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Erkenntnisse und Erfahrungen aus langjähriger Grundlagenforschung

Manuskript des auf der Jahrestagung 2003 gehaltenen Vortrages
von Dipl.-Ing. Gerhard Helzel

Ich wurde Mitglied im VTF, der damals noch 'Verein für Tonbandstim­menforschung ' hieß, am 31.8.1983. Meine Mitgliedsnummer ist 1690, mein Kennzeichen: HZL. Mein Herr und Gebieter, Herr Köberle, setzte mich damals, als ich noch 20 Jahre jünger war, als Techniker auf den letzten Platz, und machte mir auch klar, daß man große, starke Muskeln besitzen muß, wenn man hier Geräte, die man nicht selbst gebaut hat, anrühren und herumtragen will. Na, ich habe nicht so kräftige, sehr hervortretende Muskeln, jedoch habe ich, was die wenigsten haben, nämlich zwei komplette Studiengänge durchlaufen. Der erste, die Elektrotechnik, ist voll abgeschlossen, und ich habe den Titel Diplom-Ingenieur, der zweite, die klassische Philologie, ist soweit vorangekommen, daß ich alle nötigen Prüfungsscheine erworben habe und den Gang zur Prüfung gleich antreten könnte.

Zunächst möchte ich, wenn Sie gestatten, die Grundlagenforschung zeigen, die ich im Laufe von nunmehr 20 Jahren, so lange arbeite ich an den Stimmen, erarbeitet habe.

a) Die Radiostimmen.

Um diese besser verstehen zu können, baute ich: einen Rundfunksender für MW, dann eine komplett im Stahlgehäuse verschlossene Sende- und Empfangsanlage für Längstwellen (100 kHz), die nun aber geöffnet werden kann.

Die Sende- und Empfangsanlage war unnötig, da herauskam, daß Stimmen hierbei nicht entstehen können. Vielmehr muß zwischen Sender und Empfänger ein solch großer Abstand vorhanden sein, daß die normalerweise im Mittel- und Kurzwellenbereichen vorhandenen Schwund- und Interferenz-Erscheinungen wirksam werden können.

In der Abb. "Interferenz" zeige ich, wie man durch Zusammensetzung von einzelnen Sprachelementen, z. B. den Buchstaben a, e, und b, neue Laute erhält. Dabei interferiert der Laut a mit dem Laut e, was die Physik genauer schildert.



 

Außerdem gibt es im Mittel-, aber besonders im Kurzwellenbereich die sog. Schwunderscheinungen, die durch Reflexion der Wellen an den verschiedenen Schichten der Atmosphäre zustandekommen. Gerade die Kurzwellen haben ja den Vorteil, daß sie sich mit geringem Energieaufwand verhältnismäßig weit ausbreiten, da sie an verschiedenen Schichten der Atmosphäre hin- und herreflektiert werden. Daß sie dabei verstärkt oder abgeschwächt werden, ist für die Hörer der normalen Kurzwellensendungen von Nachteil, für uns Stimmenfreunde aber ein Segen, wie ich bald an einem Beispiel zeigen werde. Dadurch wird nämlich das Aneinanderfügen verschiedener Sprachbrocken, die für unsere Stimmen wichtig sind, möglich. Freilich gibt es kaum eine Möglichkeit, die Originalsendung mit dem bei uns ankommenden Signal zu vergleichen, so daß noch viele Fragen offenbleiben.

Ich versuche, die Wirkung der Schwunderscheinung zu erklären am Beispiel der Stimme "Ba Ka Rê reduc". Das ist altägyptisch und lateinisch und heißt: "Seele, Lebenskraft, Sonne bring zurück.".

Als ich die Stimme genau untersuchte, hörte ich, daß vor dem Wort "Ba" ganz leise zu hören war: "Cordu..."

Das heißt, ein offenbar spanischer Sender hatte die Stadt Corduba genannt. Da die Schwunderscheinung auf einmal die bei mir ankommende Sendeenergie nach den Silben 'Cordu ' gewaltig verstärkt hatte, hört man dann nur 'Ba ' ganz laut. So kann man sich, hier war es einmal deutlich geworden, auch die anderen sehr lauten Stimmen erklären, wenn sie nicht, was leider oft vorkommt, einfach auf falsches Hören beruhen, wenn jemand, der kaum Fremdsprachen beherrscht, aus fremden Sprachen etwas in seiner Muttersprache heraushört. Aber trotz dieser unglücklichen Fehlinterpretation, die ich also hier nicht berücksichtige, bleibt einfach doch die Tatsache, daß manche Umformungen sich sehr gut durch Zufälle der Schwunderscheinungen erklären lassen. Doch ist nicht besonders darauf hinzuweisen, daß wir hier mit dem Begriff 'Zufall ' nur einen normalerweise üblichen Begriff verwenden, obwohl wir gelernt haben, daß der Begriff 'Zufall ' keine besondere Erklärung für die Realität ist, sondern nur die Meinung des Atheisten ausdrückt, daß er keine Ahnung von einer übersinnlichen Welt hat.

Deutlich ist nämlich an dem Aneinanderreihen der wichtigen ägyptischen Wörter Ba, Ka, Rê zu merken, daß eben kein einfacher 'Zufall ', sondern eine Art 'Schickung ' diese Stimme ermöglicht hat.

Die 2. Komponente beim Zustandekommen der Radiostimmen, die sog. Interferenz, ist besonders interessant beim Zustandekommen von sehr leisen, aber inhaltsreichen Stimmen, die wir z. B. über die sog. 'Jür­gen­son­wel­le ' und ähnlichen Wellenbereichen erhalten können. Wenn es gelingt, im Radio so ein Frequenzgemisch einzustellen, dann kann man mit sehr wichtigen, inhaltsreichen, aber nicht so lauten, ev. undeutlichen Stimmen rechnen.

Die 3. Komponente, die maßgeblich zum Zustandekommen übersinnlicher Stimmen beiträgt, sind die Worte des Radiosprechers. Wenn diese in der Sprache des Experimentators sind, gibt es weniger Möglichkeiten, paranormale Umformungen herauszuhören. Wenn aber der Klang der Sprache eines Sprechers sich stark von der Sprache unterscheidet, in der jemand Stimmen erwartet, haben die zu erwartenden Stimmen einen fremden, ungewöhnlichen Klang. Am geeignetsten für deutsche Stimmen war Russisch, da dort viele scheinbar deutsch klingende Worte vorkommen, falls die Qualität im Mittel- und Kurzwellenbereich beeinträchtigt wird. Und die Art der Worte, der Inhalt einer Sendung, ist ebenso wichtig und beeinflußt die daraus entstehenden Stimmen.

Bestimmte grundsätzliche Erwägungen über die Klangqualität, z. B. warum HiFi-Qualität einer Sendung kaum Erfolg bringt, wird deutlich, wenn die Energie bedacht wird, die Störungen (Interferenzen, Schwund) hervorrufen soll: Bei großer Energie eines Senders, die für HiFi-Sendungen nötig ist, wird keine Störung wirksam. Daher kann man nur mit UKW experimentieren, wenn der eingestellte Hauptsender sehr schwach ankommt.

Die für das Zustandekommen des Stimmenphänomens über Radiogeräte notwendigen Bedingungen bilden im Sinne der Zufallstheorie einen 'Zu­falls­raum ', der zum größten Teil vom Experimentator nicht beherrscht wird und den er also nicht beeinflussen kann. Der Weg der Nachprüfung ist ihm oft nicht zuzumuten, denn alle Rundfunk- und Funksender der Welt zu befragen, was sie zu einem bestimmten Zeitpunkt gesendet haben, ist nicht möglich.

Wie man anhand der Beispiele lernt, können sehr komplexe Antworten mit vielen, gedrängten Informationen nur wenig häufig auftreten. Daher können wir bei Stimmeneinspielungen kaum sofort Vor- und Nachname, Straße und Hausnummer zu Lebzeiten eines Verstorbenen und andere, genaue Daten erfahren. Sie werden sich erst im Laufe mehrerer oder zahlreicher Einspielungen, wenn überhaupt, zusammentragen lassen.

Je nachdem, ob eine Stimme klar und deutlich oder leise und undeutlich ist, so ist sie entweder weniger inhaltsreich und kurz, oder lang, exakter und aussagereicher. Sie ist also dem Gesetz des Erergieinhaltes (Entropie) auch so unterworfen wie die normalen Ereignisse, die uns schon im täglichen Leben bekannt sind. So kann man einen schweren Koffer nur eine kürzere Strecke tragen als einen leichteren (schwerer Koffer = laute Stimme, leichter Koffer = leise Stimme). Große Ereignisse wiederum sind seltener als geringe: Z. B. Hochzeiten, die Taufe, eine genialer Mensch, sind viel seltener als Geburtstagsfeiern und normale Menschen.

Aber die Tatsache, daß das Zustandekommen der Stimmen durch zufällige Ereignisse erklärt wird, bedeutet nicht, daß sie zufällige Ereignisse sind. Dann hätten sie keinen Sinn. Sie bemühen sich vielmehr, intelligente Andeutungen bis hin zu über die normalerweise für Menschen verfügbare Wissenschaft hinausreichende Aussagen zu geben. Z. B. werden Stimmen eingespielt, die zukünftige, einmalige, sonst nie wiederkehrenden Ereignisse sehr genau vorhersagen. Beispiel: Einen Tag vor dem 1. Vortrag für die Stimmen in Hamburg spielten wir ein: "Morgen 45 untersuchen". Um 19 Uhr, als der Vortrag begann, zählten wir die Anzahl der Teilnehmer ab, und es waren genau 45 Personen im Saal. Mit der 1. überlieferten genauen Vorhersage, bei Plutarch zu lesen, läßt sich hier ein Vergleich ziehen: Es kam zur Zeit der Kämpfe der Römer mit den Etruskern eine Stimme aus einem Hain, es würde die Anzahl der am nächsten Tag gefallenen Etrusker um eine Person größer sein als die der gefallenen Römer. Das wurde, als die Schlacht vorbei war und alle Gefallenen gezählt worden waren, bestätigt.

Durch die Annahme von zufälligen Ereignissen, die ja auch in der Elektrotechnik, z. B. im Fache Nachrichtenübertragung, eine Rolle spielen, und denen wir die Stimmen zuschreiben, ist die bekannte, aber nicht sachkundige Behauptung, der Experimentator selbst erzeuge durch sich (sein Unterbewußtsein, seine Gedanken, sein Wollen) die Stimmen, auch nicht zu beweisen. Dabei ist ja klar, daß bei jedem sogenannten Experiment aber die experimentelle Erfahrung, Intelligenz, Ausdauer usw. eines Experimentators immer eingehen wird, insbesondere auch, weil allein schon die Sprachen, die er beherrscht, hier eine gewisse Filterwirkung bewirken. Für diese Wirkung ist aber kein besonderer medialer Kontakt mehr nötig, wenn wir die Zufälle als wirksam ansehen; nur daß die Inhalte der Stimmen mehr von den einzelnen Persönlichkeiten, die sie einspielen, abhängen, da die Stimmen intelligent reagieren. Diese sind aber keine Art von Maschine, obwohl Zufälle sie anscheinend in Gang setzen, sondern sie sind abhängig von der Intelligenz und der moralischen Integrität der diesseitigen Experimentatoren.

Die auf der Folie "Interferenz" links gezeigte Abb. zeigt, wie das Stimmenphänomen sich rein akustisch, also ohne Radiosignale, gemäß der Überlieferung aus der Antike, laut dargestellt hat, wobei der Schwunderscheinung entspricht: die abwechselnd und in verschiedene Richtung mit ab- und zunehmender Lautstärke hörbaren Stimmen von Menschen oder Tieren, die dann automatisch miteinander interferieren, welches ich hier auslasse. Wichtig ist, daß das Stimmenphänomen in der Antike bereits anerkannt war und es sicher, wenn wir begeistert mithelfen, wieder anerkannt werden wird, da wir im Gegensatz zur Antike die Möglichkeit der Sammlung von Beweisen haben, indem wir die Stimmen aufzeichnen.

b) Ultraschall.

Ich unternahm mit Hilfe von Ultraschall ein Experiment, um zu versuchen, die Stimmen auch ohne Radio laut werden zu lassen. Da damals das Senden noch nicht so frei möglich war wie heute, baute ich mir eine Ultraschall-Transmissionsanlage. Diese sendet und empfängt Ultraschall, frequenzmoduliert, etwa bei 40 kHz. Die Übertragungsentfernung beträgt 1 m. Damit kann man zeigen, daß Umformungen möglich sind, wenn man eine kurze Botschaft sendet. Ich sprach auf lateinisch ins Mikrophon und erhielt Umformungen auf deutsch. Ich erkannte, daß diese Möglichkeit aber zu gewissen Problemen führt, da sich die Raumverhältnisse bei Verwendung von Ultraschall sehr stark auf die Ergebnisse auswirken. Diese sind dann je nach Experimentierraum immer verschieden. Daher war es nun nicht sinnvoll, weitere Zeit auf die Arbeit mit Ultraschallgeneratoren zu richten, sondern besser elektromagnetisch weiterzumachen, da hierbei die Anlage in einem 'Faradayschen Käfig ' nach außen und innen abgeschirmt untergebracht werden kann, womit die Ergebnisse in etwa konstant sind.

c) Stimmen-Generator (elektromagnetisch).

Mir wurde beim Eintritt in den VTF erklärt, daß es einen sogenannten 'Generator ' gebe, den man nicht kaufen könne, den aber die Welt kennenlernen dürfe. Dieser 'Generator ', den ich nun zeige, wie ich ihn genau nach den in der VTF-Post abgedruckten Plänen nachgebaut habe, ist leider nicht funktionstüchtig. Man muß wissen, daß das Gerät nicht in der Lage ist, laute Stimmen aus dem Jenseits, die jeder versteht, hervorzubringen. Es war also die sehr mühsame Nachbauarbeit ganz umsonst.



 

Ebenso umsonst war auch der Bau einer Infrarot-Sende- und Empfangsanlage. Sie kann zwar Sprache übertragen, doch ist sie unzweifelhaft nicht so wichtig und wird daher nicht verwendet.

Ich wurde dann medial, besorgte mir ein Pendel, mit Alphabet, das mir dann den Kasten zuzumachen riet, und ich wurde gefragt, ob ich im Jenseits, oder auf der Erde, weitermachen wolle.

Ich mußte hier also weiterarbeiten, da ja sonst niemand ein Gerät erfunden hätte, das andere auch verwenden konnten, wenn man das Wort 'Ge­ne­ra­tor ' vielleicht auch nicht klug für ein Stimmeneinspielgerät ohne Radio- und Funkverwendung finden wird.

Nach langer, mühsamer und nervenbeanspruchender Tätigkeit war ein Gerät, das ich ULTRALATOR, das heißt 'Jenseits-Träger ', nenne, fertig. Ich aber auch mit meinen Nerven, da die Durchsagen sehr wenig genützt hatten, um die Stimmen sehr deutlich und für ältere Leute verständlich erhalten zu können. Vielmehr sind nur junge Leute, und manchmal nur ältere, und zwar, die Stimmen schon gut hören, damit zufrieden.

Warum wurde das Gerät gebaut? Es stellt sich nämlich die Frage, ob es denn eine Möglichkeit gibt, die Stimmen aus dem Jenseits so zu verarbeiten, daß man nicht mehr auf Radiofloskeln, die uns ja gefährlich werden können, hereinfällt. Wir alle sind schon damit in Verlegenheit geraten, wenn wir nicht genau wußten, ob man eine bestimmte Stimme wirklich als übersinnlich einstufen darf. War nicht einst Jürgenson darauf aus, daß sich die Toten über das normale Fernsehprogramm einblenden würden, was aber nie geschah. Er hatte das aus Radiofloskeln herausgehört, saß jeden Tag an Fernsehgeräten und erwartete, daß das normale Fernsehprogramm "weggedrängt" würde, sich Tote dafür zeigen würden. Nun, die Sache ist unheimlich, weil die Intelligenz der Leute, die sich mit dem Phänomen beschäftigen, angezweifelt und verhöhnt werden kann. Man denke an die vielen, die nicht mehr mitmachten, nachdem sie Radiostimmen gehört hatten. Mir ist ein Reporter, der über Jürgenson berichtete, in Hamburg persönlich bekannt. Er meinte: "Ich kam schließlich zu dem Schluß, daß sich Jürgenson da etwas heraushört, was er will." Damit waren sicher Jürgensons polyglotte Stimmen gemeint. Der Reporter dachte dabei, das sei Zufall, was es an Sinn und Logik herauszuhören gab. Seltsam, wie sich die Wege kreuzen, gerade er hätte ja viel mehr tun müssen, da er Jürgenson noch persönlich kannte. Schade, daß er schweigt, er hätte allen besonders Hilfe geben können, denn ich kenne die esoterische Haltung der Familie.

Daher ist der Zweck des "Ultralators", mit wissenschaftlichen Methoden an den Stimmen zu arbeiten. Es ist bei der Stimmen-Einspielung früher immer so verfahren worden, daß man Sender mit einer Art von Sprecher-Gemisch oder sonstwie leicht gestörten Sprechern zur Einspielung verwendete. Daher ist meine Arbeit darauf angesetzt, daß man gar nicht mehr Sprecher hinzuzieht, deren Worte von Stationen in den Äther ausgestrahlt werden, sondern ein Apparat auch ohne einen menschlichen Sprecher eine Art von Sprachbrocken oder sprachähnliche Laute, die man aber gut hören kann, hervorbringt. Dabei kann eine bestimmte Person, der Experimentator, noch einen gewissen Einfluß nehmen, da dieser bei allen anderen Einspielungen auch mitspielt. Man weiß, daß jeder Einspielende Sender sucht, oder, wenn er nur Mikrophonstimmen ohne Sender einspielt, doch seine Umgebung eine Rolle spielt.

Daher kann nun der Einspielende seine Energie, oder wenigstens eine kleine Hilfe, für das Gerät zur Verfügung stellen, indem eine kleine Schwingung, die innen erzeugt wird, mit Hilfe eines Drehreglers variiert wird.



 

Das Gerät (Abb.) ist hier geöffnet abgebildet. Es ist mit etwa 1000 Bauelementen bestückt.

Dabei ist eine Art von Ketten-Schaltung ausgeführt: Man denke sich, daß etwa eine Person einen Ball wirft, den eine zweite Person wieder zurückwirft. Dabei wird die Energie der ersten Person verändert. Diese Bälle werden dann immer wieder reflektiert, bis schließlich am Schluß eine Person den Ball aufnimmt, und diese Person ist dann nicht mehr in der Lage zu sagen, wie der Ball zu ihr gelangt ist. Darum ist das Gerät doch etwa eine Art Zufalls-Beherrscher, denn solche Zufälle, die man hier braucht, sind normalerweise die Ursache für laute, deutliche Radiostimmen (so die physikalische Deutung, nicht die spiritistischer Zirkel, die nicht genau forschen).



 

Ich wollte in einer Familie den "Ultralator" testen. Man weiß, daß solche Experimente oft auf Anhieb nicht glücken. Aber ich war erfreut, daß es doch einigermaßen deutliche Stimmen gab. Aber, o je, die junge Mutter, etwa 34 Jahre alt, war ungeheuer enttäuscht: "Ich höre gar nichts", seufzte sie. Ihre siebenjährige Tochter Steffi (Abb.) war anderer Meinung: "Aber Mutti, es ist doch manchmal ganz deutlich", sagte sie. Man denke sich, eine junge Frau, die freilich keine gute Ausbildung im Stimmenhören hatte, hört nichts; ihr Kind aber ist sicher, daß es "ganz deutliche" Stimmen gab. Was kann ich da machen, wenn ich dann den "Ultralator" im Kreise von Rentnern vorführen soll? Ich habe dennoch öffentlich das Gerät vorgeführt. Nur selten kann ich aber bei solchen öffentlichen Vorführungen die Stimmen sofort, ohne nachträgliches Abhören, verstehen.

Man möchte nämlich gern, daß das Publikum die Stimmen sofort, ohne daß erst ein Tonband abgehört werden muß, versteht. Aber so einen großen Erfolg gibt es zunächst selten.

Mitglieder des Hamburger VTF konnte ich schlecht besuchen, da ich ausgeschlossen worden war, außer wenn ich die Adressen hatte. Da in Hamburg ein Mitglied Funksender für übersinnlich hielt, war dort eine Zusammenarbeit ausgeschlossen, aber in der Nähe, in Bargetheide, war ein Herr, der als Maschinenbau-Diplom-Ingenieur eine Anlaufadresse bildete. Dipl.-Ing. Johannes Lohr, der immer wieder einspielte, war nett und half, den Ultralator zu testen. Er konnte heraushören, was ich selbst gar nicht beachtete, und wir waren bei ihm gern gesehene Gäste.



 

Ich habe den "Ultralator" auch vor Jahren schon an der Technischen Universität Hamburg-Harburg vorgestellt. Man war gerade dabei, ein Seminar zu beginnen – äußerst problemvoll, denn die vielen eingeschalteten Geräte der Studenten verursachten einen solchen Geräuschpegel, daß ich keine Stimme verstehen konnte. Neu ist aber, daß nun niemand mehr sagen kann, wir hätte uns vor den Akademikern der Technischen Universität gedrückt.

Wir haben das Gerät allerdings zweimal für das Fernsehen benützt. Am 29. 5. 1992 war das NDR-Fern­sehen bei mir und bat um eine Einspielung mit dem "Ultralator". Zuerst wollte ich ungern. Aber schließlich war eine Stimme direkt – ohne Abhören – zu vernehmen: "Mit Toten durch Tonband Kontakt". Sie wurde auch prompt gesendet. Die Qualität reicht also auch für normale Leute, wenn man Glück hat. Aber wer mich heute auf das teure Gerät (es wäre mindestens 15.000 bis 50.000 Euro wert, sagen mir Freunde) anspricht, dem sage ich: das könnte ich mit Geld nachbauen.

Ein evangelischer Theologe darf glatt an die 6000 DM pro Monat verdienen, etwa wie ein Amtsgerichtsrat. Aber wer würde das Elektrotechnikern zugestehen, die dafür arbeiten sollen, daß Stimmen aus vielen Kirchen nicht mehr weggedacht werden könnten? Niemand, denn der Mensch, der so viel Geld gibt, will auch selbst so ein Gerät bedienen können. Und das ist der Schwachpunkt: Die Bedienung ist für manche sehr einfach, aber offenbar für manche Interessenten sehr schwer, wenn traurige Leute mit diesem Gerät einspielen wollen: kein gutes Gehör, kein Mut, keine große geistige Energie, auch keine große Wertschätzung der Arbeit, die ein Stimmen-Techniker geleistet hat.

Mir schwebte vor, die Stimmen, die ich allerdings auch nur aus dem kleinen Lautsprecher des Uher-Spu­len­ton­band­gerätes hörbar machen wollte, noch zu verstärken.

Es war allerdings vorerst nicht nötig, für eine Fortentwicklung des Ultralators noch Geld auszugeben, weil inzwischen mit dem erfolgvolleren "Ultrasonicus III" ein wichtiges Gerät zur Verfügung stand, das uns viel deutlichere Stimmen als der "Ultralator" bescherte und dafür auch noch viel billiger herzustellen war.

Der "Ultrasonicus III", eine Art Mikrophon mit hoher Verstärkung und zusätzlicher Ultraschall-Kapsel, war sehr erfolgreich, als es darum ging, ohne Radio bereits verständliche, gute Stimmen hervorzubringen. Meist erzeugt man die dazugehörige Energie entweder so, daß man an einem gedrechselten Holzstab mit einer Gewindeachse M3 reibt. Das würde zunächst hier zu zeigen sein.

Außerdem kann man mit Hilfe von sehr schrillen Geräuschen, die man nachher mit ¼ der Aufnahmegeschwindigkeit abhört, noch deutlichere, aber kürzere Stimmen erhalten. Die besten Stimmen mit diesen Verfahren erhalte ich, wenn ich mit einem Faber-Bleistift mit herausziehbarer Mine HB, den es in guten Schreibwarengeschäften gibt, über den polierten Stahl einer Innenkante meines aus Ganzstahl bestehenden AEG-Mikrowellenherdes reibe.

Meine Forschung von etwa 20 Jahren habe ich nun hier ein wenig, ohne alle genauen Einzelheiten aufzuführen, abgehandelt. Sie ist immer sehr kompliziert gewesen, da ich in einer einfachen Einzimmerwohnung lebe. Daher kann ich kaum laut einspielen, denn die Nachbarn würden das hören.

Mehr als ein Anfang, für die Technische Hochschule zu forschen, ist hier nicht gewagt worden, da ich keine Summen, wie sie der amerikanischen Weltraumbehörde zur Verfügung steht, hatte. Es wäre zunächst der Ultrasonicus für viele nachzubauen, was ich nicht mehr kann, da die Einzelteile fast nicht mehr zu beschaffen sind. Dann wäre der Ultralator, der sicher die gleiche Klangqualität wie die Experimente mit meinem Mikrowellenherd erreichen kann, zu verbessern. Das würde bedeuten, die Stimmen würden zwar besser, aber seltener. Da­her wäre Zeit nötig, die ich allein so nicht aufwenden kann. Es bleibt aber die Hoffnung, daß ich Technische Universitäten finden werde, die hier helfen.

Ich danke für Ihre Aufmerksamkeit und hoffe, von Ihnen für meine Ideen und Ergebnisse Unterstützung zu finden.


(Erschienen in der VTF-Post P 113, Ausgabe 4/2003)