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Bericht über die Jahrestagung 2012 des VTF e.V.

von Jürgen Nennstiel und Christian Hilpert

Die Sommertagung begann für die Vorstandsmitglieder, wie üblich nach Aufbau der Saaltechnik, Büchertisch etc., am Vorabend (Donnerstag) 19 Uhr mit einer Vorstandssitzung. In den zweimal im Jahr stattfindenden Vorstandssitzungen geht es zunächst um satzungsgemäße Vorgaben, dann um Feinabstimmungen zur Mitgliederversammlung oder wie in diesem Jahr zur Vorstandswahl sowie zum Ablauf der eigentlichen Tagung. Natürlich werden auch noch einzelne wichtige offene Punkte behandelt.

Zu bemerken ist, dass der Vorstand sich weitestgehend über E-Mail, natürlich aber auch telefonisch über das gesamte Jahr intensiv austauscht. Alle Fragen und Aufgaben werden zeitnah behandelt, auch wichtige in die Zukunft weisende Themen sind dann meist abgestimmt oder in Arbeit. Dennoch ist auch der direkte gemeinsame persönlichen Kontakt im Vorstand bei diesen Sitzungen in Fulda ein wichtiger Aspekt.

Christian Hilpert: Begrüßung, Mitgliederversammlung

Christian Hilpert begrüßte zum offiziellen Tagungsbeginn der Sommertagung 2012 die anwesenden Vereinsmitglieder und Tagungsbesucher, insbesondere auch die Tagungsteilnehmer, die das erste Mal nach Fulda gekommen waren.

Weiterhin begrüßte er den ehemaligen 1. Vorsitzenden Jürgen Nett, der sich nach 2 Jahren zur Teilnahme an der Tagung angemeldet hatte.



 

Christian Hilpert vermerkte, dass erfahrungsgemäß noch weitere Tagungsbesucher im Laufe des Tages erwartet werden und sich insbesondere für den Sonnabend weitere angemeldet haben. Er gab seiner Hoffnung Ausdruck, dass in der vor uns liegenden Zeit auf der Tagung in Fulda alle Tagungsteilnehmer neue Eindrücke gewinnen mögen und auch die Chance zum persönlichen Kontakt wahrnehmen. Vorab wies er noch auf das aktualisierte Programm hin. Frau Annegret Rövenich, ehemalige Lehrerin, vormals einigen noch unter dem Namen Hilder bekannt, hatte bereits in 2002 einen viel beachteten Vortrag gehalten, und obwohl wir sie erst am Sonnabend um 16 Uhr erleben konnten, bestand bereits ab Freitag die Möglichkeit zu Einzelsitzungen für Interessierte.

Am Freitag um 10 Uhr begann dann die Mitgliederversammlung mit der Ehrerweisung für die verstorbenen Mitglieder. Jürgen Nennstiel verlas anschließend ein Grußwort des ehemaligen 2. Vorsitzenden Uwe Wagner und seiner Frau Johanna:

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

nun sind es schon fünf Jahre, in denen wir nicht zur Tagung kommen können, aber zum Glück bekommen wir Mitschnitte. Im Geist aber sind wir bei Ihnen und hoffen, dass Sie wieder eine schöne und lehrreiche Tagung erleben können.

Wir sollten uns immer bewusst machen, dass wir es bei der technischen Transkommunikation um ein transzendentes Phänomen handelt, was nichts anderes meint, als dass es nicht nur um Technik geht.

Wir wünschen allen Tagungsteilnehmern eine schöne und harmonische Tagung.

Herzliche Grüße aus Berlin senden Ihnen

Johanna und Uwe Wagner

Es folgten Rechenschaftsbericht, Haushaltsführung, Haushaltsplan, Kassenbericht und in diesem Jahr die Neuwahl des Vorstands für die nächste 4-jährige Amtsperiode.

Das Protokoll über die Mitgliederversammlung finden Sie auf Seite 11.

Jutta Liebmann: Auslandsbericht, Videoclips

Christian Hilpert begrüßte nun zum ersten Vortrag unser Vorstandsmitglied Jutta Liebmann. Sie ist Gründungsmitglied, beruflich als Auslandskorrespondentin tätig und hat in den vielen Jahren intensiv die Auslandskontakte aufgebaut. Es bestehen u.a. Kontakte zu Vereinen und Forschergruppen in England, Frankreich, Italien, USA, Brasilien und Russland.

Jutta Liebmann berichtete über die Aktivitäten der befreundeten Vereine im Ausland, und anschließend wurden drei interessante Videoclips, die sie uns mitgebracht hatte, gezeigt. Ihren ausführlichen Bericht finden Sie ab Seite 30.

Bernd Giwer: Erfahrungsbericht, Rückführungen

Als nächsten Referenten konnte Christian Hilpert Bernd Giwer begrüßen. Bernd Giwer ist VTF-Mitglied und beschäftigt sich schon lange Zeit mit dem Tonbandstimmen-Phänomen, wie wir hören konnten aber auch mit weiterreichenden Themen. Er hatte zur letzten Sommertagung bereits einen beachtenswerten Vortrag gehalten, nachzulesen in der VTF-Post P 143.



 

Sein diesjähriges Thema lautete: "Erfahrungen aus den Tonbandstimmen-Einspielungen sowie Erkenntnisse aus der medizinischen Hypnose über Rückführungen bis hin in frühere Leben". Seinen ausführlichen Bericht drucken wir in der nächsten VTF-Post-Ausgabe ab.

Horst Hansen: Tonaufzeichnung, Stimmenbeispiele, Hinweise

Nach der Kaffeepause konnten wir als nächsten Referenten Horst Hansen aus Ihlow bei Hamburg begrüßen. Er ist von Beruf Elektronikfachmann mit einer eigenen Elektronikfirma und hat sich viele Jahre mit Anpassungen, Entwicklung und Verbesserungen von Geräten zur Stimmenforschung wie z.B. dem Bremer Recorder, sowie Filtern, Mikrofonen und Ähnlichem beschäftigt, selbstverständlich auch seit vielen Jahren aktiv mit dem Einspielen von Tonbandstimmen.



 

Sein Vortrag mit Demo in 3 Teilen begann mit der "Entwicklung der Tonaufzeichnungen und der Tonwiedergabe mit Originalaufnahmen von 1908, 1928, 1948 auf einem über 80 Jahre alten historischen Gerät". Es folgte auszugsweise die Vorführung von lauten und verständlichen Stimmen von seiner neuen CD "Nachrichten aus einer anderen Welt". Danach gab es "Tipps und Hinweise zur Verbesserung von Sprachaufnahmen für Recorder und Computer sowie zur Qualitätssicherung bei Langzeitlagerung von Kassetten". Auch dieser Bericht folgt in der nächsten Ausgabe der VTF-Post.

Gunhild Rederer-Maser: Erfahrungsbericht

Als Nächstes konnten wir Frau Dr. med. Rederer-Maser begrüßen, den Allermeisten als unsere liebe Gunhild bekannt. Sie berichtete uns aus der Arbeit mit ihren ganz persönlichen Möglichkeiten als VTF-Kontaktadresse, die sie mit sehr viel Engagement und Liebe für viele Hilfesuchenden – man kann wirklich sagen tagtäglich – leistet. Es waren bewegende Beispiele von hilfesuchenden Menschen.



 

Durch ihre in den letzten Jahren sich immer intensiver entwickelte Medialität konnte vielen Menschen geholfen werden, indem ein Blick hinter die wirklichen Ursachen dadurch möglich wurde. Sie selbst ist seit Jahren trotz vieler Operationen mittlerweile nichtsehend, und zudem trägt sie noch weiteres auch in ihrem direkten Umfeld in bewundernswerter Weise. Sie ist ein im wirklichen Sinn leuchtendes Beispiel gelebter Menschen- und Gottesliebe.


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Das war der erste Tag der VTF-Sommertagung mit sehr vielen und interessanten Eindrücken in einer harmonischen Atmosphäre, so wie es uns Uwe und Johanna Wagner in ihrem Grußwort gewünscht hatten. Viele freuten sich nach dem Abendessen auf ein gemütliches Beisammensein mit Bekannten oder neuen Tagungsteilnehmern zum Erfahrungsaustausch und interessanten Gesprächen.

Am Sonnabendmorgen begrüßte Christian Hilpert alle Tagungsteilnehmer recht herzlich zum 2. Tag der Sommertagung 2012 in Fulda, besonders auch alle diejenigen, die erst jetzt zur Tagung gekommen waren. Des Weiteren führte er aus, dass das Programm am Sonnabend im Prinzip 3 Bereiche aus der Transkommunikation beinhaltet:

"... zunächst einen mit hohem Sachverstand nicht nur wissenschaftlich geprägten Vortrag mit Präsentation. Dann nach der Mittagspause lernen Sie unsere englischen Gäste bzw. Referenten kennen, die ihre Ergebnisse und Methoden im EVP-Bereich präsentieren möchten, und am Nachmittag freuen wir uns auf Erkenntnisse und Erfahrungen aus den letzten 10 Jahren mit sehr aktuellem Bezug über die instrumentelle und die mediale Transkommunikation in einem Workshop. Alle Themen mit unterschiedlichem Ansatz bieten auch Antworten zu der gleichen Frage, nämlich zum persönlichen Überleben des körperlichen Todes."

Walter van Laack: Wie kommt der Geist ins Gehirn?

Christian Hilpert begrüßte dann den Arzt, Hochschullehrer und Wissenschaftler Prof. Dr. Walter van Laack zu seinem nunmehr 12. Vortrag in Fulda. Für alle neuen Tagungsbesucher zur Information, wie auch im April in der Welt am Sonntag zu lesen war, hat er bisher 15 Bücher geschrieben, im Jahr 2010 den renommierten Burkhard-Heim-Preis des DGH verliehen bekommen für seine wertvolle Arbeit als Schulmediziner und Autor im Bereich der Nahtodforschung, in der er vielen Menschen zu einer ganzheitlichen Sicht verholfen hat.



 

Als wir uns frühzeitig in der Planung der Tagung über den Titel unterhielten, schrieb er: "... schlage ich, um direkt Nägel mit Köpfen zu machen, folgenden Titel vor: Wie kommt der Geist ins Gehirn?" – Ja, "Nägel mit Köpfen" waren es dann auch, ein packender und in seiner unverwechselbaren Weise vorgetragener interessanter und aufschlussreicher Vortrag mit Präsentation! Man wünscht sich, dass viele Menschen diesen Vortrag erleben könnten, da er doch in eindruckvoller Weise aufzeigt, dass viele gängige Erklärungsmuster in unserer Öffentlichkeit als nicht mehr haltbar zu bezeichnen sind.

Seinen Vortrag werden Sie ausführlich in der nächsten VTF-Post P148 lesen können.

Eamonn Mgherbi und Kevin Webster: EVP and ITC Recordings – Breakthrough

Nach der Mittagspause konnten wir dann genau genommen eigentlich Überraschungsgäste begrüßen. Im Mai erhielten wir leider aus Krankheitsgründen eine Absage von Rolf-Dietmar Ehrhardt, seine Beiträge waren in der letzten VTF-Post P146 bereits angekündigt. Wir wünschen ihm auch an dieser Stelle nochmals allerbeste Gesundung und hoffen, dass er bei einer unserer nächsten Tagungen seinen Vortrag doch noch nachholen kann. Kurze Zeit danach erhielt Christian Hilpert einen Anruf aus England. Dort stellte sich Mr. Eamonn Mgherbi vor, er hatte unsere Website entdeckt und wollte gern mit uns Verbindung aufnehmen. Christian Hilpert bat um eine Mail mit näheren Informationen. Carola Zimmermann übernahm dann die Korrespondenz und es entwickelte sich ein intensiver Kontakt.



 

Wie Sie dem Programm entnehmen konnten, beschäftigt sich die Gruppe um Eamonn Mgherbi mit Kevin Webster und Lee Philips mit einer neuen Art der Kontaktaufnahme. Ihre Präsentation trug den Titel: "EVP and ITC Recordings – Breakthrough", also "Aufnahmen von Tonbandstimmen und instrumenteller Transkommunikation – ein Durchbruch". Jutta Liebmann übersetzte simultan – vielen Dank auch noch einmal an dieser Stelle.

Eine kurze Beschreibung dieser neuen Methode mit einigen technischen Details finden Sie auf Seite 26.

Carola Zimmermann beschreibt Ihnen auf Seite 8 die besondere Erfahrung mit den sehr sympathischen Engländern Eamonn Mgherbi und seiner Frau Emma sowie mit Kevin Webster und seiner Lebensgefährtin Mary Curtis.


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Zur Kaffeepause lud Carola Zimmermann alle Tagungsbesucher zu selbstgebackenen Muffins ein. Es war etwas Besonderes, denn es handelte sich zudem um Prasadam. (Prasadam nennt man im Hinduismus vor allem die Opferspeisen im Tempel oder im häuslichen Bereich. Im weiteren Sinne bezeichnet Prasad auch andere mit göttlicher Segenskraft behaftete Gegenstände. – Zitat aus Wikipedia.) Vielen Dank an Carola, es wurde von sehr vielen doch recht gern angenommen.

Annegret Rövenich: Erfahrungsbericht

Nun gab es sozusagen einen weiteren Überraschungsgast. Auch diese Einladung hatte einen tiefen Hintergrund. Annegret Rövenich hatte eine transzendentale Aufforderung bekommen, zu dieser Tagung zu kommen. Friedrich Jürgenson hatte mit ihr schon seit einiger Zeit Kontakt aufgenommen, doch davon später.



 

Ihr Vortrag "Meine Erfahrungen und Erkenntnisse der letzten 10 Jahre – Der Himmel beginnt auf Erden" wurde von vielen sehr geschätzt, er beinhaltete auch sehr persönliches Erleben, was in ihrem Bericht hier verständlicherweise nicht wiedergegeben wird. Eine Kurzfassung des Vortrags finden Sie auf Seite 10.

Workshop (Skype-Einspielungen)

Ab 16:45 Uhr fand dann auch der ursprünglich von Rolf Dietmar Ehrhardt (das wird ihn, so hoffen wir, sicherlich auch erfreuen) geplante Workshop unter gleichem Titel statt: "ITK (Instrumentelle Transkommunikation) und MTK (Mediale Transkommunikation)". In der jetzigen Konstellation wurde eine Live-Einspielung von den englischen Gästen Eamonn Mgherbi und Kevin Webster demonstriert und durchgeführt. Anwesend dabei waren u.a. unsere medialen Referenten Annegret Rövenich und Gunhild Rederer-Maser. Es konnten von Tagungsbesuchern Fragen gestellt werden, welche dann auch direkt und Live beantwortet werden konnten.



 

Zum Abschluss des Sonnabends konnte man ohne Übertreibung sagen: Es war ein großartiger Tag. Nach dem Abendessen beim gemütlichen Beisammensein war noch viel von der guten Atmosphäre zu spüren.

Verschiedenes (Kurzvortrag, Diskussion, Live-Einspielungen)

Am Sonntagmorgen bestand wie immer noch einmal die Möglichkeit zu Live-Einspielungen im kleineren Kreis. Dabei wurden sehr gute und sehr bezugnehmende Einspielergebnisse im kleinen Tagungsraum Frankfurt erhalten. Den Bericht hierzu von Carola Zimmermann finden Sie auf Seite 18.


(Erschienen in der VTF-Post P 147, Ausgabe 2/2012)