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30 Jahre VTF

Bericht über die Jubiläumstagung vom 26.-28. Mai 2005 in Fulda
von Uwe Wagner

Es war eine Jubiläumstagung mit großen Namen und großem Programm. Sie war gut besucht und die schon traditionell familiäre Atmosphäre sorgte für ein gutes Gelingen.

Schon die Saaldekoration wirkte einladend auf die Besucher. Bilder von Blumen und Pflanzen mit Lichtpunkten waren zu sehen, die von kleinen Lampen angestrahlt wurden. Hohe runde Tische mit Blumen rundeten das Bild ab. Diese Dekoration stammte von Ulrike Keller, deren naturverbundene Bilder uns in die rechte Stimmung brachten.

Viele neue und auch jüngere Gesichter machten deutlich, dass der VTF auf eine neue Blütezeit zusteuert. Hierzu tragen seit einigen Jahren neue Akzente im Vereinsleben bei. So konnten wir auch diesmal wieder ein Medium mit Weltruf bei uns begrüßen. Aus England war Elsie Poynton angereist, die nicht nur eine grandiose Demonstration ihrer Fähigkeiten gab, auch in Einzelsitzungen konnten sich viele Tagungsteilnehmer von ihren medialen Durchgaben überzeugen.

Aber auch das übrige Vortragsprogramm konnte sich sehen und hören lassen. So konnten wir wieder einmal Herrn Prof. Ernst Senkowski zu einem interessanten Thema hören. Auch Herr Prof. Walter van Laack begeisterte wieder mit einem interessanten Vortrag. Zum Thema Sterbeforschung konnten wir einen brillianten Vortrag von Herrn Bernard Jakoby hören, der eine interessante Ergänzung zum Vortrag von Herrn Prof. van Laack aus dem vorigen Jahr darstellte. Kontroverse, aber konstruktive Diskussionen gab es über den Vortrag von Herrn Prof. Johannes Hagel, der die Transkommunikationsforschung von einer anderen Seite wissenschaftlich untersucht. Nicht unerwähnt bleiben, soll hier die Podiumsdiskussion mit einigen Referenten, bei der es auch um Fragen von Animismus und Spiritismus ging.



Podiumsdiskussion
 

Die Moderation durch den 1. Vorsitzenden Jürgen Nett war wieder souverän und locker. Wenn man ihn hörte, würde man nicht vermuten, welchen Streß es kostete, diese Tagung zu organisieren. Besonders die Beschaffung von hochwertigen Ersatzreferenten nach dem Ausfall von zwei Vorträgen ist eine echte Spitzenleistung. Jürgen Nett beschränkte sich aber nicht auf die Rolle des Moderators und Tagungsleiters, er war auch immer zu Gesprächen am Rande der Tagung zu finden, bei denen immer sein großes Engagement für die Sache zu spüren war, vielseitig interessiert und umfangreich informiert.

Die familiäre Atmosphäre ist nach wie vor ein Markenzeichen unserer VTF-Tagungen. Auch am Rande der Jubiläumstagung wurde eifrig diskutiert und Erfahrungen ausgetauscht. Erfreulich war auch wieder, dass sich viele Referenten unter die Tagungsteilnehmer mischten, um mit ihnen zu diskutieren.

Es sollen nun wieder die einzelnen Vorträge besprochen werden.

Lars A. Fischinger: Versunkene Welten Rätsel der Vergangenheit

Schon bei der letzten Herbsttagung konnten wir von ihm einen interessanten Lichtbildervortrag hören. Diesmal ging es um rätselhafte archäologische Funde und ungelöste Rätsel der Vergangenheit.

Die Vorstellung von primitiven Vorfahren, so führte Lars Fischinger aus, entspricht keineswegs der Realität. Bestimmte archäologische Funde sagen da etwas ganz anderes aus. So weisen ägyptische Funde darauf hin, dass die alten Ägypter aus vorpharaonischer Zeit mit Werkzeugen gearbeitet haben müssen, über die sie nach Meinung der Wissenschaft eigentlich nicht verfügt haben konnten. Ebenfalls in Ägypten, aber auch im nahen Osten, sind Linsen aus Glas gefunden worden, bei denen man sich fragt, mit welchen Werkzeugen diese gefertigt wurden.

Immer wieder tauchen bei den verschiedensten archäologischen Funden Darstellungen von Fluggeräten auf. Diese werden von Wissenschaftlern oft als fliegende Fische gedeutet. Man hat aber einige dieser Darstellungen nachgebaut, die sogar geflogen sein sollen. Aus Indien stammen alte Texte, denen zufolge Flugobjekte am Himmel gekreist und auch ins All geflogen sein sollen. Laut diesen alten Texten sind bestimmte indische Tempel in Pyramidenform Darstellungen jener Flugobjekte.

Aus vielen Darstellungen alter Völker geht hervor, dass diese schon ein astronomisches Wissen hatten. Herr Fischinger zeigte einen 30.000 Jahre alten Mondkalender auf Elfenbein, wahrscheinlich der älteste Mondkalender überhaupt.



 

Herr Fischinger zeigte dann verschiedene Pyramiden, die es an verschiedenen Punkten der Erde gibt, unter anderem auch in China. Diese haben starke Ähnlichkeit mit den Pyramiden in Zentralamerika. An verschiedenen Punkten der Erde gibt es Pyramiden aus Steinblöcken, die mit Metallklammern zusammengehalten werden, überall die gleiche Bauart.

An einigen Punkten der Erde finden sich auch Steingebilde unter der Meeresoberfläche, die etwa 15.000 Jahre alt sein müssen und mit ihren glatten Flächen eindeutig als bearbeitet gelten können. Auch in Indien wurden vor kurzem Städte 40 Kilometer unter dem Meer entdeckt, die neuneinhalb tausend Jahre alt sein sollen.

Da dieser Vortrag fast ausschließlich aus Bildmaterial bestand, konnte er hier nur kurz angerissen werden, denn man muß die Bilder sehen, um etwas darüber sagen zu können. Auf jeden Fall war es eine Ansammlung von Raritäten, deren Ursprung oft noch sehr ungeklärt ist. Für diejenigen, die es sehen konnten, war es auf jeden Fall höchst interessant.

Wer sich für diese und andere "Rätsel der Welt" interessiert, dem sei die Website von Lars A. Fischinger empfohlen: fischinger.alien.de

Horst Hansen: Präsentation des neu-entwickelten "Mikrofon 22"

Er gehört seit Jahren zu den unermütlichen Forschern und Bastlern und hat schon verschiedene Geräte zur Abhörverbesserung für uns entwickelt. Besonders für diejenigen, die noch nicht mit dem PC arbeiten, sind seine Geräte von großem Wert.

Herr Hansen sprach dem VTF zunächst seine Glückwünsche zum 30-jährigen Jubiläum aus. Er überreichte dem 1. Vorsitzenden Jürgen Nett auch eine Spende für den VTF.

Herr Hansen teilte mit, dass er mit seinen Ausführungen seine neueste Entwicklung, das "Mikrofon 22" vorstellen möchte.

Im Jahre 1878 wurde das erste Mikrofon erfunden, welches ein Kohlemikrofon war, so begann Herr Hansen. Kohlemikrofone wurden noch bis in die 60er Jahre in der Fernmeldetechnik verwendet. Er selbst hat gern mit Kohlemikrofonen experimentiert, weil sie gut für Sprache geeignet sind.

Heutzutage gibt es die verschiedensten Arten von Mikrofonen, die sich in ihrer Ausführung nach dem Anwendungszweck richten.. Für die Aufnahme von normaler Sprache ist es sinnvoll, den Frequenzbereich auf die Sprachfrequenzen zu begrenzen. Für unsere speziellen Aufnahmen müssen jedoch noch andere Kriterien berücksichtigt werden.



 

Nach umfangreichen, messtechnischen Untersuchungen und praktischen Versuchen für das neue "Mikrofon 22" wurde ein neues Konzept der Frequenzbereichsumschaltung erarbeitet und erprobt. Der Verstärker des "Mikrofon 22" bietet erstmals die Möglichkeit, unterschiedliche Sprachfrequenzbereiche für die Aufzeichnung zu nutzen. Es können drei Sprachfrequenzbereiche zwischen 300 und 550 Hz eingestellt werden. Die Sprachfrequenzen werden systematisch reduziert, um auch aus Störungen noch einwandfreie Aufnahmen erzielen zukönnen. Im Ergebnis wird ein Zuwachs an Verständlichkeit und Lautstärke erreicht. Störungen werden beseitigt oder reduziert. Die Einbuße an schwachen, undeutlichen Stimmen wird durch die bedarfsgerechte Frequenzumschaltung vermieden. Zur weiteren Aufnahmeverbesserung werden zwei dynamische Mikrofone in ein separates Trichtergehäuse montiert. Die Montage der Mikrofone erfolgt im genau berechneten und erprobten Winkel zueinander. Die verwendeten Mikrofone sind besonders für Sprachfrequenzen geeignet. Das neue "Mikrofon 22" besteht aus zwei Einheiten, einem Trichtermikrofon mit dem dazu passenden Mikrofonverstärker mit Dreifach-Frequenzschaltung und hoher, regelbarer Verstärkung, die sich bis auf 3200-fach, entsprechend 70 dB, einstellen lässt.

Wer bereits das bewährte "Hannoversche Mikrofon" besitzt, so führte Herr Hansen aus, kann dies an den Mikrofonverstärker anschließen und die Sprachfrequenzumschaltung nutzen und noch die Verstärkung des Hannoverschen Mikrofons mitnutzen.

Herr Hansen führte dann eine Cassette vor, bei der die Arbeitsweise des neuen Geräts demonstriert wurde. Er betonte, dass es sein Anliegen war und ist, Störgeräusche wegzufiltern und leise Stimmmen besser hörbar zu machen.

Herr Hansen gehört ohne Zweifel zu den unermüdlichsten technischen Forschern seit Jahren. Seine Entwicklungen sind für viele Stimmenforscher nicht mehr wegzudenken. Wir können daran erkennen, dass es immer noch Möglichkeiten gibt, die Technik zu verbessern. Wenn es auch kleine Schritte sind, so sind es doch Schritte in die richtige Richtung.

Ulrike Keller: Licht als universelle Sprache - Metaphysische Fotografien

Viele waren im letzten Jahr von Ulrike Kellers Multimediavortrag begeistert und man durfte auf die Fortsetzung gespannt sein.

Ulrike Keller stellte sich kurz vor und erklärte, dass die von ihr im Saal aufgehängten Bilder Energien abstrahlen und die geistigen Wesen anziehen würden. Sie zeigte sich davon überzeugt, dass diese Wesen und auch Naturgeister im Raum anwesend sind. Entscheidend ist nicht das Licht der Sonne, sondern das Licht, welches dahinter steht. Was alles zusammenhält, ist die Liebe.

Ulrike Keller berichtete, dass sie es lange nicht begreifen konnte, warum gerade sie Erscheinungen auf ihren Fotografien hat. So sind bei Schmetterlingen oder Blumen Lichtpunkte zu sehen, die sonst nicht wahrzunehmen sind. Dies kann man nur verstehen, wenn Herz und Intellekt zusammenwirken.

In emotional-poetischen Worten schilderte sie den Wechsel von Nacht und Tag in der Natur. "Wer bin ich?", fragt sie. Ungeachtet, wie sich Lebensumstände gestalten, erlaubt das Spiegelbild des Wassers mir eine Übersicht über mein Leben zu gewinnen. Sie bittet die Weisheit, die allumfassende Liebe, ihr Gelegenheit zu geben, die Zusammenhänge, den tieferen Sinn des Lebens zu verstehen. Ist das Leben als lebendige Skulptur erfahrbar? Ist es möglich, mit der Natur tief verbunden, ganz persönlich, innerlich Kräfte zu erleben, auch außersinnlich zu erfahren, Kräfte, die ich gewöhnlich mit den Augen nicht sehen kann? Ist es möglich, in Welten ätherischer Art zu schauenund Wesenhaftes wahr und selbst zu erleben?



 

In Erwartung des Sonnen- bzw. Weltaufgangs, sucht sie das Strahlende, das Werdende, im sich entwickelnden Licht. Was ist das für ein Licht? Was für ein Lebensstrom, in dem man sich selbst wahrnehmen kann? Außer der sichtbaren Sonne gibt es noch die geistige Sonne. Hinter jeder physischen Form wirkt das entsprechende geistige Prinzip. Jede Form wird erschaffen als Teil eines Ganzen. Ohne die unsichtbare Sonne hinter der sichtbaren gäbe es weder Licht noch Wärme.

Ulrike Keller zeigte wieder Bilder mit paranormalen Extras, oft mit der Aura von Schmetterlingen oder Pflanzen. Diese Bilder werden auch zu Heilzwecken eingesetzt. Menschen, die meditativ arbeiten, werden damit in die Lage versetzt, sich zu öffnen und Heilkräfte zu aktivieren. Bei diesen Vorgängen verbinden wir uns mit ganz feinstofflichen Ebenen.

Wir suchen, bewusst oder unbewusst, auf welchem Weg wir wieder dem Natürlichen begegnen wollen. Wir werden von den Elementarwesen und den Naturwesen begleitet. Wir betrachten die Seerosen und erfreuen uns an ihrer Pracht. Wir fragen uns, wie bekommen sie ihre Form, ihren Duft? Durch welche geistigen Prozesse hat die Blume ihre Gestalt erhalten? Myriaden von Wesen helfen dem Schöpfer, seine Pläne auszuführen. Wir werden von diesen Wesen begleitet. Wenn wir mehr und mehr unsere Fähigkeiten zur Resonanz auf höhere Ebenen entwickeln, fördern wir unsere innere Wahrnehmung für diese beseelte, feinstoffliche Wirklichkeit. Alles ist mit allem verbunden; Körperliches wird mit der Schwingung des Geistigen durchdrungen. Die Absicht des Bewusstseins spielt eine wesentliche Rolle im Schöpfungsakt.

Es war wieder ein schöner und gelungener Vortrag, den uns Ulrike Keller geboten hat. Sie hat unser Bewusstsein für die Zusammenhänge zwischen Materie und geistiger Energie geöffnet. Viele werden die Natur mit anderen Augen sehen, wenn sie diese Bilder in sich aufgenommen haben.

Elsie Poynton: Live-Demonstration

Kommen wir nun zu einem Highlight dieser Tagung. Das Medium Elsie Poynton demonstrierte uns, dass sie wirklich zur Weltspitze der internationalen Medien gehört.

Elsie Poynton stellte zunächst fest, dass es ihre Aufgabe ist, zu beweisen, dass es ein Leben nach dem Tod gibt. Sie weiß nicht sehr viel über Tonbandstimmen, da sie in England wenig bekannt sind. Dennoch hatte sie eine bemerkenswerte Begegnung mit diesem Phänomen. Sie berichtete, dass sie vor acht Jahren schon in Deutschland gearbeitet hat, aber ihrem Dolmetscher nicht getraut hat. Nach einer Sitzung sahen die Leute sie verwirrt an, als hätten sie überhaupt nichts begriffen. Am Abend nach einer Sitzung erhielt sie einen Telefonanruf von zwei Damen, die an der Sitzung teilgenommen hatten, die sie baten, die Tonbandaufnahme der Sitzung mitbringen zu dürfen, um sie nochmals anzuhören. Die beiden Damen kamen also und man begann damit, die Aufnahme anzuhören. Plötzlich war die Stimme einer männlichen Persönlichkeit aus der geistigen Welt zu hören. Die Stimme sagte: "Das ist Unsinn, das hat das Medium nie gesagt". Nach einer Weile sagte die Männerstimme noch, dass Elsie Poynton einen anderen Übersetzer suchen sollte. Es war nun so, dass bei der Sitzung kein Mann anwesend gewesen war. Dies Erlebnis hat sie davon überzeugt, dass die Wesen aus der geistigen Welt auch auf eine Tonbandcassette sprechen können.

Wenn die meisten Menschen an den Tod denken, haben sie Angst. Viele Menschen haben so viel Angst vor dem Tod, dass sie vergessen zu leben. Weil die Kirche uns lehrt, dass wir alle Sünder sind, haben die Menschen Furcht, nach dem Tod in die Hölle zu kommen. Sie selbst glaubt nicht an eine Hölle. Die meisten machen schon im irdischen Leben viele, auch schmerzhafte Erfahrungen.

Elsie Poynton berichtete, dass sie schon als Kind die Wesen aus der geistigen Welt sehen konnte. Schon ihre Großmutter väterlicherseits war ein Medium. Wann immer sie etwas gesehen hatte, schickte ihr Vater sie zu seiner Mutter, während ihre Mutter sie zum Arzt schicken wollte, weil sie gedacht hat, sie sei verrückt. Für viele Jahre wollte sie eigentlich kein Medium sein, sie war Krankenschwester und das wollte sie auch bleiben. Dann passierten jedoch viele Dinge in ihrem Leben. Ihr Sohn wurde bei einem Unfall getötet. Zu dieser Zeit haßte sie Gott und die Welt. Durch diesen Schmerz kam sie aber dazu, Fragen zu stellen und zu forschen. Sie dachte, dass etwas so Schönes nicht einfach in wenigen Sekunden verschwinden und sich in Nichts auflösen kann. Inzwischen ist sie davon überzeugt, dass alles, was wir sind, immer da war und für alle Zeit vorhanden sein wird. Sie glaubt an die Reinkarnation, ist aber davon überzeugt, dass das Leben, was wir gerade jetzt führen, im Moment das Wichtigste ist. Elsie Poynton betonte, dass sie ihre Arbeit gern mit Humor begleitet, denn sie ist davon überzeugt, dass unsere Lieben drüben nicht wollen, dass wir traurig und unglücklich sind. Sie sind glücklich in der anderen Welt. Sie befinden sich in der Energie Gottes und sind mit Frieden erfüllt. Sie möchten, dass auch unser Leben glücklich und erfüllt ist.

Elsie Poynton bat darum, wenn jemand angesprochen wird, möge er laut und deutlich antworten und sich vergegenwärtigen, dass man mit jemandem aus der geistigen Welt und nicht mit der Person des Mediums spricht. Die Schwingung der Stimme ist für sie wichtig, um den Kontakt richtig herzustellen. Die Wesen der geistigen Welt sehen uns oft nur als Aura. Erst wenn sie die Stimme hören, kommt der Kontakt zustande. Wenn man nicht klar und deutlich antwortet, ist das für die Jenseitigen, als wenn wir jemanden anrufen und es meldet sich nur der Anrufbeantworter. Dann sagt man nur Hallo und nennt seinen Namen. Für die Geistwesen entsteht der Eindruck, als wolle derjenige nicht mit ihnen sprechen.



 

Elsie Poynton begann dann damit, Botschaften aus der geistigen Welt zu übermitteln. Zu Beginn reagierten die Tagungsteilnehmer noch etwas zögerlich, scheuten sich, wie gefordert, laut und deutlich zu sprechen. Das Medium verstand es aber, die anfängliche Scheu zu durchbrechen.

Sie sah und hörte nun verschiedene Geistwesen. Sie ging auf einige Teilnehmer zu und konnte ihnen Botschaften bringen. Sie konnte sehen, dass einige der Wesenheiten Blumen mitgebracht hatten oder ihre Hinterbliebenen mit leuchtenden Farben umgaben. Die angesprochenen Teilnehmer konnten fast alle die Angaben bestätigen. Bemerkenswert an den Durchgaben war, dass hier keine salbungsvollen Botschaften kamen. Es waren einfache Grüße aus einer anderen Welt, die besagten, dass die Hinübergegangenen glücklich sind und ihren lieben Hinterbliebenen mitteilen wollten, dass sie leben und es ihnen gut geht.

Es war offensichtlich, dass sich viele Wesenheiten um Elsie Poynton drängten, um etwas für die Anwesenden zu übermitteln. Zahlreiche Namen kamen durch, die nicht immer gleich zugeordnet werden konnten. Einige Teilnehmer versuchten, mit Informationen etwas nachzuhelfenh, aber das Medium warnte: Niemals einem Medium Informationen geben, die Jenseitigen sind sehr wohl in der Lage, den Beweis für ihre Existenz zu liefern. Schließlich aber konnten viele Namen zugeordnet werden und die Botschaften erreichten die Empfänger.

Bemerkenswert bei dieser Live-Demonstration war die Tatsache, dass fast ausschließlich verstorbene Familienangehörige sich meldeten, offensichtlich auch im weitläufigen Sinn. Einige Angesprochene mussten oft überlegen, bis sie sich an einen Namen erinnerten, bekundeten dann auch, dass sie das Familienmitglied kaum kannten, das verstorbene Familienmitglied schien sich aber sehr gut zu erinnern.

Auf eine spöttische Bemerkung eines materialistisch orientierten Teilnehmers reagierte Elsie Poynton gelassen und meinte, es ist sinnlos mit ihnen zu streiten. Sie ist mit zwei Brüdern aufgewachsen, die sie für komplett verrückt gehalten haben und sie hat nur gesagt: Streitet nicht; wenn wir uns drüben wiedersehen, werdet ihr wissen, dass ich Recht gehabt habe. Also, abwarten.

Zum Abschluß ihrer Demonstration sagte Elsie Poynton, dass diejenigen, die heute keine Botschaft erhalten haben, nicht denken sollen, dass niemand für sie da ist, nur die Energie des Mediums ist irgendwann erschöpft. Hilfe und Liebe aus der geistigen Welt ist immer um uns. Sie dankte auch abschließend ihrer Übersetzerin.

Diese gut zweistündige Livedemonstration war von einer wirklich spirituellen Atmosphäre erfüllt. Man hatte als Zuhörer wirklich das Gefühl, von Wesen aus der geistigen Welt umgeben zu sein. Hierzu trug auch die großartige Übersetzung durch die Dolmetscherin bei. Die sehr hohe Trefferquote ihrer Durchgaben sprach für sich und machte diese Demonstration für alle zu einem besonderen Erlebnis. Gerade die Einfachheit der Durchgaben, ohne falsches Pathos, war es, was die Echtheit der Botschaften deutlich machte.

Bernard Jakoby: Geheimnis Sterben - was wir heute über den Sterbeprozeß wissen

Es sprach ein Mann, der sich sehr intensiv mit den Fragen des Sterbens und dem, was danach kommt, beschäftigt hat. In zahlreichen Büchern hat er sein Wissen und seine Erfahrungen niedergelegt.

Schon immer, so begann Bernard Jakoby, hat sich die Menschheit mit der Frage des Fortlebens nach dem Tode beschäftigt. Unabhängig von religiösen und kulturellen Bedingungen hat die Sterbeforschung der letzten 40 Jahre gezeigt, daß es bestimmte Merkmale und Phänomene beim Sterben des Menschen gibt, die immer wieder auftreten. Demnach ist der Tod des Menschen nichts anderes als ein Übergang in eine andere Form des Seins. Die Seele als feinstofflicher Träger des Bewußtseins Geist verläßt im Augenblick des Todes den Körper und kehrt dann in ihren ursprünglichen Zustand zurück. Dabei ist dies kein neues Wissen. Schon in alten Schriften werden bestimmte Elemente des Sterbevorgangs, wie Tunnel oder Licht, beschrieben.

Die Tatsache, daß der Mensch von seiner Natur her ein geistiges Wesen ist, und eben nicht sein Körper, wird noch heute von vielen bestritten. Die vorherrschende, wissenschaftliche Auffassung ist, daß das Bewußtsein ein Produkt des Gehirns ist und mit dem Tod erlischt. Gegen diese Auffassung sprechen die Erkenntnisse der Sterbeforschung.

Wurden die Pioniere der Sterbeforschung wie Kübler-Ross und Moody auch anfangs angefeindet, so versuchten doch immer mehr Forscher, die Geheimnisse des Todes zu erforschen; anfangs zwar nur, um die Forschungsergebnisse der Pioniere zu widerlegen, aber bald kamen auch sie zu den gleichen Resultaten. Heute kann man sagen, daß wir mehr als je zuvor in der menschlichen Geschichte darüber wissen, was mit uns geschieht, wenn wir sterben. Es zeigte sich, daß den Nahtodeserfahrungen dabei eine besondere Bedeutung beigemessen werden muß. Das eigentlich Bedeutsame sind die immer wiederkehrenden Merkmale, die in den vorliegenden Berichten aufzufinden sind. Diese markieren den Übergang in die andere Welt.

Galten früher Nahtodeserfahrungen als Ausnahmefälle, so haben sie in den letzten 20 Jahren enorm zugenommen, was daran liegt, daß es immer mehr Möglichkeiten gibt, in den Sterbeprozeß einzugreifen. Immer mehr Menschen konnten vom Tod zurückgeholt werden. Jeder, der sich heute mit den vorliegenden Forschungsergebnissen vorurteilsfrei beschäftigt, muß zu dem Schluß kommen, daß wir doch mehr sind als reine Materie oder Biochemie.



 

Setzt man sich mit den neun Merkmalen von Nahtodeserfahrungen auseinander, so erkennt man, daß Bewußtsein unabhängig vom Körper existieren muß.

Der erste Punkt ist das Gefühl, tot zu sein, der zweite Punkt ist Frieden und Schmerzfreiheit. Das ist insofern eine sehr wichtige Information, als beispielsweise Krebskranke, die Nahtodeserlebnisse hatten, berichteten, daß, sobald der Körper verlassen wurde, der Schmerz aufhörte. Sobald sie in den Körper zurückkehrten, war auch der Schmerz wieder da.

Der dritte Punkt ist die außerkörperliche Erfahrung. So ist beispielsweise ein Familienvater auf dem Weg zur Arbeit und hat einen schweren Verkehrsunfall. Er schwebt nun über der Unfallstelle. Zunächst nimmt er alles wahr, was um ihn herum geschieht. Der zweite Punkt ist aber noch wichtiger: Es findet eine Bewußtseinserweiterung statt. Das bedeutet, daß sie sich überall aufhalten können.So kann sich unser Unfallfahrer vielleicht bei seiner Mutter befinden, die, viele Kilometer entfernt, sich im Urlaub befindet. Zeit und Raum sind während einer Nahtodeserfahrung aufgehoben. Man erlebt eine Gleichzeitigkeit.

Der vierte Punkt ist der Übergang durch den Tunnel, von manchem auch als Dunkelheit oder Leere bezeichnet. Das Bewußtsein erweitert sich nun noch einmal dergestalt, daß nun auch Dinge der geistigen Welt wahrgenommen werden. Hier kommt es häufig schon zu Begegnungen mit Verwandten oder Lichtwesen. Es werden auch paradiesische Landschaften wahrgenommen. Dann kommen diese Menschen auf das Licht zu, was immer als die größte Liebe bezeichnet wird, die man sich vorstellen kann. Danach erfolgt die sogenannte Lebensrückschau, die uns über den tieferen Sinn unseres Lebens belehrt, weil wir darin nicht nur unser Leben sehen, wie wir es erlebt haben, vielmehr mit den Auswirkungen unserer Gedanken und Taten auf andere konfrontiert werden.

Das Verblüffende an den heutigen Erkenntnissen ist, daß wir offenbar Zugang zum Bewußtsein Lebender und Verstorbener haben. All unsere Gedanken, Worte und Taten sind in sogenannten Bewußtseinsfeldern gespeichert.

Die meisten kehren nur widerwillig in ihren Körper zurück, weisen aber gewisse Persönlichkeitsveränderungen auf. Sie kehren mit anderen Maßstäben im ethisch-sozialen Bereich zurück. Es dauert in der Regel ungefähr sieben Jahre, bis ein solches Erlebnis in eine Persönlichkeit integriert werden kann.

Das vorliegende Wissen über den Sterbeprozeß des Menschen kann dazu führen, daß wir in Zukunft lernen, wieder würdevoller und liebevoller mit Sterbenden umzugehen.Das ist um so wichtiger, als die Überalterung der Bevölkerung zu gewaltigen, sozialen Problemen führen wird.

Früher galten die auftretenden Phänomene im Sterbeprozeß als die eigentlichen Boten des Todes. Durch die Lockerung der Seele vom Körper verändert sich die Wahrnehmung und er ist imstande, die uns umgebende geistige Welt zu schauen. Jeder Sterbende weiß, wann seine Zeit gekommen ist. Wer einen Sterbenden begleitet, sollte auch darauf eingehen und nicht versuchen, etwas zu beschönigen. Eine typische Sterbebettvision beginnt mit dem Nach-oben-Greifen, auf ein imaginäres Ziel hin, es folgt der Kontakt mit einem verstorbenen Verwandten, der uns abholen will. Durch diese liebevolle Erfahrung entsteht die Beruhigung und meistens erfolgt kurz nach einem solchen Erlebnis das Sterben. Derartige Visionen sind ein integraler Bestandteil des Sterbeprozesses. Visionen der Anderswelt werden bei vollem Bewußtsein erlebt, da sich die Sterbenden zwischen dieser und der anderen Welt bewegen.

Das verborgene Wissen um die Ablösung der Elemente vom Körper ist für Begleitende und Sterbende gleich hilfreich. Im tibetischen Totenbuch wird berichtet, wie sich die Elemente im Körper beim Sterben auflösen. Dies bezieht sich auf das wirklich finale Sterben des Menschen.

In der Phase der Auflösung des Erdelements verliert der Körper seine Kraft. Die Energie hat uns verlassen und wir können uns nicht mehr selbständig erheben. Der Sterbende hat das Gefühl, daß er tief in den Boden hineinsinkt. Da der bewußte Verstand vor dem Verlust der Kontrolle Angst hat, bäumt er sich dagegen auf. Je größer die Gegenwehr ist, desto schwieriger gestaltet sich der Prozeß des Sichlösens der Seele vom Körper.

Bei der Auflösung des Wasserelements verliert der Körper die Kontrolle über die Körperflüssigkeiten. Dabei verschwimmt der Verstand und der Patient ist reizbar und nervös. Gleichzeitig erlebt er aber eine Bewußtseinserweiterung und stellt fest, daß er nicht länger an seinen Körper gebunden ist.

Dann löst sich das Element Wasser in das Feuerelement auf. Mund und Nase trocknen aus und die Körperwärme beginnt sich zu verflüchtigen.

In der vierten Phase löst sich das Feuerelement in das Luftelement auf. Das Atmen wird immer mühsamer. Wenn Angehörige während dieses Geschehens zu sehr festhalten und klammern, ist das wenig hilfreich für den Patienten, es erzeugt Schuldgefühle bei dem Sterbenden. Wenn der äußere Atem aufgehört hat, löst sich das Luftelement ins Raumelement auf und die Seele ist nun endgültig aus dem Körper heraus.



Diskussion
 

Spätestens im Sterbeprozeß werden wir wieder daran erinnert, wer wir sind und weshalb wir eigentlich hier sind. Wir sind geistige Wesen als Teil des Ewigen und sollen lernen, Liebe und Menschlichkeit praktisch umzusetzen. Liebe ist der Urgrund allen Seins, an dem jeder seinen Anteil hat. Es gibt keine andere Realität, weder im Diesseits noch im Jenseits, als die Liebe Gottes zu seinen Geschöpfen. Leider weigert sich der Verstand des Menschen häufig, diese ewige Wahrheit erkennen zu wollen Eigentlich bedürfen wir nur ein wenig des Gottvertrauens, was uns zwar Leid nicht ersparen wird, aber wir können herausfinden, daß wir eigentlich immer geborgen sind. Das ist auch die letzte Wahrheit im Sterbeprozeß.

Im zweiten Teil seines Vortrags befasste sich Herr Jakoby mit den fünf inneren Phasen des Sterbens. Hierbei sollten auch Hinweise für Sterbebegleiter gegeben werden.

Der erste Punkt ist die erste Lockerung der Seele - Schwebezustand. In der ersten Phase des einsetzenden Sterbeprozesses kann der Patient das Bett nicht mehr eigenständig verlassen, die Erdung läßt nach und die Waage zwischen Leben und Tod beginnt zu schwingen, dadurch kommt es zu einer ersten Lockerung zwischen Körper und Seele. Wir fühlen uns leichter als sonst und erleben Schwebezustände zwischen Traum, Schlaf und Wachbewußtsein. Manche empfinden diesen Zustand als entspannend, andere entwickeln Ängste und lehnen sich gegen den nahen Tod auf.

Der zweite Punkt ist die Konfrontation mit den verdrängtn Problemen. In der zweiten Phase treten, wie bei den Nahtodeserlebnissen die Bilder des Lebens an die Oberfläche des Bewußtseins. Der Sterbende versucht, mit sich ins Reine zu kommen und unerledigte Dinge zu klären. Der Sterbebegleiter kann ihn dabei unterstützen, indem er ihn direkt fragt, ob noch irgend etwas zu klären ist. Dabei ist es von außerordentlicher Wichtigkeit, den Sterbenden weinen und sprechen zu lassen.

In seinem Inneren aber nimmt der Sterbende den Kontakt zur anderen Welt auf. Manche sprechen nun davon, verstorbene Verwandte oder Lichtgestalten wahrzunehmen. Häufig wird auch von einem Gefühl zu schweben berichtet. Je mehr sich der Sterbende von seinem Körper lockert, desto mehr geht sein Bewußtsein auf Reisen. Diese Bewußtseinserweiterung ist auch der Grund dafür, daß der Sterbende alles mitbekommt, was in seinem Umfeld passiert. Selbst bewußtlose oder komatöse Patienten spüren die Gefühle der anwesenden Angehörigen. Diese Phase ist auch daran erkennbar, daß sich die Wahrnehmung verändert. Der Sterbende erlebt nun Dinge gleichzeitig. Das kann sich so ausdrücken, daß der Sterbende nur für ihn sichtbare Verstorbene in das mit den anwesenden Personen mit einbezieht. Es ist von großer Wichtigkeit, dem Sterbenden zu verstehen zu geben: "Du darfst jetzt gehen". Würden wir dies praktizieren, könnten wir es abertausenden Menschen viel einfacher machen.

In der dritten Phase wird das Aufgebot der letzten, physischen Reserven erlebt. Der Sterbende nimmt normalerweise nun keine feste Nahrung mehr zu sich. Wenn nun künstlich in den Sterbeprozeß eingegriffen wird, dann geht das zu Lasten des Patienten, das Sterben wird unsäglich verlängert.

In der vierten Phase kommen alle Körperfunktionen zur Ruhe. Das Ende des Sterbeprozesses durch den letzten Atemzug, den letzten Herzschlag, setzt ein. Der Sterbende zieht nun seine Aufmerksamkeit aus dem Außen zurück und richtet sie vollständig auf die anderer Realität des Seins. Das ist der eigentliche Moment des Todes, das Sterben ist vollbracht. Der Verstorbene ist nun von Frieden und Lichteindrücken erfüllt, sieht und hört alles, was an seinem Sterbebett geschieht. Im Raum ist eine erhöhte Energie spürbar. Manche Sterbebegleiter berichten von auftretenden Lichtphänomenen.

Die vierte Phase mündet nun unmittelbar in die fünfte. Das feinstoffliche Band der Silberschnur, die Körper und Geist zusammenhält, ist nun endgültig durchtrennt. Die letzte Phase ist dann abgeschlossen, wenn der Restkontakt zum Körper gelöst ist. Der Verstorbene ist nun körperlos und für ihn existiert keine Raum-Zeit-Begrenzung mehr, er fühlt sich ganz und heil.

Die Seele erlebt nun eine Ruhepause, um sich an die Gegebenheiten der geistigen Welt anzupassen und zu gewöhnen. In dieser Orientierungsphase erkundet sie ihre neue Umgebung und wird von vorangegangenen Verstorbenen in Empfang genommen. Sie versucht nach Möglichkeit, den Hinterbliebenen Trost zu spenden; das sind die Nachtodkontakte. Dann erst setzt die eigentliche Arbeit in der geistigen Welt ein.

Nicht nur bereits Bekanntes, aber sehr viel wenig Bekanntes vermittelte dieser bemerkenswert lehrreiche Beitrag zum Tagungsprogramm. Es ist bemerkenswert, wie viel fundiertes Wissen über den Sterbeprozeß schon existiert und doch von der etablierten Wissenschaft kaum ernstgenommen wird.

Prof. Dr. Ernst Senkowski: Hinweise auf Außerirdische in der Instrumentellen Transkommunikation

Zum zweiten Mal konnten wir Herrn Prof. Senkowski bei uns begrüßen. Er verfügt über ein umfangreiches Wissen auf dem Gebiet der Transkommunikation. Sein heutiges Thema lag etwas außerhalb des Üblichem, daher durfte man besonders gespannt sein.

Herr Prof. Senkowski berichtete zunächst, daß er sich etwa seit 1976/77 mit den Tonbandstimmen beschäftigt hat. Grund dafür war die Frage, ob es sie gibt oder nicht - und es gab sie und gibt sie noch. Er ist auch in anderen Ländern auf Experimentatoren gestoßen, welche die gleichen Forschungsergebnisse hatten.

Es gab nun zunächst eine kurze Einführung zur instrumentellen Transkommunikation, welche zunächst unter dem Namen Tonbandstimmen bekannt wurde, hauptsächlich durch Friedrich Jürgenson, der der erste war, der an die Öffentlichkeit gegangen ist, aber schon vorher soll es dieses Phänomen im Umfeld des Vatikans gegeben haben. Dies wurde jedoch unterschlagen. Transkommunikation findet, so Prof. Senkowski, jedoch nicht nur auf Tonnbändern, sondern auch auf Computern, Anrufbeantwortern sowie auch auf Videobändern statt. Die meisten dieser Signale stammen offensichtlich von Verstorbenen. Unter diesen abertausenden von Stimmen, in den verschiedensten Ländern gibt es einige wenige, die nicht von Verstorbenen stammen, sondern von irgendwelchen Wesenheiten, für die wir in dieser Welt keinen Namen haben.

Prof. Senkowski riet dazu, auch Experimente mit dem Computerzu machen, eine Frage hineinzuschreiben und um Antwort zu bitten. Wenn es funktioniert, bekommt man Texte und hat nicht wie bei den Stimmen das Problem der überlagerten und verzerrten Stimmen.

Zum UFO-Phänomen führte Prof. Senkowski aus, daß es durchaus greifbare Anomalien gibt und nicht nur subjektive Beobachtungen. So treten elektromagnetische Felder, elektrostatische Felder, radioaktive Strahlungen und Gravitationstörungen auf. Schließlich gibt es verschiedene Spuren gelandeter UFOs wie Eindrücke im Boden, Veränderungen bei Pflanzen. Wir haben also einen harten Kern des UFO-Phänomens, der nicht subjektiv ist. Es gibt eine ganze Reihe von Fällen, wo Leute Stimmen aufgenommen haben, die man nicht als von den Verstorbenen erklären kann.

Gerade auf dem Gebiet der UFOs, wo ganz verschiedene Gestalten auftreten, oder auch wahrgenommen werden, herrscht ein völliges Durcheinander, weil die Wesenheiten mit Menschen verglichen werden. So gibt es Götter, Engel Dämonen oder mythische Gestalten. Hierbei scheint es sich nicht um materielle Wesen zu handeln, sondern um geistige Wesen, die aber für uns nicht greifbar sind. Eine andere Gruppe erscheint eher als materielle Wesenheiten. Diese kommen von anderen Sternensystemen. Es gibt allerdings keinerlei Möglichkeiten, das in irgendeiner Weise zu kontrollieren. Wir sind also auf unseren guten Glauben angewiesen, was natürlich dazu führt, daß sich Wissenschaftler erst gar nicht damit beschäftigen



 

Sowohl bei den Stimmen von Verstorbenen als auch bei denen von Außerirdischen haben wir spirituelle Aussagen. Es gibt UFO-Gläubige, die sich von den Außerirdischen die Rettung der Menschheit erhoffen. Hier zeigte sich Prof. Senkowski jedoch skeptisch und meinte, daß wir unsere Probleme schon selbst lösen müssen. Sie geben uns vielleicht ein paar Hinweise, aber tun müssen wir es selbst.

Zum Thema Götter zitierte Prof. Senkowski eine Ausage, die besagt: "Es gibt keine Götter, wenigstens nicht in dem Sinn, wie ihr das Wort Gottheit versteht. Für uns sind es Wesenheiten, die mit besonderen Kräften ausgestattet sind." Oder: "Es gibt keine Hirarchien". Dies sind menschliche Bilder und wir sollten uns hüten, diese Bilder allzu konkret zu nehmen. Per Glasrücken kam einmal die Aussage: "Die Menschen erinnern sich an Götter, die die Welt besuchten. Wie sollten sich die Wesenheiten euch sonst verständlich machen?" Es wird allerdings auch vor Kontakten mit solchen Wesen gewarnt, da es sich auch um niedere Wesenheiten handeln könnte. Man sollte keine Anordnungen befolgen und gegebenenfalls den Kontakt abbrechen, wenn einem unwohl dabei ist. Auf der anderen Seite gibt es mediale Durchsagen, die besagen, daß es Wesen von hoher Intelligenz in weit entfernten Bereichen geistiger Welten und auch in den Weiten des Weltalls gibt und einige von ihnen haben den Wunsch, hilfreich zu sein. Eines Tages werden die Menschen wissen, daß es vielfältiges Leben außerhalb der Erde gibt, und die Wissenschaft wird es beweisen.

Prof. Senkowski berichtete dann über einen Amerikaner, der in den frühen 60er Jahren UFO-Kontakte gehabt hat und auch Bücher darüber geschrieben hat. Er bekam Stimmen über das Radio von Außerirdischen. Er hatte über 400 solcher Aufnahmen, einige davon sogar mit Bild per Fernsehen. Diese Botschaften sollen von einer 400 Lichtjahre entfernten Welt stammen.

Mitte der 80er Jahre, so berichtete Prof. Senkowski, gab es in England über einen längeren Zeitraum Transkommunikationskontakte per Computer. Es meldete sich ein Mensch, der behauptete, im Jahr 1546 zu leben; kein Verstorbener, er lebte, und zwar am selben Ort im selben Cottage. Das Ganze stellte sich so dar als sei es ein Zeitüberbrückungsexperiment, in dem Ereignisse von 1546 und 1983/84 kombiniert wurden. Es erschien so, als sei das Ganze nicht von allein gekommen, sondern als hätte eine Gruppe, die sich als 2109 bezeichnete, das manipuliert. Über die Identität dieser Gruppe herrscht bis heute Unklarheit. Sie haben aber mit einigen Durchsagen versucht zu klären, wie sie sich selber beschreiben. Sie bezeichnen sich als Namenlose und teilen mit, daß sie in einem "Tachionen-Universum" leben, was bedeutet in einem überdimensionalen Raum, wo es weder Zeit noch Raum gibt. Wenn irgend etwas gedacht wird, ist es überall gleichzeitig. Sie haben keine Form und nähren sich von einer uns unbekannten Energie. Es heißt auch, sie können in alle Signalanlagen eindringen.

Eine der ersten und wichtigsten Experimentatorinnen in Amerika ist Sarah Estep. Sie war Lehrerin und hat sich irgendwann mit Tonbandstimmen beschäftigt. Bei ihr haben sich eines Tages Außerirdische gemeldet. Prof. Senkowski betonte, daß es mitunter schwierig zu entscheiden ist, ob es sich um Verstorbene handelt oder nicht. Es kamen Namen von menschlichen Verstorbenen, dann schien es jedoch, daß diese Person sich nicht mehr als Verstorbener darstellt, sondern als Außerirdischer, sozusagen ein gleitender Übergang. Diese Stimmen kamen über Radio und behaupteten, die Experimentatorin zu kennen, in ihrem Zimmer zu sein, daß sie von weit her kämen und ihr helfen wollten. Sie behaupteten, vom Mars oder von der Venus zu kommen, sprechen von Raumschiffen und anderen Welten. Dann haben sie die Experimentatorin auf einen freien Fernsehkanal verwiesen und sind über das Fernsehen gekommen, und zwar in Schriftform. Es liefen Schriftzeichen von rechts nach links. Dann gab es ein Bild, was ein UFO darstellen sollte, und es waren menschenähnliche Gestalten zu sehen. Es wurde dann eine Reihe von Dominosteinen gezeigt, einer wurde angestoßen und die anderen fielen ebenfalls. Prof. Senkowski meinte, dieses Bild könnte bedeuten, daß solche kleinen Botschaften etwas anstoßen, was sich immer weiter ausbreitet.



 

Prof. Senkowski brachte dann einige Beispiele des Experimentators Adolf Homes. Eine von Homes gemachte Musikaufnahme wurde unterbrochen und es meldete sich ein Wesen von HDE 226868. Es wurde unter anderem ausgesagt: "Wir haben keine Raum-Zeit. Unsere Gravitation ist 10 Milliarden mal höher als die Ihre, wodurch die Zeit bei uns erlischt. Alles ist Doppelsystem. Das Gesamtsein entsteht durch Supernova ..." Prof. Senkowski erklärte, daß einige der Angaben tatsächlich stimmen. So sind Astronomen der Meinung, daß eine Unzahl von Sternen, also die Kerne von Sonnensystemen, wirklich Doppelsterne sind. Zum anderen ist es so, daß die chemischen Elemente, die unseren Körper, unser Leben aufbauen, nicht in Sonnen entstehen können, sondern erst durch die Explosion von Supernoven, Sterne die neu auftreten und einen enormen Energieoutput haben. Bei der Gravitation ist es so, daß, wenn die Schwerkraft sehr viel größer wird, die Zeit langsamer läuft.

Ein großes Rätsel bei dieser Durchgabe war: Was bedeutet das HDE 226868? Prof. Senkowski hat zu dieser Frage recherchiert und nach Langem die Antwort gefunden. Da es etwas mit Sternen zu tun hat, fragte er die Astronomen und fand heraus, daß es sich um einen Katalog handelt der Henry-Draver-Extension heißt. Die Nummer 226868 ist ein Objekt in diesem Katalog. Dieses Sternensystem war der erste Anwärter auf ein sogenanntes schwarzes Loch. Das bedeutet, daß da Sterne in sich zusammenfallen, so daß kein Licht mehr hindurchkommt.

Zusammenfassend stellte Prof. Senkowski fest: UFOs existieren, sie sind mit physikalischen und psychischen Anomalien verknüpft. Hinweise auf Außerirdische und Mitteilungen von ihnen sind mehrfach in der elektronisch gestützten Transkommunikation aufgetreten. Erklärungen eines eventuellen sinnvollen Hintergrundes sind unverbindliche Annahmen. Wenn jemand daraus ein Glaubensbekenntnis macht, ist das sein gutes Recht. Er darf nur nicht verlangen, daß andere das akzeptieren.

Dieser Vortrag zeigte uns eine ganz andere Seite der Transkommunikation. Es zeigte sich aber auch, wie schwierig das UFO-Thema nach wie vor ist. Hier glaubhafte und nachprüfbare Fakten zu finden, ist noch immer ein schwieriges Unterfangen. Trotzdem hat das Thema noch nichts von seinerFaszination eingebüßt.

Prof. Dr. med. Walter van Laack: Es gibt nur eine Wahrheit

Er gehört schon seit einigen Jahren zu unseren Stammreferenten, der noch jedes Mal seine Zuhörer begeistert. Er ist von dem Vorhandensein einer geistigen Welt überzeugt und argumentiert mit scharfer Logik.

Prof. van Laack teilte zunächst mit, daß auch er nicht den Anspruch erhebt, die Wahrheit gepachtet zu haben und daß es nicht sein Ziel ist, Wahrheit zu vermitteln; vielmehr kann man versuchen, die Ansätze zu bringen, die sein müssen. Wenn man versucht, plausible Ansätze für den letztlich richtigen Weg zu bringen, dann muß man auch immer den geschichtlichen Ablauf betrachten.

Warum ist es überhaupt notwendig, nach der Wahrheit zu suchen?, fragte Prof. van Laack. Wir alle glauben ja, daß dieses Leben mit dem Tod nur körperlich endet, und nicht mehr; daß es also kein Ende ist, wenn wir sterben. Wenn wir das aber glauben, müssen wir auch daraus folgern, daß das, was wir von den Naturwissenschaften als Alternativen geboten bekommen, in vielerlei Hinsicht nicht stimmen kann. Diese schließen eine Fortexistenz nach dem Tode aus. Für die Wissenschaft ist der Tod auch das Ende. Wenn wir also auf der Suche nach der Wahrheit sind, müssen wir uns klarmachen, daß es viele Mosaiksteine auf dem Weg dahin gibt, und keines davon besitzt die Wahrheit für sich; weder religiöse Ansichten noch philosophische Interpretationen und genauso wenig die Naturwissenschaften bis zum heutigen Stand. Das tun die Naturwissenschaften genauso wenig wie vor Jahrhunderten. Zu jedem Zeitpunkt hat der Mensch geglaubt, er wäre mit dem, was er weiß, fertig.

Viele, die zu diesen Mosaiksteinen beigetragen haben, haben aus den Mosaiksteinen, obwohl sie nicht die ganze Wahrheit beinhalten, Dogmen gemacht. Diese Dogmen führen zu Fanatismus, und Fanatismus führt zur Katastrophe.



 

Drei Säulen der Erkenntnis gibt es: die Religionen, die Naturwissenschaften und die Philosophie. Bis ins 17., 18. Jahrhundert waren die Religionen das Fundament - in der westlichen Welt das Christentum: dogmatisch, von Päpsten regiert, die genau vorschrieben, wie das Weltbild zu sein hatte. Dann kamen die Naturwissenschaften, die alles auf einmal über den Haufen warfen. Das führte zu Auseinandersetzungen zwischen denen, die die Religionen vertraten und denen, die versuchten, den Naturwissenschaften zu ihrem Recht zu verhelfen.Das waren die Philosophen, von denen einige auch sehr verfolgt wurden.

So kam es zu einer Reaktion, man übertrieb in die andere Richtung. So war es auch bei einem der bedeutensten Philosophen, Immanuel Kant. Er wurde durch englische Naturwissenschaftler dazu geführt zu sagen: "Nur das, was mit den Sinnen zu erfahren ist, ist Wahrheit und kann zur Wahrheit führen." Im Laufe seines späteren Lebens fiel ihm jedoch auf, daß da irgendwas nicht stimmt und er hat festgestellt, daß das, was wir mit unseren Sinnen wahrnehmen, durch den eigenen Geist, die Vernunft, ins rechte Lot gebracht werden muß. Er stellte den Verstand, die Vernunft auf eine höhere Ebene und folgerte daraus, daß man den Verstand eines Menschen nicht sinnlich wahrnehmen kann. Und die sinnliche Wahrnehmung kann nicht denken. Aus dieser simplen Überlegung heraus folgerte er schon, daß der Mensch neben seinen Sinnen noch etwas anderes haben muß, was unabhängig von seinen Sinnen existiert. Leider sind diese Aussagen später mißverstanden worden. Während Kant noch sagte, jeder einzelne Mensch ist wichtig mit seiner Vernunft, haben andere Philosophen das Vernünftige völlig herausgenommen, den Menschen als Individuum völlig beiseitegeschoben und diesem Vernüftigen eine eigene Existenz zugewiesen und gesagt, das Vernüftige entwickelt sich unabhängig davon, ob ein Mensch da ist und es tut. Das Vernünftige kommt ohne den Menschen zum Ziel, zum Vernünftigen. Die daraus folgenden Fehlinterpretationen reichen bis in die heutige Zeit und prägen das materialistische Weltbild unserer Tage.

Kant sagt aber das Gegenteil: Es gibt die Welt der Vernunft und die Welt der sinnlichen Wahrnehmung. Wir wissen heute schon, daß wir Vernunft besitzen, die außerhalb unseres Körpers existiert. Nach dem Tod werden wir das erkennen, dann sind wir in einer ganz anderen Welt, die aber nur der Form nach verändert ist.

Man sucht heute die Weltformel ohne Gott, das machen die Naturwissenschaftler. Auch die Hirnforscher machen genau dasselbe. Ein Teil von ihnen sagt klar: Geist ist Gehirn; alles, was wir tun oder denken, wird vom Gehirn produziert. Diese Hirnforscher werden von den Massenmedien stark unterstützt. Dann gibt es aber auch Leute, die werden nicht so zitiert, die sagen Gehirn und Geist sind zweierlei.

Auf der einen Seite suchen die Naturwissenschaften nach einer Weltformel ohne Gott, auf der anderen Seite gibt es Gruppen, die nach einer Weltformel suchen, die nur einen ganz bestimmten Gott zuläßt. Dann kommt es zu falschen Dogmen. Ein Korrektiv ist dringend notwendig, dieses Korrektiv ist Aufgabe der Philosophie.

Es gibt drei gemeinsame Nenner in allen Religionen und Mythen, die man übernehmen muß: Es gibt einen Schöpfer oder eine Schöpfung, eine überlegene, göttliche Dimension, eine allmächtige Liebe, allmächtige Energie, man kann es bezeichnen, wie man will, etwas, was völlig außerhalb unserer Realität ist, was uns überlegen ist. Wir nennen es Gott.

Es gibt einen zweiten Nenner bei allen Religionen und Mythen, die Geistebene, etwas, das außerhalb der materiellen Ebene steht, an der wir bereits teilhaben, wenn wir hier sind, so daß, wenn wir sterben, wir nicht irgendwas verlassen, sondern der Körper verläßt uns. Wir gehen nicht irgendwo hin, sondern wir haben nicht mehr den Körper, den wir vorher hatten.

Der Kern der Naturwissenschaften ist: Urknall der gesamten Welt aus dem Nichts. Erst vor wenigen Jahren wurde zaghaft erklärt, daß das Weltall unendlich ist. Wenn aber ein Weltall unendlich ist, dann ist es nicht zu erklären, wie die Energie, die in diesem Weltall ist, in diesem kleinsten Punkt gewesen sein soll, das muß eine unendliche Energie, eine unendliche Information gewesen sein und das ist uns in der Physik nicht bekannt..

Dann die Evolution: Das Leben ist durch Zufall entstanden, ohne jedes Programm, die gesamte Evolution bis hin zum Menschen, immer nach dem Auswahlprinzip. Demnach ist Geist nichts anderes als ein Produkt unseres Gehirns, Tod bedeutet danach selbstverständlich tot. Es gibt nichts danach. Religion ist im Marxschen Sinne "Opium fürs Volk" oder bestenfalls Aberglaube. Stein für Stein muß man ein Weltbild aufbauen, was auf bestimmten Grundfesten aufbaut und was uns klar zuläßt zu glauben, daß der Tod nicht das Ende ist.

Sechs göttliche Regeln, so Prof. van Laack, sind Teil von Gottes Weltformel. Sie ist absolut präzis und absolut geordnet.

Regel Nummer eins ist: Von nichts kommt nichts. Es gibt kein Sein von nichts, von null. Es gibt eine Existenz und eine Nichtexistenz. Aber die Existenz kommt nicht aus dem Nichts.

Regel Nummer zwei: Kein Sein gibt es allein. Es gibt nie eine Existenz, sondern wenn es Existenz gibt, dann ist sie immer doppelt angelegt. Sie tritt immer zu zweit auf, so wie Mann und Frau.

Regel drei: Diese beiden Existenzen sind erst mal polarsymmetrisch, die plus eins und die minus eins stehen auf beiden Seiten der Nichtexistenz. Sie sind spiegelbildlich zueinander. Sie kommen jedoch nicht von der Nichtexistenz. Sie stehen rechts und links von der Null. Plus und Minus stehen sich gegenüber und haben entgegengesetzte Vorzeichen, vom Grundsätzlichen her identisch und doch gegensätzlich wie Mann und Frau. Wenn wir zwei Seins, also zwei polarsymmetrische Existenzen haben, gilt in der Mathematik etwas ganz Einfaches: Diese Existenzen haben alle eine unendliche Weite: nach der plus eins kommt plus zwei und so weiter, wir können das bis ins Unendliche fortführen. Das können wir auf der einen Seite und auch auf der anderen Seite tun. In beiden Fällen erreichen wir niemals die Null.

Nummer vier: Alles Sein entwickelt sich konsequent fort. Der Weg nach plus Unendlich ist nicht nur unendlich, er ist auch unbegrenzt. Auf der anderen Seite, zwischen der Null und der Eins ist der Weg auch unendlich. Aber dieser Weg ist begrenzt, denn wir werden die Null nie erreichen. Wir haben also Realitäten, die unendlich sein können und begrenzt sind und eine Realität, die unendlich und unbegrenzt ist.

Wir alle wissen aus der Mathematik, daß wir die Wurzel nur aus der Existenz plus Eins ziehen können, nicht aber aus der minus Eins. Der Mathematiker sagt nun jedoch: Wenn wir die Wurzel aus plus Eins ziehen können, müssen wir es auch aus der minus Eins können, was logisch ist. Da der Mathematiker die Wurzel aus minus Eins mit seinen Methoden nicht darstellen kann, nennt er sie i wie imaginär. Und mit diesem i rechnet der Mathematiker, wie wir mit plus Eins und minus Eins. Darstellen oder beschreiben kann er dieses i nicht, aber er kann es verwenden. Damit kommen wir auf folgende Interpretationsmöglichkeit: Das, was wir nicht erklären können, was es aber geben muß, das ist, was wir Gott nennen.

Wenn wir uns aber dieses kleine logische Beispiel noch mal klar machen, dann haben wir in der einfachen Logik, die uns die Mathematik gibt, einen Beweis daß es etwas für uns Irrationales, dieses Göttliche geben muß. Aus diesem Gott entstehen zwei Existenzen, die polarsymmetrisch zueinander sind, die mit der Null nichts zu tun haben. Die erste ist der Geist und die zweite ist die Materie. Gott schaft den Geist und der Geist schafft die Materie. Wenn Geist aber die Materie erschafft, dann hat die Materie zwangsläufig ihren Weg und ihr Ziel darin zu suchen, zum Geist zurückzukehren.

Jedes Sein besitzt einen endlichen und einen unendlichen Aspekt. Nach innen hin gibt es unendliche Informationen, bei begrenzter Ausdehnung. Nach außen hin unbegrenzte Information bei unendlicher Ausdehnung.Das Gehirn stellt in dieser Metapher die eins dar, das Gehirn ist die Nummer Eins. Zeit unseres Lebens werden dort Informationen gebildet, angehäuft und gespeichert. Diese Informationen sind theoretisch potentiell unendlich, weil Informationen keine materielle Konsistenz besitzen. Der Raum für diese Informationen ist jedoch begrenzt. Diese unendlichen Informationen können aber auch weitergegeben werden außerhalb dieses begrenzten Raumes, in ein unendliches Informationsfeld, wo alles, was wir denken, fühlen und sind, genauso als Information repräsentiert ist wie innerhalb des Gehirns auch, was aber gleichzeitig nicht nur Teile umfaßt, sondern auch Teile des Ganzen.

Unser Universum ist primär ein geistiger Raum, ein Informationsraum, und der materielle Raum ist erst das sekundäre Konstrukt. Und deshalb ist das Universum tatsächlich unendlich, weil es ein unendlicher Informationsraum ist. Er ist nach außen unbegrenzt.

Prof. van Laack machte ein Gedankenspiel Schöpfung, es sollte etwas erschaffen werden. Drei Informationen oder Koordinaten bilden die erste kleinste Einheit, die wir haben, nämlich den Kreis. Und nun sagen wir, wie in der Bibel: Wachset und mehret euch, natürlich nach logischen Gesichtspunkten. Es muß aber so sein, daß es von selbst abläuft, ohne unser Zutun. Das bedeutet, wir müssen den zweiten Kreis finden. Dieser zweite Kreis wäre die erste Ausdehnung, die zweite Existenz. Die zweite Existenz ist polarsymmetrisch zur ersten.

Und nun sagen wir: Mach weiter, aber schaffe etwas Neues und das Neue ist die Ausdehnung in die zweite Ebene. Es entsteht ein dritter Kreis, dieser entsteht im Lot dazu, weil wieder eine polare Symmetrie geschaffen wird, zur ersten eine zweite Linie, nämlich senkrecht dazu. Nun können wir ein rechtwinkliges Dreieck schaffen. Dieses rechtwinklige Dreieck schafft einen Schnittpunkt mit dem zweiten Kreis. Dadurch haben wir etwas wichtiges erreicht: Wir können jetzt einen größeren Kreis bilden. Dieser Kreis ist unser erstes Wachstum, von alleine, ohne zusätzliche Bedingungen. Dieser größere Kreis in unserem kleinen Schöpferspiel schafft noch etwas anderes: Er unterteilt jetzt die Verbindung der Mittellinie zwischen den beiden Mittelpunkten der ersten beiden Kreise um die Strecken A und B. Diese Teilung, die wir dort haben, ist der sogenannte Goldene Schnitt. Wir haben mit unserem Spiel die zweite Fläche erschlossen, ein rechtwinkliges Dreieck ist entstanden, wir haben das erste Wachstum und der goldene Schnitt hat sich gebildet.

Das, was wir nach zwei Schritten in unserer Schöpfung gefunden haben, den Goldenen Schnitt, finden wir überall in der Welt. So ist der Mensch nach dem Goldenen Schnitt konstruiert und auch sonst in der Natur ist er zu finden. Und sogar im Weltall können wir beobachten, daß beispielsweise Galaxien dem Goldenen Schnitt folgen.

Und nun gehen wir noch einen Schritt weiter: Wir haben einen Einheitskreis gehabt, von dem sind wir ausgegangen und in die zweite Ebene gegangen. Nun machen wir den vierten Kreis und kriegen die zweite Ebene noch mal. Durch die Verbindung der Mittelpunkte entsteht ein Quadrat. Wir sind aus der geistigen Einheit, dem Ideal, und sind in die Vielheit gegangen und haben ein Quadrat geschaffen. Den Kreis können wir mathematisch nicht darstellen, ergibt immer das I, eine unendliche Zahl. Das Quadrat können wir jetzt materiell berechnen. Wir haben aus Geist die erste Materie in der Vielheit geschaffen. Für das Folgende haben wir kein Dezimalsystem, wir benutzen es nur, denn wir haben nur geometrische Vorgaben, die universell gleich sind. Nun teilen wir die neue Schöpfung durch die alte, den Kreis und wir bekommen ein Flächenverhältnis von 1,273. Dieses Verhältnis finden wir auch wieder überall. So beträgt der Radius des Mondes 0,273, der Mond dreht sich in 27,3 Tagen um die Erde die Sonne dreht sich in 27,3 Tagen um sich selbst, um nur einige Beispiele zu nennen. Wir haben Eckpunkte in der Welt, die wir überall wiederfinden und diese Eckpunkte ergeben sich aus einem geistig-geometrischen Verhältnis, zwischen einer geistigen und einer materiellen Schöpfung.

Alles ist Information, die einen göttlichen Ursprung hat. Daraus ergibt sich, daß Zeit und Raum polarsymmetrisch zueinander sind. In dieser geistigen Welt, die zu Anfang war, gibt es noch nicht den Begriff des Raumes, denn der muß ja erst konstruiert werden. Es gibt in dieser geistigen Welt nur Zeit, also keinen Raum. Erst durch die Entstehung der materiellen Welt, durch die Entstehung eines Informationsraums über diese materielle Neuentstehung entsteht überhaupt erst der Raum.



 

Wir haben eine ständige Interaktion zwischen zwei Welten, die polarsymmetrisch zueinander sind, eine geistige und eine materielle Welt. Wir alle sind Teil beider Welten. Wir nehmen allerdings im allgemeinen nur eine wahr, unterdrücken die andere. Das liegt daran, daß unser Gehirn auch einen Reduktionsfilter darstellt. Es muß die zahlreichen Eindrücke selektieren. Deswegen sind wir auf der einen Seite scharf getrennt von der geistigen Welt, sind aber andererseits ein Teil von ihr.

Jeder Mensch macht eine Biografie durch. In den ersten 20 Jahren wächst unser Körper wird immer stärker, bis er den Zenit erreicht hat, danach geht es bergab. Wir haben aber auch unseren geistigen Teil. Dieser beginnt irgendwann in der Embrionalphase, von da an wächst er ständig, nimmt immer neue Informationen auf. Diese Informationen stehen in ständiger Interaktion zwischen dem, was wir sind und mit dem, woher wir kommen. Wir haben längst Zugang zu dieser geistigen Welt. Wir nehmen geistig ständig zu. Ein alter Mensch hat die potentielle Möglichkeit, wesentlich weiser und reifer zu sein als der junge Mensch. Der Tod signalisiert in der logischen Konsequenz das Ende unseres Körpers. Mit welcher logischen Konsequenz soll man jedoch annehmen, daß dieses extenziell wachsende Geistige auf einmal auch genauso enden soll? Das ist schlichtweg Unsinn.

Das Gehirn ist eine der wichtigsten Schnittstellen. Sie ist das, was auf der Erde am höchsten entwickelt ist, um zwischen geistiger und materieller Welt zu interagieren, um ständig Kontakt zu halten, auf Sendung zu sein. Deswegen ist der Mensch auch eine Schnittstelle. Die Evolution geht einen neuen Weg. Bis zum Menschen war es eine Evolution der Arten, nun ist der Mensch das neue Objekt und Subjekt der Evolution. Die Evolution findet auf geistiger Ebene statt, zwischen den Menschen. Auch der Tod ist eine solche Schnittstelle zwischen dem geistigen und dem materiellen Leben. Dies aber, weil der Körper etwas Endliches ist. Wenn der Tod also die Eins ist, geht es nach außen, aber jetzt auch unbegrenzt weiter. Zeit spielt keine Rolle mehr, weil Zeit die Dimension des Geistes ist. Die Schnittstelle Eins ist nach innen begrenzt, das ist der Tod auch. Der Tod ist nur eine von vielen Schnittstellen, die unsere Welt ausmacht. Der Tod ist deswegen zwangsläufig eine Schnittstelle zu einem ewigen Leben, was für uns eine ganz andere Dimension darstellt, die wir deswegen nicht beschreiben können, schon gar nicht mit unseren begrenzten Erfahrungswerten.

Es ist immer wieder faszinierend, mit welcher Überzeugungskraft ein Wissenschaftler hier argumentiert. Man möchte wünschen, daß er auch diejenigen überzeugt, die noch immer am materialistischen Weltbild festhalten. Auch bei der Podiumsdiskussion mit anderen Referenten ließ Prof. Dr. van Laack keinen Zweifel daran aufkommen, daß es für ihn nur eine Wahrheit gibt, für die er vehement eintritt. Nicht unerwähnt bleiben soll auch, daß er sein Honorar wieder dem VTF gespendet hat. Wir freuen uns, daß wir Prof. Dr. van Laack auch im nächsten Jahr wieder hören dürfen, denn er hat sein Kommen schon zugesagt.

Prof. Dr. Johannes Hagel: Der Zusammenhang zwischen Zufallsprozessen und materiellen Systemen als eine mögliche Annäherung an das Phänomen der Tonbandstimmen

Prof. Hagel berichtete, daß er sich seit etwa fünf Jahren mit dem Phänomen der Tonbandstimmen befaßt. Weil er sich im Internet vertippt hat, ist er auf die Homepage des VTF gekommen.

Tonbandstimmen haben sehr viel mit Zufallsprozessen zu tun, so teilte Prof Hagel mit, egal ob wir diese künstlich mit dem Computer simulieren oder ob diese Zufallsprozesse einfach dabei sind, oder wenn wir eine Tonbandstimmeneinspielung auf klassische Weise mit Tonband oder Radio durchführen.

Der erste Teil des Vortrags trug den Titel "Experimente zur Frage der systemerhaltenden Rolle von Zufallsprozessen in maschinellen Systemen". Prof. Hagel teilte einleitend mit, daß das Institut für Psychophysik seit seiner Gründung sich mit dem Problem der psycho-physikalischen Interaktion beschäftigt. Diese besteht in der angenommenen Wechselwirkung zwischen dem menschlichen Geist und Zufallsprozessen, die unabhängig von uns ablaufen. Schon bald nach Gründung des Instituts stellte man sich die Frage, warum man bei den Experimenten eigentlich nur beim Menschen bleibt. Man frragte sich, ob es telepathische oder präkognitive Effekte auch in nichtlebender Materie gibt.



 

Prof. Hagel berichtete anschließend über einige Versuchsreihen, die die Einwirkung von Zufallsprozessen auf Materie beinhaltete. Darauf soll aber an dieser Stelle nicht näher eingegangen werden, da Herr Prof. Hagel darüber selbst einen Beitrag für die VTF-Post verfassen wird.

Im zweiten Teil des Vortrags ging es um das Tonbandstimmenphänomen als Ausdruck einer akausalen Verbindung zwischen Zufallsprozessen und psychischen Zuständen des Einspielers. Prof. Hagel erläuterte dann seine persönliche Grundannahme über das Funktionieren des Tonbandstimmenphänomens: Jemand, der Tonbandstimmen einspielt, setzt sich mit Zufallsprozessen in seiner unmittelbaren Umgebung in Verbindung. Diese Zufallsprozesse bewirken dann, durch die Einspielung und den Vorgang der Einspielung, das Zustandekommen von sprachähnlichen oder sprachartigen, akustischen Sequenzen, deren Bedeutung einer Einwirkung auf den Einspieler entsprechen. Es entstehen durch zufällige Prozesse akustische Sequenzen, und in diesen akustischen Sequenzen kann nun der Einspieler relativ oft Bedeutungen finden. Bedeutungen heißen bezugnehmende Aussagen. Diese Aussagen haben definitiv für uns eine Rückwirkung.

Prof. Hagel berichtete von einigen Versuchsreihen mit Tonbandstimmen in seinem Institut und faßte diese wie folgt zusammen: "Wir konnten zeigen, daß durch zufallsgesteuerte Anordnung akustischer Sequenzen 1. nachhörbare Stimmenäußerungen entstehen, 2. Stimmen mit deutlichem Bezug zum Einspieler auftreten und 3. keine Umformungen des akustischen Materials stattfinden, bei gleichzeitigem Auftreten von Bezugnahme".

Prof. Hagel erläuterte hierzu, daß man in seinem Institut mittels Computer eine synthetische Überlagerung zweier Sprachsignale hergestellt hat, um eine ähnliche Grundsituation wie beim Einspielen mit Radio auf der Kurzwelle zu simulieren. Bei einer Einspielung mit dem so aktivierten Programm wird wie bei herkömmlichen Einspielungen verfahren - man stellt Fragen und hört die Einspielung ab. Nach dem Abhören und Analysieren möglicher Aussagen wird Bit für Bit untersucht, ob sich auf dem Rohmaterial etwas verändert hat. Hätte sich etwas verändert, wären Umformungen nachgewiesen. Es wurde jedoch in keinem Fall eine Umformung festgestellt. Trotzdem hat es jede Menge bezugnehmende Antworten gegeben. Prof. Hagel schließt daraus, daß bezugnehmende Antworten nicht durch Umformungen entstehen müssen.



Diskussion
 

In seiner Zusammenfassung führte Prof. Hagel auf die Tonbandstimmen bezogen aus: Unser Verständnis des Tonbandstimmenphänomens besteht darin, daß der Einspieler sich in allen Einspielmethoden mit komplexen Zufallsprozessen in Verbindung setzt, zu deren Auswirkung auf die Anordnung von akustischen Sequenzen dann so geschieht, daß der Wahrnehmungsapparat des Einspielers daraus auch sinnvolle Antworten erfaßt. Es muß´ aber deutlich gesagt werden, daß über diese Phänomenologie hinaus immer noch ein großer Erklärungsbedarf bleibt hinsichtlich des Mechanismus dieser Kopplung. Das Warum der zufälligen Einschaltung des Radios oder des Computers ist nach wie vor ungeklärt. Auch über diese Experimente wird Prof. Hagel persönlich ausführlicher schreiben.

Es war höchst interessant für uns, wieder einen Wissenschaftler zu hören, der sich mit wissenschaftlichen Methoden mit unserem Phänomen beschäftigt. Diese Experimente sollten wir auch weiterhin mit großem Interesse verfolgen, da ja eine Jenseitsvorstellung nicht negiert wurde.


* * *

Wir können auf eine wirklich gelungene Jubiläumstagung zurückblicken, mit einem interessanten und lehrreichen Programm. Und so möchte ich es auch diesmal nicht versäumen, allen zu danken, die am Gelingen der Tagung ihren Anteil hatten.

Danken möchte ich allen Referenten, die den Weg zu uns gefunden und das Programm mit ihren Beiträgen bereichert haben.

Mein besonderer Dank gilt aber unserem 1. Vorsitzenden Jürgen Nett, und das nicht nur für seine großartige Moderation und Tagungsleitung. Auch die Vorarbeit, die hinter den Kulissen abläuft, die Tagung zu organisieren, verdient besondere Würdigung, vor allem die kurzfristige Beschaffung von Ersatzreferenten.

Gedankt sei aber auch den anderen Helfern aus dem Vorstand, hier besonders den beiden Damen, Annette Pluta und Carola Zimmermann und natürlich nicht zu vergessen Jutta Liebmann. Auch an S. B. geht der Dank, der erstmals die Tagung mittels DVD-Recorder gefilmt hat. Alle haben ihren Teil geleistet, die Tagung zu dem zu machen, was sie war.

Meine Schlußbetrachtung soll sich mit dem 30-jährigen Bestehen des VTF befassen. Vieles hat sich in den 30 Jahren verändert, vor allem bei der Technik. Wurde vor 30 Jahren noch mit Tonbändern und Cassetten gearbeitet, so rücken diese Geräte immer mehr in den Hintergrund, um modernen Computern und anderen digitalen Medien Platz zu machen. Was sich aber nicht verändert hat, ist der Grund für unsere Aktivitäten: der Wunsch, mit unseren Verstorbenen Kontakt aufzunehmen.



Video-Einspielversuch
 

Und dennoch ist hier ein Wandel zu verzeichnen: Vor 30 Jahren und noch viele Jahre danach waren Viele der Ansicht, daß es eines Tages möglich sein würde, mit Hilfe der Technik eine Art Telefon zum Jenseits zu schaffen. Diese Hoffnung hat sich bisher leider nicht erfüllt und wird sich - so zumindest sieht es aus - wohl auch in nächster Zukunft nicht erfüllen. Der Grund dafür ist auch in einer falschen Auffassung der Jenseitskontakte zu suchen. Viele Forscher und auch einfache Einspieler haben die jenseitige Welt allzu sehr vergegenständlicht. Sie waren der Auffassung, daß es in der geistigen Welt eine entsprechende Technik mit Apparaten gibt, mit deren Hilfe die Kontakte zu uns hergestellt werden. Wir sind uns jedoch heute bewußt, daß dies wohl kaum der Fall sein kann, da die geistige Welt eine rein energetische ist. Trotzdem wissen wir noch immer nicht, auf welche Weise die technischen Kontakte zustande kommen. Was wir aber wissen ist, daß wir, die wir ja ein Teil der geistigen Welt sind, selbst Einfluß auf diese Kontakte haben. Die Medialität, die ja in uns allen steckt, eben weil wir schon ein Teil der geistigen Welt sind, wirkt mit Sicherheit auf die Qualität der Kontakte ein. Und auch unsere Emotionen können die Kontakte beeinflussen. Diese Tatsache wurde in den frühen Jahren des VTF wenig beachtet, weil man zu sehr auf die unzweifelhaft faszinierenden technischen Möglichkeiten fixiert war.

Eine wichtige Tatsache aber ist in den ganzen 30 Jahren gleich geblieben: Die andere Seite, die geistige Welt, hat den Kontakt gesucht und tut das noch immer. Es war die jenseitige Welt, die zuerst den technischen Kontakt gesucht und zu uns aufgenommen hat. Meine Meinung ist, daß der Hauptsinn der technischen Jenseitskontakte darin liegt, daß das Bewußtsein der Menschen für ein Weiterleben nach dem physischen Tod zuerst geweckt und dann am Leben erhalten werden sollte. Durch die breite Öffentlichkeitsarbeit, der sich der VTF in all den Jahren verschrieben hat, denken viele Menschen über die Frage des Fortlebens nach dem Tod nach, und sehr viele Menschen konnten durch diese Kontakte davon überzeugt werden. Dennoch bleibt es auch weiter wichtig, das Phänomen mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln zu erforschen, sowohl in technischer Hinsicht, als auch in bezug auf die emotionale Einwirkung des Menschen auf diese Kontakte. Lassen wir auch weiter in diesen Anstrengungen nicht nach, so ist die Zukunft des VTF auch in den nächsten 30 Jahren gesichert.


(Erschienen in der VTF-Post P 119, Ausgabe 2/2005, und P 120, Ausgabe 3/2005)