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Spurensuche mit dem EVPmaker

Was geschah im Oktober 1916 in der Nähe von Amiens an der Somme?
von Werner Schultz

In P119 hatte ich von einem Besuch bei meinem holländischen Freund, dem VTF-Mitglied Dolf Eijgenstein, in Wormer (NH) berichtet ("Treffpunkt Wormer"), der darin gipfelte, dass die Tochter Marcelle in einer schreibmedialen Sitzung die Aussage bekam, dass Dolf und ich ein gemeinsames Vorleben gehabt hätten, welches im 1. Weltkrieg sein Ende fand. Vielleicht haben Sie gedacht, als Sie das lasen: Na ja, das hört sich ja ganz interessant an, aber wie ernst kann man eine solche Behauptung wohl nehmen?

Für mich erwachte das Interesse am 1. Weltkrieg, diesem heute fast vergessenen Krieg, nach dieser Begegnung plötzlich wieder sehr intensiv. Ich beschaffte mir einige Literatur darüber, ließ in verschiedenen Lexika und auch im Internet die schlimmen Ereignisse von 1914–1918 noch einmal aufleben. Aber damit war dann auch für mich die Sache eigentlich erledigt. Gott hatte den Schleier des Vergessens über mich gesenkt. Genauere Nachforschungen hielt ich ohnehin für undenkbar. Nicht so allerdings mein Freund Dolf.

Etwa 10 Tage nach meinem Besuch in Wormer erhielt ich von ihm einen Brief, worin er mir mitteilte, dass er sich die Sache mit dem EVPmaker noch einmal überlegt hätte. Das Arbeiten mit dem Psychofon werde von Tag zu Tag schwieriger, weil stark einfallende britische Sender ein richtiges Sendergemisch gar nicht mehr zuließen. Er habe sich deshalb entschlossen, einen Laptop zu erwerben und Versuche mit dem EVPmaker anzustellen.

Ich will jetzt nicht die gemeinsame Vorarbeit beschreiben, die notwendig war, um das Programm per Brief und per Foto über die Entfernung von 600 Kilometern auf den Rechner in Wormer zu bringen und darüber hinaus der Software das geeignete Rohmaterial einzuverleiben. Aber Sie können sich vielleicht vorstellen, dass ein Mensch, der die 70 überschritten hat und noch nie (!) mit einem Computer etwas zu tun hatte, viele Fragen hat. Immerhin haben wir es so weit geschafft, dass Dolf jetzt ohne fremde Hilfe den EVPmaker bedienen und seine Einspielungen damit machen kann. Und so schrieb er mir vor einigen Wochen: "Ja, es ist ein Wunder mit dem Laptop. Immer fertig zum Benutzen. Jeder Zeitpunkt ist gut und mit einem Track (gemeint ist eine etwa 4-minütige männliche oder weibliche Fremdsprachenaufzeichnung) kann man immer wieder verschiedene Antworten bekommen. Ich muß Dir danken, dass Du mir die Angst vor dieser Technik genommen hast. So, wie es jetzt funktioniert, ist es mir gut genug."

Dolf Eijgenstein ist ein gottbegnadeter Mensch. Er verfügt über große Medialität. Seine Hellhörigkeit, sagt er, die ihm früher als Rückführungstherapeut so wertvolle Hilfe geleistet habe, sei zwar zurückgegangen, seitdem er sich mit dem Tonbandphänomen beschäftige. Aber auch heute hat er immer noch sogenannte "flashes" von 2–3 Sekunden Dauer, in denen er Ereignisse "sieht" ,die uns, den weniger medial veranlagten Menschen, verschlossen bleiben. Seine Zusammenarbeit mit seinem Geistführer GABRIEL und seiner geistigen Helferin AVRA ist nach wie vor sehr intensiv. Er unterhält sich mit ihnen mit Hilfe des EVPmaker wie andere Leute am Telefon mit ihren Verwandten. In seinem Vorwort zu seinem Buch "EEN BLIK OP DE ANDERE WERELD" schrieb sein Freund und Lehrer, Jan A. Kleyn: "Er gibt sich nicht leicht mit einer Antwort zufrieden, sondern fragt den Geistwesen und Entitäten das Hemd vom Leibe." Und so hat er mit insgesamt 26 Fragen an AVRA und GABRIEL versucht, "unsere Geschichte" zu hinterfragen. Beachten Sie bitte die Hartnäckigkeit, mit der er vorgeht. Wenn etwas nicht deutlich genug herübergekommen ist, fragt er nach. Und vielfach lässt er sich Aussagen, die er von GABRIEL erhalten hat, von AVRA bestätigen oder umgekehrt. Lesen Sie bitte einige Beispiele:

30. September 2005

Frage: "Gabriel, in welchen Jahr wurden Werner und ich im 1. Weltkrieg getötet?"
Antwort: "Das stimmt, Dolf. Sechzehn!"
Frage: "Gabriel, meinst Du, dass wir im Jahre 19 hundert 16 getötet wurden?"
Antwort: "Ja, stimmt, war richtig."

2. Oktober 2005

Frage: "Im 1. Weltkrieg wurden Werner und ich getötet. War das in einem Haus oder in in einem Graben?" (Schützengraben)
Antwort: "Unter Bäumen."
Frage: "Gabriel, habe ich das richtig gehört, wurden Werner und ich in Frankreich unter Bäumen getötet?"
Antwort: "Ja sicher. Wurdet erst beschossen. Dolf zuerst. Werner etwas später."

Die gleiche Frage hatte GABRIEL bereits am 27. Juni 2005 so beantwortet: "Werner war tot, kurz nach dir."

3. Oktober 2005

Dolf schrieb mir: "Ich "wusste", dass es kein Wald war. Deshalb meine Nachfrage."

Frage: "Gabriel, war es eine kleine Baumgruppe auf einem größeren Feld, unter der wir lagen?"
Antwort: "Das war es. Echt, das war’s."

4. Oktober 2005

Frage: "Avra, in welchem Landesteil von Frankreich sind Werner und ich getötet worden?"
Antwort: "Es war im Norden. Weiß es so."

Dolf schrieb mir: "Als ich diese Antwort hörte, sagte ich halblaut vor mich hin: "Ja, aber "Norden" ist noch zu ungenau. Dann hatte ich plötzlich einen "flash" von ca. 2 Sekunden Dauer, "sah" ein Feld mit ungefähr 20 Bäumen und einen Fluß, sehr nahe, etwa 15 Meter entfernt. Daraufhin meine Nachfrage:"

Frage: "Avra, wurden Werner und ich vielleicht in der Nähe eines Flusses unter Bäumen getötet?"
Antwort: "Das stimmt."

Weiter glaubte Dolf leise die Aussage zu hören "am Fluß Somme." Deshalb fragte er am

6. Oktober 2005

Frage: "Avra, verstand ich richtig, nanntest du den Fluß Somme?"
Antwort: "Das habe ich gesagt, Dolf."

9. Oktober 2005

Frage: "Avra, welches Volk hat uns damals 1916 an der Somme erschossen?"
Antwort: "Es war die englische Armee."

Kontrollfrage an GABRIEL –

Frage: "Gabriel, wurden wir tatsächlich durch die englische Armee erschossen?"
Antwort: "Dolf, es stimmt, Dolf."

11. Oktober 2005

Frage: "Gabriel, in welchem Monat 1916 wurden Werner und ich an der Somme getötet?"
Antwort: "Das war im Oktober, ja Dolf, alles ja, weiß ich noch."
Frage: "Gabriel, waren Werner und ich schon Freunde, bevor wir in die Deutsche Armee eintraten?"
Antwort: "Ja, sicher, Dolf."

Interessant und sicher nicht weniger beweiskräftig war eine Einspielung von mir selbst, die ich mehr aus Neugier als in Erwartung einer brauchbaren Botschaft machte, als ich diese Information erhielt. Ich fragte meine Geistführerin ISABELLA:

Frage: "Isabella, Dolf hat von GABRIEL die Auskunft erhalten, dass wir im Oktober 1916 von der englischen Armee getötet worden sind. Kannst Du sagen, an welchem Tag im Oktober 1916 das geschehen ist?"
Antwort: "Vierter (4.) Oktober."

13. Oktober 2005

Frage: "Avra, in welchem Teil an der Somme wurden Werner und ich 1916 getötet?"
Antwort: "Dolf ja, das liegt in der Mitte. Das weiß ich."

17. Oktober 2005

Frage: "In welchem Landesteil von Deutschland wurden Werner und ich vor dem 1.Weltkrieg geboren?"
Antwort: "Das war im Westen."

18. Oktober 2005

Frage: "Avra, in der Nähe welcher Stadt wurden Werner und ich an der Somme getötet?"
Antwort: "War Amiens, Dolf." (Diese Antwort erfolgte auf Französisch.)
Frage: "Avra, habe ich richtig verstanden, dass es die Stadt Amiens gewesen sei?"
Antwort: "Das stimmt perfekt. Ja!"

19. Oktober 2005

Frage: "Gabriel, wie war der Name von Werner im 1 Weltkrieg?"
Antwort: "War TOBER, Dolf. Ja, das war gut TOBER."
Frage: "Gabriel, wo in Westdeutschland waren Werner und ich geboren?"
Antwort: "In Meschede, Dolf."
Frage: "Avra, wie habe ich geheißen im 1. Weltkrieg?"
Antwort: "Ja, war’s ADOLF."

20. Oktober 2005

Frage: "Avra, welchen Familiennamen habe ich 1916 gehabt?"
Antwort: "Ja, paß mal auf, Dolf, das war Familienname KOSTER."
Frage: "Avra, wie hieß Werner mit Vornamen 1916?"
Antwort: "Da’s PETER, hörst Du?"

Dolf, dessen richtiger Vorname ADOLF lautet, ist über diesen Vornamen nicht besonders glücklich. Daß er in einer vorherigen Inkarnation ebenfalls Adolf geheißen haben soll, veranlasste ihn zu einer weiteren Nachfrage am

22.Oktober

Frage: "Avra, war mein Vorname 1916 tatsächlich Adolf?"
Antwort: "Dolf – es stimmt! Wirklich!"

26. Oktober 2005

Frage: "Avra, waren Werner und ich in Meschede Nachbarjungen?"
Antwort: "Dolf, das wart ihr, das weiß ich doch sicher."

Soweit die bisherigen Recherchen meines Freundes Dolf Eijgenstein, was keineswegs bedeuten muß, dass die Untersuchung damit ihren Abschluss gefunden hat. Wie ich hörte, denkt er darüber nach, im Frühjahr 2006 nach Frankreich zu reisen, um nach weiteren Spuren in Form von Gedenktafeln und Namensverzeichnissen zu suchen.

Noch bemerkenswerter finde ich allerdings die Tatsache, dass er alle diese Antworten allein mit dem EVPmaker erhalten hat. Zugegeben, nicht alle Antworten stehen dominant im Vordergrund. Gelegentlich muß lange gelauscht werden, bis unser Ohr die Stimme wahrnimmt. Aber es gibt auch deutliche A-Stimmen, die von jedermann sofort verstanden werden können. Damit dürfte der Beweis erbracht sein, dass wir mit dem EVPmaker ein wirklich hervorragendes Werkzeug in der Hand haben, welches auch von unseren Freunden in der geistigen Welt offenbar gut genutzt werden kann. Ich danke meinem Freund Dolf für seine Ausdauer und Geduld und für seinen ungebrochenen Forschergeist, mit dem er mich immer wieder aufs neue motiviert.


(Erschienen in der VTF-Post P 121, Ausgabe 4/2005)