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Rätsel unserer Welt, Rätsel des Lebens,
die Faszination des Unbekannten, Glauben und Wissen

Vortrag von Prof. Dr. Andreas Resch, Innsbruck,
gehalten am 19.05.1990 auf dem
1. Euro-Kongreß für Grenzgebiete der Wissenschaft in München

Mein Vortrag geht einmal dahin, vor der offiziellen Wissenschaft herauszuheben die Bedeutsamkeit des Unbekannten, des Esoterisch-Magischen für das menschliche Leben und vor allem auch die Beiträge, die von diesem Denken her das wissenschaftliche Forschen geradezu fundamental beeinflußt haben. Also es hieße "Eulen nach Athen" tragen, würde man hier darüber weiter sprechen. Daß die Faszination des Unbekannten für das Leben von Bedeutung ist, brauchen wir nur zu sehen, daß heute kein Fernsehen, überhaupt keine Veranstaltung breiterer Form, ob das nun olympische Spiele oder dergleichen sind, irgendwo dynamischen Erfolg haben, wenn sie nicht versuchen, heraufzuholen das Unbekannte, um das Verbindende im Leben heraufzuholen. Gehen wir nun aber hinein und schauen wir zunächst einmal den ersten Punkt ganz kurz an, nämlich die Welt.

Immer mit dem Auge des Wissenschaftlers betrachtet, müssen wir heute schon sagen, daß wir selbst im Bereich der materiellen Welt in der Analyse der Hintergründe wissenschaftlich gesehen nur ganz kleine Ausschnitte in den Begriff bekommen. Die Strukturen und die Informationsgehalte, die bewirken - um ein Beispiel zu nennen -, daß das kosmische Geschehen, die Erde und die Sterne mit der Sonne sich in einer Form bewegen, daß wir hier auf dieser Welt im Bereich der acht Hertz, der sogenannten Schumannschen Frequenz, leben können, was auch unserem Gehirn, Wellen und Ladungen entspricht - eine leichte Verschiebung nach oben und nach unten bringt nicht nur unseren Kreislauf, sondern unsere Stimmungen schon in Schwierigkeiten. Trotzdem, und hier ist ein ganz gewaltiger Fehler begangen worden, den man heute langsam erkennt: die Wissenschaft, in hoher Notwendigkeit, einen methodischen Zugang zum Leben und zur Welt zu finden, hat leider den Versuch gemacht, die Teilkenntnis zum Ganzen zu machen. Und dadurch sind wir in jene Situation hineingekommen, daß wir heute von Umweltverschmutzung und dergleichen sprechen. Deshalb, weil wir die Eigenstruktur der Welt, der Pflanze und des Steins sozusagen unterschätzt haben und mit Macht habhaft werden wollten, und dadurch die innere Harmonie der Natur angegriffen haben. Ich will mich hier nicht mehr aufhalten, aber ich habe die Angst, und hier spricht mir ein Mystiker so richtig in die Seele hinein: Wenn der Mensch hineingreift dort, wo er die Kontrolle nicht mehr voll hat, dann setzt er sich selbst der größten Gefahr aus. Dieses Problem steht an und wird noch vermehrt, (damit möchte ich diesen Bereich aber abschließen), noch vermehrt, daß wir wahrscheinlich durch die Atomforschung und die ganze Nutzung der Atomenergie über unsere Kontrollmöglichkeiten hinausgegangen sind und der Gefahr einer schließlichen nicht mehr Kontrollmöglichkeit und damit einer Zerstörung der Welt entgegengehen. Hier käme die Form einer ganzheitlichen Sicht und Verantwortung in Frage, wie wir sie im esoterischen Bereich in der Paranormologie und in diesem Forschungsbereich haben.

Gehen wir einen Schritt weiter! Noch schwieriger wird es dort, wo wir zum Leben kommen. Das Leben hat schon solch komplexe Strukturen, daß wir bereits im materiellen Bereich, aber sicherlich beim Leben sagen können, und hier folge ich vielen Wissenschaftlern in der Bemerkung, daß mit allem Einsatz menschlichen Wissens, mit allem Einsatz aller Computersysteme es nicht gelingen wird, die Vielschichtigkeit des lebenden Organismus überhaupt nur in Einzelstrukturen vollkommen durchschauen zu können. Dabei müssen wir einen Aspekt herbeiführen, den ich hier ganz kurz nennen möchte, nämlich: daß vor allem im Bereich der Heilungen das Grundgesetz gilt, nur die Natur heilt, keine Medizin und keine Hilfe kann letztlich die Heilung bewirken, wenn die Natur selber nicht mehr die Kraft der Koordination hat. Man kann stützen, man kann Fehlendes ersetzen und man hat diesbezüglich Großes erreicht, aber die Achtung und die Wertschätzung der Natur des lebenden Organismus müssen wir heraufholen.

Und hier noch etwas! Das sind meine Behauptungen, die ich hier hineinstelle. Im Laufe meiner Arbeit bin ich zur Überzeugung gekommen, daß wir in der Welt eine mehrfache Wirkqualität annehmen müssen, nämlich die ureigene Wirkqualität des Materiellen und die Wirkqualität des lebenden Organismus. Ich nenne hier nur einen Punkt, der im esoterischen paranormologischen Bereich genannt wird, nämlich die sogenannte Frage der "Bioenergie", worüber man nur ein müdes Lächeln hat, weil man bis jetzt auch noch der Ansicht war, alles hineinführen zu können in eine physikalische Deutung. Und ich habe einem renommierten Physiker in einer Fernsehdiskussion diesbezüglich die Bitte gestellt, schaffen Sie mir ein physikalisches Gerät, das Streicheleinheiten hervorrufen kann. Dann wäre die Möglichkeit gegeben, daß Bedürfnisse von Zärtlichkeit und dergleichen, die für manche lange Wege und finanzielle Aufwände mit sich bringen, durch eine etwas billigere und handhablichere Bürste der Streicheleinheiten geradezu ein unendliches Problem der Einsamkeit, des Verlassenseins, Sichfühlens rein im körperlichen Bereich hinweggeschafft werden könnte. Mitnichten!

Mitnichten, das geht nicht. Hierzu braucht es den lebenden Organismus. Das kann unter Umständen auch die Pfote eines Hundes sein, einer Katze. Ich selbst sage Ihnen offen, habe als Kleinkind mit acht Jahren in den Wäldern das Vieh sozusagen gehalten. Und durch Umarmung von Kälbern, Kühen und Schafen habe ich meine Gefühlswelt aufgebaut. Und die Heimat in den Wäldern mir auch im Zusammensein mit den Bäumen sozusagen gestaltet. Wir müssen hier noch etwas hereinfügen, wenn wir schon die Wirkqualität des Organismus als ureigene Qualität nennen. Hat man dies auch nun im offiziellen Bereich in etwa erkannt, und zwar im sogenannten Bereich des Plazeboeffekts. Sie wissen, Plazebo heißt "gefällig", das heißt Plazebo ist Macht, Sich-Einbildungs-Effekt. Der Körper erreicht das. Man hat hier Untersuchungen gemacht und zwar am Institut für Pharmakologie der Universität Mannheim-Heidelberg über diese Wirkung, und man hat z.B. gefunden, daß bei einem Medikament sogar die Farbe der Verpackung eine gewisse Wirkform hat. Abgesehen vom Namen des Medikaments und dergleichen. Das heißt, es gestaltet sich etwas im Organismus. Und dazu noch ein anderes Moment. Wie bedeutsam das Rituelle für den harmonikalen Empfindungsvollzug und vor allem auch den Heilungserfolg ist, nur ein Beispiel: Man hat untersucht die Wirkung eines Nitratpflasters und hat hier gesehen, daß, wenn dieses Pflaster vom Arzt persönlich mit Bedacht das erste Mal unter wohldosierter Beobachtung der Stelle aufgelegt wird und dann der medizinischen Hilfskraft in einem vornehmen aber entschiedenen Akzent die Weisung gegeben wird, wie dieses Pflaster am nächsten Tag aufgelegt werden soll, weil der Arzt nicht da sein kann. Man hat gesehen, daß derartige Rituale in diesem Bereich geradezu die Pflasterwirkung sichtlich statistisch gesteigert haben. Damit möchte ich nur einfuhren, wie wichtig die Erforschung des sogenannten Unbekannten ist, um die große Dynamik des Menschen im materiellen und körperlichen Bereich aufzudecken, zu mobilisieren und zur Harmonie zu bringen.

Dabei kommen wir nun zum psychischen Bereich, und hier ist es doch hochinteressant. Man darf ab und zu etwas Geschichte studieren, und Sie wissen, wenn Sie einen neuen Gedanken haben und den aussprechen, werden Sie keinen Anklang finden. Wenn Sie aber sagen, ja die Ägypter haben das schon gemacht, ich hab das unlängst gelesen, dann wird man das freudig entgegennehmen. Sie kennen die Geschichte:

1848 hat es begonnen mit den sogenannten Klopflauten in Hydesville bei den Geschwistern Fox. Es ist dann die riesige Epidemie des Tischelrückens gekommen, der Verbindung mit der Geisterwelt, und zwar sonderbarerweise warum eine solche Epidemie? Deshalb, weil damals durch den sogenannten Darwinismus alles auf den Körper reduziert wurde, und die Frage nach einer Geistseele und eines Fortlebens überhaupt als Plunder im wissenschaftlichen Raum hinweggefegt wurde. Daher war dieses große Bedürfnis. Denn man hat sich gesagt, wenn es nur gelänge, den Beweis zu erbringen, daß der Mensch den Tod überleben kann, d.h. daß es eine Geistseele gibt, dann wäre die Würde des Menschen gerettet. Ich nenne das Ihnen deshalb, weil durch die ganzen Formen der automatischen Schrift und der sogenannten Automatismen, Psychiater und Psychologen sich zusehends damit befaßt haben. Und so ist man auf den Gedanken gekommen, von einer sogenannten multiplen Persönlichkeit zu sprechen. Und wir haben ja schon vom Nachfolger von Kant den Ausspruch, daß zugrundeliegende Tendenzen wirksam sind, und Dessauer, der den Begriff Parapsychologie eingeführt hat, hat ja den Begriff des Unbewußten längst vor Freud eingeführt, so daß es überhaupt vollkommen falsch ist zu sagen: Freud hat den Begriff des Unbewußten erfunden. Der Anstoß ist hier aus dem Bereich des Spiritismus und des Spiritualismus gekommen, und dieser Anstoß hat dahin geführt, daß wir zunächst einmal von einem Unbewußten und Psychischen sprechen. Wir haben dann in weiterer Folge der Forschung vor allem der veränderten Bewußtseinszustände weitere Forschungserfahrungen, auch im Bereich der klinisch Toten erlebt. Und in letzter Zeit hat man große Forschungen selbst an Universitäten gemacht, wo man sogenannte Komapatienten, also "tote Kadaver" untersucht hat, und dabei stellte man fest, sonderbarerweise, beim Menschen stirbt das Gehör am Schluß. Man stellte fest, daß im Ansprechen diese sogenannten Toten, die überhaupt keine Reaktion mehr zeigten, auch hirnphysiologisch, durch computerhafte Vergrößerung der Reaktionen ein Gespräch aufbauen konnten, und zwar ein Gespräch, wo man diese Personen ansprach und sinnhafte Reaktionen feststellen und damit den Beweis erbringen konnte, daß in diesen "Kadavern" - nennen wir sie "lebende Kadaver" - volles Bewußtsein herrscht und somit auch den Beweis erbringen konnte, daß menschliches Bewußtsein nicht grundsätzlich an die Intaktheit der physiologischen Prozesse gebunden ist. Ich halte dies deshalb für so bedeutsam, denn wir sind heute bis in die Theologie hinein einer Denkform verfallen, wo man an einen nicht-materiellen Teil im Menschen, der den Tod überdauert, zum Teil gar nicht mehr denkt und glaubt, sondern nur mehr von der Person spricht, die dann eben am Ende dahingeht, weil der Körper sich auflöst und das Fortleben nur so gedacht wird, daß schließlich nach dem Tod, wenn es Gott genehm ist, er den einen oder den anderen von uns wiederum auf die Beine holt. Vielleicht nicht hier in dieser Welt, sondern in anderen Dimensionen. Damit darf ich doch auch noch etwas hinzufügen: Im Bereich der Parapsychologie die Bedeutung der Forschungen auf der Ebene der Telepathie, wobei heute angenommen werden kann, daß es in gewissen Situationen eine sogenannte Informationsübertragung unter den Menschen gibt. Inwieweit dies unter den Tieren ist, das können wir nicht abschätzen. Aber noch eines, was wissenschaftlich nicht in den Griff zu bekommen ist, und wovon ich mehr als überzeugt bin, gibt es eine Gefühlsübertragung, eine Stimmungsübertragung in der Welt. Die Fragen nämlich sind vollkommen offen, warum es weltweit zu gewissen Zeiten zu bestimmten Empfindungen und Bewegungen kommen kann. Gibt es hier vielleicht sozusagen eine averbale ganzheitliche Kommunikation? Sie haben hier auch Prof. Bick gehört, der sich besonders bemüht hat um die sogenannten Bewußtseinszustände im Rahmen der zerebralen Dominanzen. Ich halte diese ganze Forschung für so wichtig im Blick auf die Gesamtsituation des Menschen: Ist es doch durch diese Forschung auch gelungen, daß wir neben der rationalen Komponente nicht nur die gesamtheitliche Komponente, sondern auch die Gefühlsmomente ins Gesamtlicht hereinbringen können und was diesbezüglich schon getan wurde im Bezug auf die Beurteilung des Menschen, sei es der Intelligenz und der Fähigkeiten. Das ist ein Ansatz, der für viele Menschen Hoffnung verspricht, weil wir - ich bin ja auch promovierter Psychologe - meine verehrten Damen und Herren - als Mönch natürlich, versteht sich, hier es so ist, daß wir überhaupt nur am Leistungsquotienten der Intelligenz gearbeitet haben, und daher sind Leute durch die Maschen gefallen, die in einem gewissen Bereich die Leistung nicht erbringen, aber in anderen Bereichen ganz große Leistungen erstellen, so daß man sagen kann, wer zu hohe Noten hat, wird später im Leben nicht viel verwirklichen. Gibt es auch! Denken Sie an Churchill und dergleichen. Ich will das hier nicht näher ausfahren, möchte aber damit nur sagen, wie bedeutsam das Sichbefassen mit dem Unbekannten ist.

Ich darf noch einen wesentlichen Punkt anschneiden, der meine Triebfeder im Bereich dieser ganzen Forschung war. Ich bin als Theologe nach Freiburg zu Prof. Bender gewandert, habe Psychologie studiert, weil ich mir gedacht habe, als Psychologe, als Theologe und Psychologe kann man den Menschen dann eher helfen, denn das Süppchen, das nur von der Bibel her gekocht wird und den Menschen nicht kennt, ist zu dünn, auch wenn es dick genug ist, aber es kann nicht genossen werden. Und schließlich habe ich meinen Doktortitel in Psychologie gehabt, und dann mußte ich feststellen, bei all dem habe ich eines verloren, was für mich, für meine Sinnfrage des Lebens von größter Bedeutung ist, nämlich die Frage: "Gibt es ein Fortleben nach dem Tode oder gibt es keines?" Diese Frage des Fortlebens nach dem Tode hängt für mich grundsätzlich zusammen mit der Frage: "Gibt es im Menschen, vielleicht auch im Tier, eine Substanz, wenn Sie so haben wollen, ein Prinzip, das den biologischen Tod überdauert?" Anders gesprochen: "Gibt es ein kontinuierliches Bewußtsein, das meine Ureigenheit über den Tod hinausträgt in andere Dimensionen hinein?" Und hier ist die ganze Forschung auf der Ebene der sogenannten klinischtoten Zustände, der außerkörperlichen Erfahrungen, selbst die Untersuchungen im Bereich des Wunders und dergleichen, schließlich auch die ganze Forschung im Bereich der Tonbandstimmen und in den verschiedensten Formen der Kontaktnahme von Bedeutung.

Und ich kann heute zusammenfassend sagen, daß insgesamt die Resultate dieser Forschung uns vollkommen klar, und niemand kann den Gegenbeweis liefern, sagen, daß mehr für ein kontinuierliches Bewußtsein spricht als dagegen.

Und noch etwas: Für den Menschen gibt es ohne das Bewußtsein der eigenen ewigen Wertigkeit keine volle Lebensdynamik bis hinauf in die Jahre und vor allem, was vorhin angesprochen ist, der Ruf nach Mitmenschlichkeit und Liebe ist anders nicht zu bewältigen.

Weil, wenn wir rein raumgebunden dreidimensional sind, dann dominiert die Quantität und nicht die Qualität. Wenn aber, und davon bin ich auf Grund dieser Forschungen überzeugt und sehr erfreut darüber, daß hier gerade die Paranormologie in breitester Form weltweit wiederum bis in die Universitäten hinein die offene Diskussion für die Frage einer Nichtsterblichkeit der Geistseele gebracht hat.

Und damit darf ich zum Schluß kommen mit "Glauben und Wissen" auf das Beispiel eingehend, daß Sie gelernt haben, wo man jemand nicht beerdigt, weil er Esoteriker war. Ich möchte so sagen: Ein menschliches Leben, ein echter Glaube, ein echtes Forschen ohne sogenannte vorwissenschaftliche Information, wo man in breiter Form ein gewisses Ausloten hat im esoterisch-spirituellen Rahmen, kommt in eine Sackgasse hinein und bringt nicht mehr neue Ideen herauf. Daher ist es gut, wenn man vom Glauben her, und ich darf sagen, daß ich diesbezüglich auch über Radio Vatikan sprechen durfte, das edle Bemühen, ich nenne das das Edle im esoterischen grenzgebietlichen Bereich, geradezu dankbar aufnehmen soll, denn es war dieses Bemühen, das neben dem Quantitativen den Menschen rein vom Empirischen her den Hinweis gegeben hat, daß mit Maß und Zahl das Leben, die Welt und der Kosmos nicht auszuloten sind. Ich muß aber auch hinzufügen, daß, wo immer etwas nicht konkret ist, sich auch eine Form einschleicht, die die Menschen in einer unendlichen Form ausnutzt. Was sich im Bereich der Esoterik heute an Angeboten ergibt und auftut, grenzt in vielen Bereichen geradezu ans Kriminelle und an Ausnützerei. Dem wollen wir nicht das Wort sprechen, wohl aber der Offenheit. Daher die Rätsel unserer Welt, Rätsel des Lebens, die Faszination des Unbekannten, Glaube und Wissen. Möge es so sein, daß wir stets für die Rätsel offen sind. Die Welt ist so groß, daß sie nie enträtselt werden wird. Der Mensch ist in seiner Sehnsucht so weit, daß er ohne das Unbekannte kein Ausloten seiner Hoffnung hat. Und ein Glaube, der nicht über das quantitative Wissen hinausführt, der erzeugt keine Hoffnung und keine Zuversicht.


(Quelle: VTF-Post P 60, Heft 3/90)