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Mögliche Einflüsse beim Zustandekommen von Tonbandstimmen und Stimmenfiltern

von Jutta Liebmann

Auf allen Gebieten der Parapsychologie ist der abträgliche Einfluss von (hartnäckigen) Skeptikern bei Experimenten ja bekannt, und dies gilt natürlich auch für die Transkommunikation bzw. für deren Teilbereich, die Tonbandstimmen, was auch meine Erfahrungen in Einspielgruppen im Laufe der Zeit zeigten, obwohl gerade die Tonbandstimmen im allgemeinen doch reproduzierbar sind.

Wie ich erfahren konnte, hatte sich auch Burkhard Heim schon damals mit den kosmischen Bedingungen (astronomische Einflüsse, Wetterbedingungen usw.) zur Entstehung der Tonbandstimmen in seiner Theorie befasst, aber leider ohne Einzelheiten hierüber zu erwähnen. Eine statistische Aufarbeitung und Auswertung solcher Einzelheiten wäre allerdings äußerst aufwendig.

Unter der Annahme von autonomen Transpartnern (insbesondere von Jenseitigen) bleiben uns hier die Wirkweisen beim Zustandekommen der Tonbandstimmen-Kontakte völlig unbekannt und nicht nachvollziehbar. Die Qualität der Mitteilungen der Jenseitigen über Tonbandstimmen sind abhängig von dem jeweiligen Bewusstsein des jenseitigen Sprechers, d.h. seines geistigen Standpunktes, und insofern subjektiv. Trotzdem kann festgestellt werden, dass sich die nachdrückliche Bestätigung des geistigen Überlebens des Körpertodes wie ein roter Faden auch durch die bruchstückhaften Tonbandstimmen-Mitteilungen zieht. Ein großes Evidenzerlebnis ist ein erfolgreicher Tonbandstimmenkontakt für geistig Suchende und insbesondere für Trauernde auf unserer Seite; das habe ich im Laufe meiner Beschäftigung mit den Tonbandstimmen sehr oft erleben können.

Für das Zustandekommen der Kontakte ist meines Erachtens die innere Mitwirkung der diesseitigen Experimentatoren wichtig, d.h. durch Harmonie und eine geistige Offenheit, wie dies auch die langjährige Transkommunikatonsforscherin Anabela Cardoso aus Portugal in ihren Berichten erwähnt hatte. Die technischen Geräte und/oder die Anordnngen dieser Einspielgeräte scheint hier nur eine untergeordnete Rolle zu spielen, und die Technik dient bei den Transkommunikationskontakten als vollkommen neutrales Medium. Dies gilt ja gleichermaßen auch für das erfolgreiche Zustandekommen von visueller Transkommunikation.

Es kann festgestellt werden, dass trotz vieler Mühen und Anstrengungen von experimentierfreudigen Einspielern und technisch versierten Interessenten im Bereich der Transkommunikation bis jetzt nicht der große "Durchbruch" erreicht wurde. Eine Verbesserung auf akustischem Gebiet vom Diesseits aus bietet die moderne PC-Stimmenfiltertechnik der oft relativ schwer verständlichen Tonbandstimmen. Diese akustische Säuberung und diese Filterverfahren können aber nicht auf alle Tonbandstimmen einheitlich angewendet werden, sondern das Filtern von Tonbandstimmen muss mühsam individuell auf die jeweiligen Stimmen angepasst werden. Inzwischen habe ich mich auch mit dem Filtern von inhaltlich wertvollen Tonbandstimmen-Aussagen beschäftigt und konnte den Geräuschhintergrund (bei auf der Kurzwelle eingespielten Stimmen) zwecks besserer Verständlichkeit der wichigen Stimmenaussagen reduzieren. Ich dokumentiere sowieso nur Tonbandstimmen der Verständlichkeitsstufe A und A-B (Einstufung nach dem Verfahren von Dr. Raudive). Im Laufe der Zeit hat sich bei mir ein Archiv von gut verständlichen Tonbandstimmen angesammelt, das ich meistens digitalisiere und auf CD übertrage. Hierbei versuche ich, die eine oder andere Stimme per PC zu filtern, was mir bei einigen Beispielen bis dato gelungen ist.

Auch konnte ich bei einigen Stimmen im Rückwärtslauf eine neue Aussage entdecken, was mich doch sehr überrascht hat. Dieses Phänomen, das technisch nicht erklärbar ist, trat aber nur bei einigen meiner Stimmenbeispiele auf. Durch die Verwendung einer Audio-Bearbeitungssoftware ist dies zum Glück auf einfache Art und Weise heutzutage möglich.

Wie ich berichtete, erhielt ich auch wie viele andere Experimentatoren ab und zu mal technische Hinweise zur Verbesserung der Einspieltechnik, allerdings ist der große Durchbruch bis heute weltweit im Bereich der Transkommunikation ausgeblieben. Die Gründe hierfür könnten wie folgt sein:

Da die Transkommunikationskontakte ganz sicher von einer höheren Bewusstseinsquelle gesteuert werden, ist bestimmt eine höhere Bewusstseinsentwicklung bzw. eine Weiterentwicklung der diesseitigen Menschheit zum Positiven dringend erforderlich. Dies betrifft auch die Verbesserung der diesseitigen, menschlichen Konzepte und Systeme im sozialen, wirtschaftlichen, menschlichen und politischen Bereich. Ich halte eine Entwicklung zum Positiveren des diesseitigen, menschlichen Bewusstseins weltweit für unerlässlich für ein größeres Resonanzfeld mit jenseitigen Bewusstseinsebenen. Erst dann könnte eine wesentliche Verbesserung aller Transkommunikationskontakte eintreten.


(Erschienen in der VTF-Post P 139, Ausgabe 2/2010)