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»Petrus kommt heut' Abend«

von Fidelio Köberle

Jahrestagung in Fulda "5 Jahre VTF"

Unsere schöne Tagungsstätte, das Kolpinghaus in Fulda, war wieder der Schauplatz eines - sagen wir es ruhig so: Familientreffens. Es ging nämlich, wie immer, nicht streng offiziell sondern eher familär zu. Von den etwa 300 Teilnehmern kennen sich viele bereits seit Jahren, und so war die Wiedersehensfreude gross. Das Hotel bot neben den angenehmen Tagungsräumen genügend Gelegenheit zu privatem Gedankenaustausch bei den Mahlzeiten und auch 'nach Feierabend', obwohl der an den Haupttagungstagen erst nach 22 Uhr beginnen konnte. Viele Kollegen waren aber bereits in den Tagen vor dem eigentlichen Kongress angereist und kamen so in den vollen Genuss persönlicher Ansprache. Da war dann auch noch Zeit, sich in der vom Barock geprägten Stadt umzuschauen. Sehr viele Teilnehmer, die aus den verschiedensten Gründen in diesem Jahr nur die Schwerpunkttage in Fulda verbringen konnten, haben sich entschlossen: Im nächsten Jahr sind wir eine ganze Woche hier!

Die Tage vor dem Kongress, also Montag bis Donnerstag (21. - 24. 4. 80) hatten ein lockeres Programm mit Stimmenvorführen der Kollegen und viel Gelegenheit zur Diskussion und zum Gedankenaustausch. Es wurde auch Gelegenheit gegeben, die schöne Fernsehsendung, die Talkshow 'III nach 9', in einer Video-Aufzeichnung zu sehen (siehe P19). Am Abend gab es regelmässig Einspielungen, bei denen der Herausgeber das von ihm zusammengestellte 'Studio' benutzte, u.a. um zu zeigen, dass auch ein guter Cassetten-Recorder gute Ergebnisse bringen kann. Am ersten Abend gab es bereits eine kleine Sensation, die erst am nächsten Morgen entdeckt wurde:

Die unter Benutzung der 'Jürgenson-Welle' (1580 kHz) gemachte Einspielung von Montag Abend war am Montag nicht vollständig abgehört worden. Am Dienstag vormittag setzte der Herausgeber das Abhören im Kreis der Tagungsteilnehmer fort, dabei fiel sofort diese von einer Männerstimme gesungene Passage auf:

Abb.: Notenfolge der Melodie
Pe-trus kommt heut' A-bend

Sie kam etwa 6 Sekunden, nachdem der verstorbene Politiker Heinrich Köppler angesprochen worden war.

Das Sensationelle war aber dies: Während dieser Einspielung hatte Inge Hooper - ohne natürlich von der eben erwähnten Stimme etwas zu wissen, denn diese wurde ja erst am nächsten Morgen entdeckt, eine mediale Durchsage niedergeschrieben in ihr kleines Notizbuch, die in einem etwas altmodischen Englisch verfasst war, dessen Übersetzungsversuch hier wiedergegeben werden soll (das Original wird auf der folgenden Seite abgebildet). Vielleicht finden unsere englisch sprechenden Kollegen eine noch treffendere Übersetzung.

"Kritische Beobachtungen finden in eurer Welt statt zur Bestandsaufnahme der positiven und negativen Kräfte in allen Bereichen der Menschen und der Tiere. In solchen Zeiten sind die Wissenden intensiv (am Weltgeschehen) beteiligt, indem sie stabilisierend wirken durch Gedanken. Bitte macht in diesem Sinne mit, alle gemeinsam im Gebet. Viel Dunst zieht über heiligen Boden und hinterlässt eine Strasse von Elend und Zerstörung. Leuchtende Wesen folgen nach, um zu reinigen. Bleibt immer in der Wahrheit. Tonbänder sind nützlich. Unterstützt alle konkreten Bemühungen, Erkenntnis zu gewinnen. Möge Gott euch segnen und lieben. - St. Peter"

Abb.: Handschriftliche Notiz der medialen Durchsage

"Critical observations are taking place in your world. Stocktaking of Positivity and Negativity in all matters of man and beast. In such times the enlightened ones remain extrovertly occupied and send out stability through thought. Please take part in this together in prayer. Large amounts of vapour transgress sacred ground, leaving behind a trail of misery and destruction ones follow to cleanse. Remain true at all times. Tapes are helpful, support all positive efforts for gain of knowledge. May the Lord bless you and love you. - St. Peter"

Der Herausgeber muss es sich versagen, hier zu spekulieren: Wer ist 'Petrus', wer 'St. Peter', die gleichzeitig auf zwei verschiedenen Wegen genannt werden? Auffällig ist, dass in letzter Zeit in vielen Einspielungen der Name 'Petrus' oder 'Sankt Peter' vorkommt.

Interessant in diesem Zusammenhang ist, daß der historische Petrus parapsychologisch relevant ist. So spricht Bonin in seinem 'Lexikon der Parapsychologie' von der ihm zugesprochenen Fähigkeit der Kardioskopie (z.B. die Sünden eines Menschen schon vor der Beichte 'wissen') und der Korrespondierenden Visionen (in einer Vision wird die Person A auf die Person B hingewiesen, die ihrerseits in einer Vision von A erfährt).

Warum diese 'Petrus-Geschichte' hier so breit dargestellt wird, hat einen einfachen Grund: Solche Fälle von gegenseitiger Bestätigung sind sehr selten. Und wo sollte eine derartige Dokumentation anders erfolgen als in der VTF-POST?

Die Kollegen werden gebeten, jetzt auch einmal auf Petrus-Stimmen zu achten bezw. solche zu 'provozieren' durch entsprechende Fragen. Vielleicht erfahren wir auf diese Weise bald Näheres, was diese Aktivität bedeutet. - Auch eine Deutung des oben zitierten St.-Peter-Textes, der ja einigermassen dunkel und rätselhaft klingt, ist erwünscht. Was kann mit 'heiligem Boden' gemeint sein?

Um zu wiederholen, was hier schon früher gesagt wurde: Wir haben als Tonbandstimmenforscher nichts mit Mediumismus zu tun. Aber das Beispiel war zu interessant, um es zu unterschlagen.


(Quelle: VTF-Post P 20, Heft 2/80)