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Die Pentagramm-Antenne

von Herbert Spirik, VTFÖ, Wien

Unser Mitarbeiter, Herr A. Steiner, stellte mir folgende Frage: "Können Runen oder andere magische Zeichen in irgendeiner Form in der Technik zur Verbesserung der Tonbandstimmeneinspielungen vorteilhaft verwendet werden?" - Ich gab diese Frage an einen sogenannten "Geistheiler" weiter ...

Mein Besuch galt Herrn E. Sch. in NÖ., der sich normalerweise mit Geistheilung, Handauflegen etc. befaßt. Ich hatte aber mehrmals Gelegenheit, ihn auch um andere Informationen zu bitten, z.B. technischer Natur, und hatte Erfolg!

Von den Runen oder magischen Zeichen sind für die Stimmenforschung nur die IS-Rune (Stab) und der 5-Zack-Stern (Pentagramm oder Drudenfuß) praktisch brauchbar, und es wird empfohlen, diese anzuwenden. Die Antworten wurden mir vom Geistheiler in einer Art Trancezustand durchgegeben. Der Geistheiler sagte dazu, er selbst habe keine Ahnung oder Vorstellung, was er mir da sagt. Ich selbst müsse erkennen, was gemeint sei, und auf die Zusammenhänge kommen.

Bei der ersten Befragung wurde mir mitgeteilt, daß man nur die IS-Rune und den 5-Zacken-Stern anwenden solle, andere Zeichen seien nicht geeignet. Wie man das tun könne, darüber war vorerst nichts zu erfahren... Ich wollte aber mehr wissen und ließ mein Unterbewußtsein arbeiten, welches immer eine Lösung zur gegebenen Zeit parat hält. Ich wünschte eine Antwort, die dann auch prompt kam: die IS-Rune ist eine Stabantenne, der 5-Zacken-Stern eine Art Rahmenantenne!

Eine neuerliche Geistheilerbefragung bestätigte dies, und jener ergänzte in Trance folgendes: "Der Stab soll 50 cm lang und die 5-Zackenstern-Antenne aus einer Fünfeck-Konstruktion gezeichnet werden, deren Kreisdurchmesser 55 cm haben soll, und ein Drahtlängenabstand der Sternspitzen genau 52,5 cm beträgt. Beide Antennen sind für den Breitbandempfang der Stimmen geeignet." Diese Mitteilung verblüffte mich vorerst, und ich überlegte, was ich weiter fragen sollte. Doch mehr erfuhr ich nicht. Etwas später fiel mir ein, ich hätte noch nach der Anzahl der Windungen der Sternspule fragen sollen...

Interessant ist, daß sich die genannten Maße bei der Konstruktion des Fünfeckes als exakt richtig bestätigten. Ich baute zunächst einmal einen solchen Stern mit 10 Windungen aus 0,4 mm isoliertem Kupferdraht. Als Breitbandempfänger verwendete ich das Ing.-Seidl-Psychofon und die Sternspule als Antenne, deren Enden ich mit der Antennen- und Erdbuchse verbunden hatte. - Der Empfang war um ein Vielfaches lauter, als dies bei Verwendung der Ringantenne des VTFÖ der Fall ist!

Nun ergab sich, als ich den Geistheiler ein drittes Mal bat, bezüglich der Spule zu fragen, wieviele Drahtwindungen sie haben solle. So wurde mir mitgeteilt, ideal für den Normalfall sind 60 Windungen, gewickelt von Anfang (A) über die 5 Zacken zu (E). Eine Windung hat dann eine Drahtlänge von 5 x 0,525 m = 2,625 m und das 60 x ergibt etwa 157,5 m Drahtlänge mit einem isolierten 0,4 mm Kupfer-, Schalt- oder Lackdraht. Dieser fertig gewickelte Drahtstern hat eine gemessene Induktivität von 5,7 mH. Soweit die bekannten Daten. -

Die 50 cm Stabantenne (z.B. Teleskop-Antenne aus einem Kofferradio) kann man an die Antennenbuchse des Psychofons anstelle des 5-Zacken-Sterns anschließen und so das Psychofon als Reizzonenindikator - die Stabantenne lotrecht zum Boden gerichtet - zum Aufsuchen von Stör- und Reizzonen verwenden (darüber wurde bereits berichtet). Mit der 60-Windung-Pentagrammantenne kann diese sowohl als Richtantenne beim Psychofon als auch beim LW-, MW- und KW-Empfang verwendet werden! Da die Antenne scheinbar alles besser aufnimmt, also auch die Störungen, kann durch geeignete Plazierung und versuchtes Verdrehen der Antenne der Empfang verbessert werden.

Versuch:

Schließt man den Stern an den Eingang eines Mikrofonvorverstärkers an, so ist besonders der Stern-Mittelteil sehr stark induktiv empfänglich. Wird ein Telefon-Handapparat abgehoben und etwa 20 cm zur Sternmitte gehalten, werden Freizeichen und eventuelle Gespräche vom Telefonhörer lautstark vom Stern im NF-Bereich aufgenommen und über den angeschlossenen Mikrofon-Vorverstärker besonders laut abgehört.

Eine Bitte:

Der Verfasser hat keine genauen Meßgeräte und Vorrichtungen, die eine Messung über einen weiten Bereich (Frequenzbandbreite, Streuung, Diagramm) erlaubt. Er ersucht daher alle Mitarbeiter, die darüber verfügen können, solche Messungen durchzufahren und darüber zu berichten.

Es steckt mehr dahinter, als man vorerst glauben mag! Eine Einspielung ergab nach der Frage: "Ist der 5-Zack-Stern nach den über E. Sch. durchgegebenen Daten mit 60 Windungen für die Einspielungen in der Form so brauchbar?" die einfache Antwort: "Ist sehr gut!".

Also, liebe Mitarbeiter, Interessenten und Freunde, nehmt mal Draht, wickelt solch einen Stern und experimentiert damit. Und an die Techniker: Macht darüber hinaus Messungen, sowohl als Sende- als auch als Empfangsantenne von NF bis HF. Man beachte die 5,7 mH! Wie wäre es mit einer abgestimmten LC-Resonanzantenne? Oder Kombinationen mehrerer solcher?

Wer kann darüber weitere Informationen geben über eventuelle Zusammenhänge zwischen dem Drudenfuß und dieser Pentagrammanordnung? Was weiß man von den "magischen Kräften", die von diesem Zeichen ausgehen sollen, und wie würden diese Feldlinien verlaufen? Denn nicht nur die Sternmitte nimmt bevorzugt auf, sondern auch die Sternspitzen.

Unser Mitarbeiter A.J. Raake in Bremen hat seit längerem eine ähnliche Sternantenne mit Erfolg in Verwendung. An Stelle der 60 Windungen montierte er an die Spitzen des Sternes NF-Spulen (ca. 200 mH) und verband diese, in Serie geschaltet, sternförmig. Das Signal wird an A/E angenommen. - Nach meiner Ansicht ist aber diese Anordnung wegen ihrer hohen Induktivität nur für NF-Signale anwendbar. Wer weiß mehr darüber?

Konstruktion der Pentagramm-Breitband-Antenne:

1.) Man zeichne einen Kreis mit 55 cm Durchmesser z.B. auf eine entsprechend große Span- oder Holzplatte und konstruiere ein Fünfeck, wie folgt:


Abb.: Kreis mit 55 cm Durchmesser

2.) Die Fünfeck-Konstruktion erfolgt:

Abb.: Konstruktion des Fünfecks

a) Man zeichne den halben Radius (r) = r/2 = 13,75 cm

b) Verbinde diesen Punkt von r/2 nach 1 (Linie a), das nimmt man in den Zirkel, und von r/2 eingesetzt, schlägt man den Bogen von 1 auf die Grundlinie 2 des Kreisdurchmessers. So erhält man die Strecke s. Die Länge entspricht dem der Fünfeck-Seitenlängen, die man mit dem Zirkel aufträgt.


3.) Das Pentagramm oder der Drudenstern wird nun durch Linien wie folgt verbunden. Diese Länge beträgt 52,5 cm:

Abb.: Wickeln des Pentagrammsterns

A(1) - 3 - 5 - 2 - 4 - 1(E) für eine Windung.

An den Ecken 1 bis 5 und E werden Nägel eingeschlagen, die ca. 2 cm vorstehen sollen. Nun wird der Draht nach der vorhin angegebenen Reihenfolge gewickelt und mit Isolierband oder Schnur festgebunden. Insgesamt sind 60 Windungen mit 0,4 mm isoliertem Schaltdraht in der selben Folge zu wickeln.

A = Anfang = Antennenanschluß, E = Ende = Erde.

Diesen Drahtstern entferne man von der Bodenplatte und schließe an A/E je ein Litzenkabel (z.B. 2 x 0,75 mm²) und montiere einen Stecker (Antennenstecker) und schließe das an den Breitbandempfänger an.


Auch die Rückkopplung oder Gegenkopplung zwischen Sternmitte und Lautsprecher je nach Sternlage (bzw. 180 Grad gewendet) ergibt Pfeifen oder bewirkt Erlöschen (Signalaufhebung) im Lautsprecher. Diese Feldlinienermittlung und die Frequenzabhängigkeit wäre umgehend zu untersuchen. Ferner, weshalb nun mit dieser Antenne besserer paranormaler Empfang möglich ist!

Erfahrungsberichte erbittet der Verfasser.


(Quelle: VTF-Post P 45, Heft 4/86)