahmenbedingungen noch weiter verschlechtert. In einem derartigen Umfeld trauen es sich wohl die wenigsten Wissenschaftler zu, eigene Experimente durchzuführen, da kein Raum für derlei Anomalien konzediert ist und eher dauerhafte Rufschädigung statt Anerkennung in Aussicht steht.

Das Stimmenphänomen kann aus unvoreingenommener neutraler Perspektive trotz des Vorkommens von Sinnestäuschungen existent sein. Weshalb verwirft dann die GWUP, die für sich eine kritische Auseinandersetzung mit den Behauptungen der Grenzwissenschaften beansprucht[16], das Phänomen, noch bevor es mit wissenschaftlichem Forschungstrieb und Ernsthaftigkeit gemäß Ihren eigenen Maßstäben untersucht wurde? Eine kritische Auseinandersetzung kann doch nicht bedeuten, die Behauptungen der Transkommunikations-Forscher eines offensichtlich fundamentalen Skeptizismusses wegen pauschal als Einbildung zu verdammen, sie also letztlich als Nonsens darzustellen. Eine kritische Auseinandersetzung beinhaltet vielmehr eine ausführliche Beschäftigung mit den Thesen, Ansichten und Erfahrungen der Transkommunikations-Forscher, und im Prinzip auch praxisnahe Versuchsreihen unter Beachtung aller gängigen Empfehlungen und Hinweise, bevor Sie ein endgültiges Urteil – und so nehme ich Ihre Position wahr – fällen.

Die Stimmenforscher ihrerseits sollten sich den wissenschaftlichen Methoden verstärkt öffnen und den Skeptiker als einen sehr kritischen aber interessierten Menschen sehen, der eine willkommene Herausforderung für das Phänomen darstellt. Denn wenn Skeptiker – und diese kommen meistens aus wissenschaftlichen Disziplinen – sich selbst von der Präsenz des Phänomens überzeugen können, ist für das Phänomen viel gewonnen, da dadurch der Weg in die offizielle Wissenschaft geebnet ist. Wichtig ist Offenheit und Kooperation, und keinerlei Anfeindung jeglicher Art (einschließlich Spötteleien!). Denn was die Annäherung zur Wissenschaft auf der einen Seite ist, ist die Ernsthaftigkeit und Objektivität auf der anderen Seite.

Dipl. Ing. Armadeo Sarma gibt in seiner Skeptizismusrede[17] richtigerweise an, dass die Beweislast bei denen liege, die eine neue These vorbringen. Nun verhält es sich aber bei den sog. Tonbandstimmen so, dass sie aus dem Augenblick heraus auftreten und sich nicht grundsätzlich wunschgemäß "produzieren" lassen. Man kann zwar alle bekannten Voraussetzungen für das Auftreten schaffen und kann auch davon ausgehen, ein Ergebnis zu erhalten, allerdings kein bestimmtes Ergebnis. Deshalb die Frage: wie (anerkannte Versuchsmethoden) können die Stimmenforscher die Untersuchungen des Phänomens so gestalten, dass sie den Anforderungen der GWUP entsprechen?[18] Erfüllt die bereits erwähnte experimentelle Untersuchung von Fremdbezügen im Tonbandstimmen-Phänomen[19] die Bringschuld (zumindest ansatzweise oder zum Teil)? Wenn nicht, warum? Inwiefern erfüllt das Labor-Experiment von Dr. Raudive in England 1971 oder sein Abhörtest[20] die Bringschuld? Finden Sie die Art und Weise Ihres Umgangs mit dem Stimmenphänomen angesichts der beachtlichen Anstrengungen, die insbesondere Dr. Raudive auf sich nahm, um das Phänomen zu beweisen, und der Ergebnisse, die er dabei erzielte, angemessen? Lässt sich die Erklärung des Wunschdenkens in Gegenwart der teils hochgradig übereinstimmenden Abhörtests aufrechterhalten? Sind Abhörtests Ihrer Ansicht nach zur Beweiserbringung geeignet?

In der Hoffnung, Sie schätzen meinen Wunsch nach Versachlichung und Objektivierung des Themas, bitte ich Sie, selbigem trotz unserer noch vielen gegenläufigen Standpunkte entgegenzukommen.

Ich versichere, dass ich keine Probleme damit hätte, dazu zu stehen, wenn meine Ergebnisse negativ wären und keine dieser außergewöhnlichen Stimmen auftreten würde, von denen die Stimmenforscher berichten. Doch meine persönlichen Erfahrungen als aktiver Stimmenforscher und als kritisch denkender Mensch mit klarem Urteilsvermögen und rationaler Betrachtungsweise, der kein naiver Utopist ist und nicht in Phantastereien entgleist, sondern nur die Sachlage durch eigene Tests persönlich prüfen wollte und will, sind von einer solch frappierend eindeutigen Normwidrigkeit geprägt, dass ich an meinem gesunden Menschenverstand zweifeln müsste, würde ich jetzt noch das Stimmenphänomen als Sinnestäuschung und Selbstbetrug abtun.

Um es mit den Worten von Dr. Raudive auszudrücken:

"Transkommunikation ist kein Hobby für Menschen, die mit der Realität nicht fertig werden, sondern eine interessante und wichtige Sache."

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit und im Voraus für Ihre Bemühungen.

Mit freundlichem Gruß,

Markus Hilser

 

1 Anlage:

Niederschrift zu den Abhörtesten von Dr. Raudive

 

Anmerkungen:

[1] http://www.gwup.org/themen/texte/tonbandstimmen/ (externer Link)

[2] http://www.gwup.org/ (externer Link)

[3] Vorwort zur Internetversion von "Instrumentelle Transkommunikation" (Ernst Senkowsi, 2003, http://www.rodiehr.de/a_24_itk_inhalt.htm (externer Link))

[4] http://www.gwup.org/ueberuns/ziele/ (externer Link)

[5] Experimentelle Untersuchung von Fremdbezügen im Tonbandstimmen-Phänomen (Margot Tschapke und Johannes Hagel, 12.10.1998)

[6] Die Sprachsynthese-Methoden

[7] Augen- und Ohrenzeuge war unter anderem Peter Hale. Er zählte in jener Zeit zu den führenden Sachverständigen auf dem Gebiet der elektromagnetischen Abschirmung. Seine Beurteilung ist als absolut seriös zu betrachten. Er kannte das Stimmenphänomen bereits und hatte die Stimmen bis dahin als Radioabschläge gedeutet. Infolge des positiven Ausgangs der Experimente bescheinigte er in einer Erklärung an die Presse: "Angesichts der Ergebnisse, die wir letzten Freitag erzielten, findet etwas statt, das wir mit unseren normalen physikalischen Begriffen nicht erklären können."

[8] Die Frage darf sich zum jetzigen Zeitpunkt eigentlich gar nicht darum drehen, welchen Inhalt die anomalen Stimmen haben, sondern ob sie überhaupt existent sind. Die diesbezügliche Kritik von Herrn Harder am Informationsgehalt setzt voraus, dass die Stimmen existent sind.

[9] Siehe Anlage 1 "Die Abhörtests von Dr. Konstantin Raudive". Man möge zwischen dem vergleichen, was Dr. Raudive alles für den Nachweis des Phänomens getan hat und wie die GWUP mit diesem Thema umgeht.

[10] "Unhörbares wird hörbar" (Seite 232, Konstantin Raudive)

[11] Außenstehende erwarten meistens, dass man sofort den Wortlaut verstehen müsste, wenn es tatsächlich anomale Stimme gibt. Dem ist meistens nicht so. Die Erfordernis wochenlanger Schulung des Gehörs wurde und wird von jedem Pionier der Stimmenforschung oft und mit Nachdruck betont. Ein Hinweis, der von Skeptikern entweder zur Entkräftung des Phänomens zweckentfremdet oder schlicht übergangen wird. Dass es jedoch stimmt, zeigen die Erfahrungsberichte, in denen Menschen, die einen Beruf ausüben, welcher ein besonders gutes Hörvermögen erfordert, die Stimmen i.d.R. schneller und besser hören als Otto-Normalhörer.

Ich möchte einen Vergleich ziehen: Anfang der 90er waren Autostereogramme sehr populär. Durch bestimmte Seh-Techniken kann man in Rasterbildern mit sich wiederholenden Mustern Informationen (Grafiken, Worte etc.) erkennen. Die Information ergibt sich daraus, dass die Wiederholungen nicht exakt identisch sind. Durch die Seh-Technik erkennen die Augen diese Unterschiede und identifizieren so die Information. Das Rasterbild der Autostereogramme entspricht dem eingespielten Tonmaterial beim Stimmenphänomen. Die "versteckten" Informationen entsprechen den anomalen Stimmen. Genauso, wie eine der Seh-Techniken erlernt werden muss, um an die Information im Rasterbild zu gelangen, muss für die eindeutige Verifizierung der anomalen Stimmen das Gehör ebenfalls trainiert werden. Der Beweis für die Existenz einer anomalen Stimme oder Äußerung kann demzufolge meines Erachtens erbracht werden, indem mehrere Personen unabhängig voneinander dasselbe hören (vgl. Anlage 1).

[12] Herr Hund in "Kaffeesatz und Gläserrücken", Bayern 3, vom 2.11.1997, "Quarks&Co", "Dr. Humbug und Prof. Scharlatan", WDR vom 13.06.1995 sowie "Planetopia", Sat. 1 vom 20.02.2005

[13] Siehe Herrn Hund in der Sendung "Kaffeesatz und Gläserrücken" am 2.11.1997 auf Bayern 3 sowie Herrn Yogeshwar in der WDR-Sendung "Quarks&Co" ("Dr. Humbug und Prof. Scharlatan" vom 13.06.1995) sowie die Behandlung des Themas bei "Planetopia", Sat. 1 vom 20.02.2005. Der Zuschauer muss durch derartige Darstellungen zwangsläufig den Eindruck gewinnen, als seien Menschen, die selbst praktische Versuche durchführen, zu unkritisch und letztlich nicht zurechnungsfähig. Und je intensiver die Forschung, desto dümmer erscheint der praktizierende Forscher.

[14] Auch wenn es nach Albert Einstein schwieriger ist, eine vorgefasste Meinung zu zertrümmern, denn ein Atom.

[15] Der US-Schriftsteller Mark Twain sagte einst: "Menschen mit einer neuen Idee gelten so lange als Spinner, bis sich die Sache durchgesetzt hat". In einer geringfügigen Abwandlung möchte ich behaupten, dass Menschen mit normwidrigen Entdeckungen ebenso lange als Spinner gelten, bis sich die Sache als richtig erwiesen hat.

[16] http://www.gwup.org/ueberuns/ (externer Link)

[17] http://www.gwup.org/themen/texte/skeptikerpuc/skeptizismusde.html (externer Link)

[18] Bitte beachten Sie dabei in meinem Fall, dass ich mit der modernen Technik der zufallsgesteuerten Phonemsynthese (http://www.vtf.de/sprach.shtml (externer Link)) arbeite, bei dem ich ein akustisches Rohmaterial zur Verfügung stelle. Dabei geht es also bei der Beweisführung nicht mehr darum, irgendetwas zu hören, sondern zu beurteilen, ob sich in dem Endprodukt signifikante sinnvolle Äußerungen befinden.

[19] Experimentelle Untersuchung von Fremdbezügen im Tonbandstimmen-Phänomen (Margot Tschapke und Johannes Hagel, 12.10.1998)

[20] Siehe Anlage.

Weiterführende Informationen

Weitere aufschlußreiche Informationen und Beispiele zur Arbeit von Skeptikerorganisationen wie der GWUP finden Sie auf den Seiten von www.psychophysik.com (externer Link).