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Analysen von Umformungen bei Tonbandstimmen

von Frank Klare (IGP)

In den vergangenen Ausgaben der IGP-Aktuell und im Magazin Jenseits des Irdischen hatten wir wiederholt über ein grösseres IGP-Experiment berichtet, in dem es darum ging, sogenannte "Umformungen" bei Tonbandstimmeneinspielungen nachzuweisen oder auch zu widerlegen. Anreiz dieses Experimentes war es, dass man bisher in der Tonbandstimmenforschung davon ausgeht, dass "die geistige Welt" (oder von welcher Quelle auch immer die "Durchsagen" kommen, was nicht Gegenstand dieses Berichts ist) auf Fragen des Experimentators antwortet, indem (bei der Radio-Einspielmethode) ein fremdsprachiges Radiosignal von der "geistigen Welt" umgeformt wird in deutsche Sprache und der Experimentator so Antworten auf gestellte Fragen bekommt, in Form von deutschen Wörtern oder ganzen Sätzen aus der ursprünglich fremden Sprache des benutzten Senders. Eine derartige Vermutung liegt auch zunächst nahe, um nachzuvollziehen, wie es (nachgewiesenermassen) zu meist sinnvollen Antworten auf zuvor gestellte Fragen kommt. Um diese Vermutung jedoch zu überprüfen, spielten IGP-Mitglieder zeitgleich in 4 verschiedenen Städten mit Verwendung des selben Radiosenders ein. Die Fragestellungen jedoch waren jedoch völlig verschieden. Somit war zu erwarten, ebenso verschiedene Antworten aus der gleichen Quelle, des Senders, zu erlangen. Erste Analysen und Auswertungen der Einspielungen bestätigten diese Annahme dann auch. Von diesen Untersuchungen gaben wir das sog. "TBS-Analyse-Set 1" (ca 20 Seiten Protokolle und Berichte sowie 3 CDs für 10 Euro Selbstkostenpreis, Vorkasse) heraus, das auch weiterhin über das IGP-Info-Forum erhältlich ist. Doch erst weitergehende Analysen brachten eine überraschende Erkenntnis, die dennoch nicht im Widerspruch zu bisherigen Analysen zu stehen scheint. Abgesehen von rein physikalisch bedingten Veränderungen des Radiosignals, wie Raumakustik und verwendete Technik, die wir nur bedingt als "Umformungen" betrachten dürfen, konnten wir zwar in Einzelfällen feststellen, dass scheinbar wirklich von der "geistigen Welt" Radiosignale umgewandelt wurden, indem die Veränderung der Sprache so stark war, dass sie sich rein physikalisch nicht mehr begründen lässt, nur – das interessante – im Rahmen der genannten simultanen Einspielung ist dieser Effekt nicht in nennenswerter Stärke in Erscheinung getreten. Da dennoch aber gleichzeitig vom selben Radiosignal verschiedene Antworten auf verschiedene Fragen gekommen sind, musste eine andere Erklärung gefunden werden, so nun auch geschehen:

Es sind zwar einerseits in jeder (IGP-simultanen) Einspielung jeweils auf Fragen bezogene Antworten zu vernehmen. Aber anderseits konnte festgestellt werden, dass sich zugleich auch die "Antworten" der anderen beteiligten Experimentatoren auf allen Einspielbändern wiederfinden. Eine weitere reine Radio-Aufzeichnung (ohne Fragen) während des Experimentes beinhaltete hinterher gleichsam die herausgehörten Antworten aller Experimentatoren, was somit eindeutig der Umformungstheorie widerspricht. Anstelle muss das Entstehen der "Durchsagen" neu definiert werden, dies sei mit dem Phänomen der "Gleichzeitigkeit" erklärbar. Dass heisst, es ist (wie bisher weit angenommen) von unseren "Tonband-Korrespondenten" gar nicht notwendig, Radiofrequenzen paranormal durch "Umformungen" zu verwandeln, um sich artikulieren zu können. Vielmehr sind diese "Informationen" bzw. "Durchgaben" gleichzeitig bereits im Original-Sendegemisch enthalten, was die Aufzeichnungen unserer simultanen Einspielungen und Analysen eindeutig belegen (eine weitere CD mit Beispielen ist in Planung, aber bereits das "Analyse-Set 1" liefert anhand der CDs den Nachweis). Diese Feststellung zieht die Frage nach sich, wie so ein Dialog mit der "geistigen Welt" überhaupt entstehen kann, ob das bisher angenommene Prinzip "Frage-Antwort", sprich Dialog überhaupt noch greifen kann. Denn der "Gleichzeitigkeits-Theorie" sind bereits die Antworten (immer, auch ohne Fragestellung) im Original mit vorhanden. Aufgrund der zumeist auf Fragen bezogenen sinnigen Antworten können wir dies jedoch dennoch annehmen. Gleichsam wissen viele Experimentatoren von Einspielungen, daß ihre "geistigen Gesprächspartner" die Zeit als Dimension nicht in ihrer Daseinsebene haben (sich aber bedingt in unsere Zeit hineinversetzen können), was eigentlich aber die Grundvoraussetzung für ein kausal korrekt ablaufendes Gespräch wäre. Doch auch hier kennen viele Experimentatoren bereits den Effekt, daß die Antworten bereits auf Band sind, bevor überhaupt entsprechende Fragen gestellt wurde, eine gewisse Zeitverschiebung also. Als weiteres Beispiel dieses Effekts wäre noch Indien mit den sogenannten Palmblattbibliotheken zu erwähnen. Viele Touristen, die dort hinreisten, fanden dort vieles aus ihrem Verlauf des Lebens niedergeschrieben. Doch waren die Bibliotheken bereits geschrieben, bevor entsprechende Touristen sie befragten. Und die Bibliotheken konnten ziemlich unwahrscheinlich zuvor bereits "wissen", wann welcher Tourist mit welchen Fragestellungen anreisen wird. Trotzdem sind diese Informationen jederzeit – interessanterweise wie auch bei den Tonbandstimmen – jederzeit abrufbar. Es muss wohl daher vermehrt über die in der Parapsychologie nicht neue, dennoch seit Film "Matrix" vermehrt diskutierte Erklärung des (zeitlosen) "Hyperraums" bzw. der "Matrix" als Erklärung nachgedacht werden.


(Quelle: IGP-AKTUELL Vol.14 Juni 2004, www.transwelten.de)


(Erschienen in der VTF-Post P 115, Ausgabe 2/2004)