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Nachtrag zum Rücktritt von Jürgen Nett

Entwicklung der Vorstandsarbeit ab 2000 "so, wie es war"
von Jutta Liebmann

Seit seiner Gründung bin ich Mitglied im VTF und seit der Übergabe des Vereins von Fidelio Köberle im Jahr 2000 Mitglied im neu gewählten Vorstand. Hier darf nicht unerwähnt bleiben, dass seit der Spaltung des VTF in den 80er Jahren sehr viele Mitglieder aus dem VTF ausgetreten waren aufgrund der unüberbrückbaren, heutzutage nicht mehr nachvollziehbaren Differenzen zwischen Fidelio Köberle und Hildegard Schäfer und vielen anderen VTF-Mitgliedern.

Die Übergangszeit im Jahr 2000 mit dem neu gewählten Vorstand mit Theo Bleitgen als 1. Vorsitzenden brachte dem Verein viele neue Impulse im Bereich Stimmenfilterung per PC und insbesondere die Öffnung des bisher völlig isolierten Vereins zu anderen Vereinen und Einzelforschern im In- und Ausland. Als Referenten konnten wir damals auf Initiative von Theo Bleitgen Herrn Prof. Dr. van Laack für die VTF-Tagungen gewinnen. Die Umbennung des Vereins in Verein für Transkommunikation steht auch für die Öffnung des Vereins für alle Arten der Jenseitskontakte.

Nach Rücktritt von Theo Bleitgen brachte der neu gewählte 1. Vorsitzende Jürgen Nett – trotz aller Widerstände von Seiten eines ehemaligen Vorstandsmitglieds – viele ganz neue Impulse und Schwung in den Verein. Aufgrund der vielen Probleme bezüglich Neuorientierung des Vereins und der vereinsrechtlichen Fragen stand uns damals unser treuer Weggefährte und langjähriger ehemaliger 2. Vorsitzender des VTF, Otto Röhler, engagiert und erfolgreich mit Rat und Tat zur Seite. Er fungierte sozusagen als "Feuerwehrmann" bei schwierigen vereinsrechtlichen Fragestellungen.

Der 1. Vorsitzende Jürgen Nett war erfolgreich und aktiv in vielen Bereichen des Vereins, und zwar auch im Bereich der Technik, er versuchte neue Einspielmethoden, unterhielt einen Einspielkreis an seinem Wohnort, machte Öffentlichkeitsarbeit in Presse und TV und moderierte gekonnt und souverän alle VTF-Tagungen und führte seine eingespielten Stimmenbeispiele vor, die er mittels diverser Einspielmethoden erhalten hatte. Diese Stimmenbeispiele waren so gut verständlich, dass sie auch Neulinge im Bereich der Transkommunikation überzeugen konnten. Ferner kamen auf seine Initiative hin namhafte Medien zu den Jahrestagungen, die in den meisten Fällen großen Anklang fanden. Auch die Kontakte zu den renommierten Transkommunikationsforschern Prof. Dr. Senkowski, Jochem Fornoff und dem Journalisten Rainer Holbe, zu denen seit der VTF-Spaltung keinerlei Kontakte mehr bestanden, kamen auf Initiative von Jürgen Nett zustande, was von großer Wichtigkeit für den VTF und seine Anerkennung im In- und Ausland bedeutete.

Zusammen mit Carola Zimmermann bildete er bei den VTF-Tagungen ein eingespieltes Team bei der Durchführung und beim Abhören der Gruppeneinspielungen, auch hier kümmerte er sich um die Technik. Die Resultate waren immer sehr gut.

Trotz mehrfacher Versuche im Dezember 2009, Jürgen Nett von seinem Entschluss zum Rücktritt als 1. Vorsitzender abzubringen, ist seine Entscheidung jetzt nun endgültig, was wir im Vorstand sehr bedauern.

Wir wünschen Jürgen Nett für die Zukunft alles Gute und werden seine Verdienste um den VTF in guter Erinnerung behalten.


(Erschienen in der VTF-Post P 140, Ausgabe 3/2010)