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Forschungsberichte

von Hans Berger, Wien

Inhalt

1. Forschungsbericht von Johann Berger (Wien 5.3.1985)

Objekt: Stimmen paranormaler Art auf Tonbändern.

Die Untersuchungen zeigten, daß sich Stimmen paranormaler Art, die mit der Mikrophonmethode gewonnen werden, sich im Schallbereich (genauer meist im Hörbereich) manifestieren. Es werden also die Luftmoleküle in mechanische Schwingungen versetzt und somit die Mikrophonmembrane. Das kann durch Folgendes nachgewiesen werden:

  1. Unempfindliche Mikrophone bringen kaum paranormale Stimmen.
  2. Es ist nicht möglich, auf ein leeres Band beim Abspielen paranormale Stimmen zu gewinnen.
  3. Durch das Schallexperiment nimmt man mit einem Stereogerät, das einen der beiden Kanäle mit einem schalldicht gemachten Mikrophon Verbindung hat, auf, so nimmt nur das nicht schalldichte Mikrophon Stimmen der paranornalen Art auf.

Ebenso verhält es sich, wenn man zur Schallisolation Vakuum benutzt. Ebenso ist es möglich diese zu filtern, ein Gerät hierfür ist ein sogenannter graphischer Equalizer. Nur sind die herkömmlichen Geräte dieser Art nur beschränkt verwendbar, da sie für Stimmen im Sprachbereich zu breitbandig und zu wenig in Stufen unterteilt sind. Aber auch vielstufige Filterequalizer sind wegen ihres breiten Frequenzbandes für unsere Zwecke nur sehr beschränkt verwendbar. Für die Filterung dieser Stimmen sind sehr schmalbandige und vielstufige Filter im Bereich von 250 Hz bis 4 KHz notwendig. Ein Filter der diese Anforderung erfüllt ist aber nur schwer aufzutreiben. Siebung ist bei einer Mehrzahl der Stimmen notwendig um Störungen sowie Rauschen, Brummen, Zischen und andere Nebengeräusche soweit als möglich herauszufiltern. Parametrische Equalizer sind für diese Zwecke nach unseren Feststellungen weitgehend wirkungslos. Weiters hat sich das Abstrahlen von Ultraschall als wirkungslos erwiesen. Ein Empfangsversuch von Ultraschall (allerdings nicht in Verbindung mit einer Abstrahlung desselben) hat ebenfalls nur negative Ergebnisse gebracht. Es laufen derzeit einige Tests um sogenannte Manifestationen paranormaler Art auf laufende, zur Abstrahlung von fremdsprachigen Cassetten oder Bändern zu kontrollieren und zu prüfen. Ist so etwas möglich? Oder sind echten paranormalen Phänomene nur sehr weniqe, mehr oder weniger laute Mikrophonstimmen und die sogenannten Träger (es müßte heißen angebotene Energie) nur Täuschungen unseres Gehirns. Vieles klingt deutsch was in Wirklichkeit in einer anderen Sprache etwas Anderes bedeutet. Unser Gehirn hat nämlich die Eigenschaft aus etwas unbekanntem Ähnlichen etwas bekanntes zu formen. Aus dem Wort Mana könnte man zum Beispiel leicht Mama hören u.s.w. Auch ist es möglich etwas zu hören was man Tage oder Wochen, ja sogar Monate nicht gehört hat, weil unser Gehirn es nicht wahrgenommen hat, obwohl unsere Ohren es hörten. Natürlich ist man dann der Meinung, es habe sich etwas manifestiert. Auch wenn man ein Buch liest, liest man beim zweiten Mal nach etwa 1 Monat Dinge, die man noch nie gelesen hat. Hier könnte man dann auch glauben, es haben sich Buchstaben manifestiert. Auch haben wir festgestellt, daß beim Abhören von englischen Schlagern man vieles deutsch verstehen kann, was ja in Wirklichkeit englisch ist und etwas Anderes bedeutet. Ist ein Träger also überhaupt günstig? Aber das soll noch untersucht werden. Es wäre anzuraten deutsche "Träger" zu benutzen, da hierbei Irrtümer ausgeschlossen sind. Es wurde auch noch festgestellt, daß Rauschen als Energie im Vorverstärker auch wirkungslos ist, ja sogar störend wirkt.

Der Rauschpegel läßt sich nämlich nachher kaum mehr entfernen ohne dabei auch Stimmen wegzufiltern. Filter bringen hier zwar Verbesserung doch sollte bei Einspielungen Rauschfreiheit von Geräten, Cassetten und von den verwendeten Vorverstärkern gefordert werden, da die leisen Stimmen ansonsten im Rauschen untergehen könnten. Es wäre noch zu erwähnen, daß Parabol-Mikrophone aufgrund ihrer Schallbündelung eine Verbesserung erzielen können, und daß es möglich ist mit der von Hans Luksch für diese Zwecke verwendeten Raumtonstereophonie die Richtung der Stimme zu orten. Also z.B. links, rechts, oben, unten.

Zusammenfassung:

Es ist möglich, die Richtung der Stimmen festzustellen (Raumton). Die mit Hilfe der Mikrophonmethode gewonnenen Stimmen sind Schallereignisse.

Nachweis: Die Schallexperimente.

Bänder, Vorverstärker und Geräte sollten einen niedrigen Rauschpegel haben.

Abstrahlung von Ultraschall und UV-Licht ist sinnlos; Empfang von Ultraschall brachte ebenfalls negative Ergebnisse. Sogenannte Träger bringen viele Täuschungen. Deutsche Träger sollten verwendet werden. Filterung der Stimmen nur mit Spezialfiltern wirkungsvoll möglich.

Paranormale Stimmen können im Vakuum nicht auftreten, Abstrahlen von Laserlicht ohne Wirkung. Eine Verstärkung der Stimmen durch mehrmaliges Wiederholen, konnte mit Ausnahme der Bandlaufschwankungen, trotz hörbarer Lautstärkeerhöhung nicht gemessen werden. Der richtige Ausdruck für diesen Effekt ist Einhören oder Einschärfen. Mikrophone bzw. Vorverstärker sollten soweit wie möglich von einem laufenden Gerät entfernt sein, auch wenn es nicht das eigene ist. Ein an den Mikrophoneingang geschalteter Tonkopf brachte keine paranormalen Stimmen. Die verwendeten Mikrophone brauchen keinen hohen Frquenzgang aufweisen, sollten aber empfindlich sein. Die Löschfrequenz bzw. Vormagnetisierungsfrequenz ist für Stimmeneinspielungen ohne Belang. Der Grund, warum mit manchen Geräten keine Aufnahmen von Tonbandstimmen gemacht werden können, ist ihre Eingangsunempfindlichkeit, was allerdings selten vorkommt. Grundsätzlich sind alle Mikrophone (Kondensator, Elektret Kondensator, Dynamisch, Kristall) verwendbar, soweit sie für das verwendete Gerät geeignet sind und genügend Empfindlichkeit aufweisen. Sogenanntes Durchkopieren des Bandes ist möglich. Dieser Effekt tritt aber meist bei Übersteuerung auf, es werden dann die gesprochenen Worte auf Band nochmals vor- und (oder) nachher nochmals leise hörbar, so als würde jemand das Wort wiederholen. Tritt bei Cassettengeräten mit Aufnahmeautomatik seltener auf als bei Bandmaschinen. Ist auch von der Banddicke, somit von der Bandlänge (Spielzeit 30, 60, 120) abhängig, bei z.B einer 120 Min Cassette tritt dieser Effekt öfter auf als bei einer 60 Min Cassette.

2. Forschungsbericht von Johann Berger (1.10.1985)

Experimente zeigten, daß in einem Raum, in dem völlige Ruhe herrscht, keine Stimmen der paranormalen Art auftreten. Selbst bei einer Mikrophonverstärkung von einigen tausendfach bleibt das Ergebnis das gleiche. Setzt man nun eine Person in diesen Raum die sich völlig ruhig verhält und wiederholt den Versuch, ändert sich am Ergebnis wenig.

Es kann also daraus abgeleitet werden, daß Energien im Bereich der Sprachfrequenzen nötig sind, um paranormale Stimmen auftreten zu lassen. Die Energien müssen Tonfrequenzen sein und auch da können paranormale Phänomene nur einen gewissen Betrag für sich nützen. Es verhält sich etwa so wie bei einem Rundfunksender. Wenn nur eine gewisse Modulationsleistung zur Verfügung steht, nützt auch der beste Träger wenig. Und gerade diese Modulationsleistung (vergl. Rundfunktechnik) müssen die Verursacher der paranormalen Stimmen aufbringen. Das ist natürlich nur als Vergleich anzusehen, denn bei paranormalen Stimmen ist keine Modulation im üblichen Sinne vorhanden, sondern vielmehr eine Information die sich von selbst nicht mitteilen kann. So wie ein Tonband abgespielt werden muß um die auf ihm vorhandene Information wiederzugeben.

Auch zeigte sich wieder, daß für paranormale Einspielungen nur Mikrophone benötigt werden, die einen Frequenzgang von etwa 250 HZ - 4 kHz besitzen. Die Verwendung hochwertiger Mikrophone mit einem hohen Frequenzgang ist sinnlos. Hochwertig muß nur die Mikrophonempfindlichkeit sein, wie schon im 1. Forschungsbericht erwähnt wurde.

Da aber Mikrophone mit einem solchen Frequenzgang nicht zu bekommen sind, sollten Vorverstärker mit Filterung der nicht benötigten Frequenzen gebaut werden, auch vorhandene Verstärker könnten-zu diesem Zweck umgebaut werden.

Beim Psychophon sollten anstatt HF-Transistoren rauscharme NF-Typen (zB. BC 414) Verwendung finden, da diese höher verstärken (bis etwa 800-fach bei C-Typen) und einen Frequenzgang bis 200 MHz aufweisen, was mehr als ausreichend ist, denn der vorhandene Ferritstab kann solche hohen Frequenzen ja kaum mehr verarbeiten. Daß bei Verwendung von NF-Transistoren Widerstände geändert werden müssen, ist selbstverständlich. Ein zweites Problem stellt die sogenannte AVR (automatische Verstärkungsregelung) dar. Bei Empfang eines lauten Senders zB. Ö1 regelt die AVR zurück, um Übersteuerungen zu verhindern, wodurch aber die leisen Stationen so schwach verstärkt werden, daß sie kaum mehr zu hören sind. Daraus erklärt sich auch, warum in günstigen Empfangslagen das Psychophon scheinbar nicht funktioniert und oft nur ein Sender, der Ortssender, zu hören ist. Die AVR sollte also abschaltbar gemacht, oder besser ganz entfernt werden.

Bei Versuchen, über Video paranormale Bilder zu erhalten, sollten Videoverstärker verwendet werden, da normale Videokameras ziemlich unempfindlich sind, weitaus unempfindlicher als Filme.

Grundlegend kann gesagt werden, daß sich in der Stimmengewinnung anscheinend nur passive Verbesserungen erzielen lassen werden. Dazu gehören: Filterung der Stimmen schon bei der Einspielung, um Autogeräusche, Zischen, Rauschen weitgehendst zu unterdrücken. Verstärkung der schon vorhandenen eingespielten paranormalen Stimmen, was aber nur bis zu einem gewissen Grad möglich ist, da die Störgeräusche im gleichen Verhältnis wie die Stimmen verstärkt werden. Hierfür sind aber Geräte mit manueller Aussteuerung besser geeignet als mit automatischer. Wer ein altes Tonbandgerät besitzt, der sollte es dazu verwenden, und zwar so, daß vom Cassettengerät auf das Gerät mit manueller Aussteuerung überspielt wird und hoch ausgesteuert wird. Auch Störbegrenzer könnten zum Einsatz kommen um starke Krachgeräusche zu dämpfen. Die Verwendung von rauscharmen Cassetten sollte selbstverständlich sein, doch nicht jede Cassette die die Aufschrift LOW NOISE trägt ist wirklich rauscharm. Darum wurden Rauschmessungen durchgeführt um die geeignetste Cassette zu ermitteln. Als die bisher rauschärmsten Cassetten wurden ermittelt: TDK D60 (60min.) FUJI FX-II 90 (90min.) und für Geräte die für Chrom geeignet sind: SONY CD (60min) und BASF CHROMDIOXYD SUPER. Als bisher ungünstigste Cassette wurde die MAXELL UD 120 (120min.) ermittelt. Es wurden bisher 15 Cassetten gemessen, wobei es sich um eine Vergleichsmessung handelt und alle Werte auf 1 bezogen sind. Es sollte hier an dieser Stelle ausdrücklich darauf hingewiesen werden, daß nicht gesagt werden kann, eine Firma stellt bessere Cassetten her als eine andere Firma. Die Messungen beziehen sich nur auf den Cassettentyp, nicht aber auf die Herstellerfirma.

Je kleiner die Rauschzahl, umso besser ist die Cassette.

Das genaue Ergebnis der Rauschmessung siehe Tabelle:

SONY CD - a 60 (TYPE Il Cr O2 POSIT.) 0,25
TDK MA-R 60 (METALL TYPE 4) 0,25
SONY UCX 60 (TYPE II Cr O2 POSITION) 0,5
BASF CHROMDIOXYD SUPER 0,5
FUJI FX - II 90 (NORMALCASSETTE) 0,5
TDK D 60 (NORMALCASSETTE) 0,75
AGFA SUPER COLOR (NORMALCASSETTE) 0,9
SONY UHFC 90 (NORMALCASSETTE) 1,00
OLYMPIA C 60 (NORMALCASSETTE) 1,00
MAXELL UL 60 (NORMALCASSETTE) 1,00
TDK SA 90 (NORMALCASSETTE) 1,00
EODA C 60 (NORMALCASSETTE) 1,00
PHILIPS STANDARD QUALITY (NORMALCASS.) 1,2
STEREO (NORMALCASSETTE) 2,00
MAXELL UD 120 (NORMALCASSETTE) 2,5

Ein Versuch, den Tonkopf eines Recorders mit Gleichstrom vorzumagnetisieren, brachte folgendes Ergebnis. Es treten bei Vormagnetisierung mit Gleichstrom genauso paranormale Stimmen auf wie mit Wechselstrom (Löschoszillator). Es wurde hier wieder nachgewiesen, daß die Löschfrequenz von Tonbandgeräten für die Lautstärke und Qualität von Einspielungen ohne Belang ist. Die bisherigen Forschungsergebnisse zeigten, daß Stimmen paranormaler Art über das Mikrophon auf das Band gelangen, sind durch diese weiter erhärtet.

Zum Thema Ultraschall soll noch gesagt werden, daß sich im Ultraschallbereich von 40 bis sogar 150 KHz die Laute von Fledermäusen, von 25 und 50 KHz die Rufe von Ratten und darunter vermutlich Oberwellen von zirpenden Grillen befinden. Es ist also nicht anzunehmen, daß in einem Bereich, der schon "besetzt" ist, sich paranormale Verständigungen abspielen. Abgesehen davon, daß ein Einspielversuch mit Hilfe eines Ultraschallkonverters nicht die geringsten Stimmeneinspielungen brachte, aber auf den mitlaufenden Recordern Stimmen zu hören waren. Eine sagte sogar: "Es geht nicht".

Zusammenfassung:

Experimente zeigten, daß in einem völlig ruhigen Raum auch bei extrem hoher Verstärkung keine paranormalen Stimmen auftreten können. Es ist Energie im Sprachbereich nötig. Diese Energie kann aber nur bis zu einem gewissen Grad ausgenutzt werden (für paranormale Stimmen). Auch eine Person in einem völlig ruhigen Raum, die sich ebenfalls vollkommen ruhig verhält, bringt keine Verbesserung der Einspielung. Dieser Test wurde allerdings nur mit einer Person durchgeführt.

In die verwendeten Verstärker könnten ev. eine Filteranordnung eigebaut werden.

Beim Psychophon NF- anstatt HF-Transistoren verwenden, die AVR entfernen. Bei Videoversuchen mit Videoverstärkern arbeiten. Die vorhandenen Stimmen sollten soweit wie möglich durch überspielen auf ein manuell auszusteuerndes Gerät überspielt werden, um so die leisen Stimmen etwas anzuheben, ev. Verstärker dazwischenschalten.

Rauscharme Cassetten verwenden, siehe Tabelle Rauschmessung.

Ein mit Gleichstrom vormagnetisierter Tonkopf bringt die selben Ergebnisse wie mit Wechselstrom. Es zeigte sich nochmals, daß die Löschfrequenz keinen Einfluß auf die Einspielung ausübt.

Im Ultraschallbereich bessere Einspielungen zu bekommen, erscheint unlogisch. Fledermäuse 40 - 150 KHz Ratten 25 und 50 KHz und darunter das Zirpen von Grillen.

Es scheinen nur passive Verbesserungen in der Stimmenforschung möglich zu sein. Aus technischen, aber auch aus ethischen Gründen.

Am Ende noch eine Überlegung: Bei einer normalen Mikrophonaufnahme wird Schall mit Hilfe eines Mikrophons in elektrische Schwingungen umgesetzt und dann im Aufnahmeverstärker sehr hoch verstärkt und dem Tonkopf zugeführt, der die elektrischen Schwingungen in magnetische überführt und somit dem Magnetband aufprägt. Trotz dieser Verstärkung sind die paranormalen Stimmen meist sehr leise zu hören.

Würden aber die paranormalen Phänomene ohne Mikrophon über den Tonkopf selbst auf das Band gelangen, so würden sie beim Abhören des Bandes nicht hörbar sein. Sie wären so leise, daß sie im Rauschen untergehen würden, da bei einer solchen Manifestation der Aufnahmeverstärker nicht wirksam wäre. Hiermit soll nochmals gezeigt werden, daß eine Einwirkung paranormaler Phänomene auf den Aufnahmekopf eines Bandgerätes keine hörbaren paranormalen Stimmen bringen könnte, es sei denn, die Einwirkung wäre sehr groß. Dann müßten Mikrophonstimmen allerdings so laut zu hören sein wie eine Musikaufnahme, was aber nicht der Fall ist.

Aufmanifestationen auf sogenannte Trägerbänder konnten bis jetzt nicht nachgewiesen werden.

Das menschliche Ohr beginnt schon beim Baby zu vergreisen, so pflegt ein prominenter Akustiker in seinen Vorlesungen richtig festzustellen. Tatsächlich nehmen drei Monate alte Babys alle Töne zwischen 20 und 20.000 Hz (= Schwingungen pro Sekunde) mühelos wahr. In grober Annäherung läßt sich dann feststellen, daß die obere Hörgrenze des Menschen mit jedem Jahrzehnt seines Lebens um etwa 2.000 Hz absinkt. Der Zehnjährige hört noch bis 18.000 Hz. der Zwanzigjährige bis 16.000 Hz, der Dreißigjährige bis 14.000 Hz, der Vierzigjährige bis 12.000 Hz, der Fünfzigjährige bis 10.000 Hz und der Sechzigjährige bis 8.000 Hz. Diese Regeln gelten selbstverständlich nur in grober Annäherung.

Wieweit der Hörumfang des menschlichen Ohres zur vollen Wahrnehmung von Schallereignissen wichtig ist, läßt sich aus dem ELO-Poster in Heft 6 erkennen, in dem alle wichtigen Musikinstrumente und die menschlichen Singstimmen mit ihrem Grundton- und ihrem Oberton-Bereich dargestellt sind. Während die Grundtöne für die empfundene Tonhöhe maßgebend sind, bestimmen die Obertöne und Formanten die typische Klangfarbe des einzelnen Instrumentes oder der einzelnen Singstimme. Formanten entstehen durch Resonanzbildung der Schallquellen und sind gekennzeichnet durch Frequenzbereiche verstärkter Intensität. Die absinkende Wahrnehmbarkeit hoher Töne mit zunehmendem Alter führt also dazu, daß die für das einzelne Instrument charakteristischen Obertöne vom älteren Menschen nicht mehr mit derselben Deutlichkeit unterschieden werden können wie vom jüngeren Menschen.

Forschungsbericht Nr. 3

Experimente zeigten, daß ein bei Einspielversuchen im Hintergrund laufendes Tonband mit Sprache, für die Entstehung paranormaler Stimmen umso bessere Ergebnisse bringt, je klarer dieses zu verstehen ist. Was auch auf den Hintergrund des Psychophons zutrifft. Wird über einen Lautsprecher verzerrte Sprache in den Raum abgegeben und zur gleichen Zeit ein Einspielversuch durchgeführt, so sind bis auf wenige Ausnahmen die paranormalen Stimmen ebenfalls im verzerrten Rhythmus zu hören, woraus zu schließen ist, daß die angebotene Energie von den Verursachern der paranormalen Stimmen nur in der angebotenen Weise verwendet werden kann. Demzufolge ist es nutzlos reine Hochfrequenzenergie (Sender) abzustrahlen und anzunehmen, es könnte diese Energie dazu verwendet werden daraus eine für uns hörbare Sprache zu erzeugen. Wäre das nämlich der Fall so mußten in unmittelbarer Nähe eines Rundfunk oder Fernsehsenders Einspielungen von beachtlicher Lautstärke erzielt werden können, dessen ist aber nicht so.

Es wurden Versuche durchgeführt, das Psychophon rhythmisch zu unterbrechen, es also für etwa 2 Sekunden ein und 2 Sekunden auszuschalten, und das während der gesamten Einspielzeit. Es zeigte sich, daß während den Ausschaltperioden nur Mikrophonstimmen auftreten und zwar in derselben Lautstärke und Qualität wie sie bei reinen Mikrophoneinspielungen üblich sind. Womit festgestellt werden konnte, daß es den Verursachern der paranormalen Stimmen nicht möglich ist, die ihnen angebotene Energie zu speichern. Es ist ihnen also nicht möglich das Energieangebot der Einschaltphasen, in den Ausschaltphasen anzuwenden, auch dann nicht, wenn dazwischen nur eine Zeitspanne von 2 Sekunden liegt. Die angebotene Energie muß immer unmittelbar vorhanden sein. Weiters ist es möglich, sich durch diese Methode das Abhören der eingespielten Stimmen zu erleichtern. Denn durch den Ein- und Ausschaltzyklus ist der Beginn und das Ende eines Satzes genau definiert und man kann aus diesem Stück die paranormalen Stimmen besser heraushören als ohne Unterbrechung. Ernst Knirschnig, einer der Leiter der Vereinsabende des V.T.F.Ö. verdanken wir diese Idee, er benutzte dazu ein Blinkrelais. Da dieses aber relativ viel Strom aufnahm, (was die Batterielebensdauer herabsetzte) wurde an einer rein elektronischen Lösung gearbeitet. Es wurde eine Blinkschaltung entwickelt, dessen ganze Stromaufnahme nur 0,5 mA bei einer Schaltleistung von 500 mW beträgt. Die Einschaltzeiten sowie die Pausen sind in gewissen Grenzen variabel. Die Abmessungen dieses Gerätes sind dermaßen gering daß ein nachträglicher Einbau in jedes Psychophon ohne Schwierigkeiten möglich ist. Es wird dann einfach zwischen Psychophon und Batterie geschaltet. Auch bei Einspielungen mit Radiohintergrund ist es verwendbar. Ein weiteres Experiment wurde mit Hilfe des Laufwerkes eines Cassettenrecorders durchgeführt. Ein Vorverstärker wurde direkt an den Tonkopf geschaltet, der Löschkopf wurde nicht angeschlossen. Es wurde ein neues Band (Cassette) verwendet. Zur Vormagnetisierung wurde eine l,5 Volt Batterie mit einen entsprechenden Vorwiderstand in Serie an den Tonkopf geschaltet. Ein so gemachter Aufnahmeversuch brachte die selben Ergebnisse wie mit konventionellen Methoden. Da bei diesem Experiment noch der Motor des Laufwerkes vorhanden war und es eventuell möglich wäre, daß die elektrische Energie des Motors (z.B. Hochfrequenz der Kollektorfunken) von den Verursachern der paranormalen Stimmen in irgendwelchen Weise als eine Art Hilfsenergie verwendet werden könnte, entfernten wir auch diesen. Wir ersetzten die Motorenergie durch eine rein mechanische, indem wir das Federwerk eines Grammophons dazu verwendeten, das Laufwerk anzutreiben. Und wir bekamen das gleiche Ergebnis wie bei Verwendung des Motors. Hier zeigte sich wieder, daß Hochfrequenzenergie für Einspielungen ohne Belang sind und eventuell gemachte Erfolge auf diesem Gebiet auf Zufälle zurückgeführt werden können. Ebenso konnten damit Forschungsergebnisse, die zeigten, daß es sich bei paranormalen Stimmen um ein akustisches Phänomen handelt, neuerlich erhärtet werden.

Zusammenfassung: Ein bei Einspielungen im Hintergrund laufendes Band mit Sprache oder Radio bringt umso bessere Ergebnisse je klarer dieses zu verstehen ist. Die den Verursachern der paranormalen Stimmen angebotene Energie kann nur in der selben Weise und nur unmittelbar verwendet werden. Es ist also den Verursachern der paranormalen Stimmen nicht möglich angebotene Energie zu speichern und zu einem späteren Zeitpunkt (zeitverstzt) anzuwenden um sich sprachlich mitzuteilen. Ein rhythmisches Unterbrechen der angebotenen Energie erleichtert das Abhören. Abstrahlen von Hochfrequenz ist ohne merklichen Belang. Die Antriebsquelle des zur Aufnahme benutzten Tonbandgerätes ist ebenfalls ohne Belang. Die Kollektorfunken des Motors eines Cassettenrecorders üben keinen Einfluß auf die Qualität oder Lautstärke noch auf das Zustandekommen von paranormalen Stimmen aus. Forschungsergebnisse, die auf ein akustisches Stimmenphänomen hinweisen, können damit weiter erhärtet werden. Eingespielte Stimmen, die erst nach Tagen auf einem Tonband zu hören sind, sind keine Aufmanifestation, sondern werden erst nach einiger Zeit hörbar, da oft nach langem Abhören der Experimentator nicht mehr in der Lage ist, diese zu hören. Denn nach langem Abhören tritt eine oft nicht einmal merkbare Erschöpfung ein. Ausserdem werden nicht immer gleich alle paranormalen Einspielungen bemerkt, auch nicht im ausgeruhten Zustand.

Es scheint sich nach den bisherigen Forschungsergebnissen keinesfalls um ein animistisches Phänomen zu handeln, da folgende Erkenntnisse gegen ein solches sprechen. Sie sprechen auch dagegen, es könnte sich hier eventuell um ausserirdische Wesen handeln.

  1. Es ist nicht möglich, in einem völlig stillen Raum, ohne Energieangebot paranormale Stimmen zu gewinnen.
  2. Es ist nicht möglich, auf ein leeres abgespieltes Tonband Stimmen der paranormalen Art einzuspielen.
  3. Das Phänomen der Tonbandstimmen ist ein Phänomen im Schallbereich.
  4. Die Aussagen über Tonband weisen mehr auf ein spiritistisches als auf ein animistisches Phänomen hin.
  5. Es ist nicht möglich, im Vakuum Tonbandstimmen einzuspielen.
  6. Mit Hilfe eines Kunstkopf-Stereophoniegerätes ist es möglich, die Herkunftsrichtung der Stimmen zu orten, wobei bemerkt wurde, datß viele von ihnen frei im Raum entstehen.

Forschungsbericht Nr. 4

Objekt: Stimmen paranormalen Ursprungs.

Um fstzustellen ob es den Verursachern der paranormalen Stimmen möglich sei mit normaler Geschwindigkeit und Tonhöhe eine für uns hörbare Sprache zu erzeugen wenn die angebotene Schallenergie ("Tonträger") mit erniedrigter bezw. erhöter Geschwindigkeit in den Raum abgegeben wird, wurde folgendes Experiment durchgeführt. Eine mit Fremdsprache bespielte Cassette wurde mit Hilfe eines Cassettenrecorders mit Geschwindigkeitsregelung verlangsamt und so auf ein zweites Gerät gleichen Typs überspielt. Die Überspielung dieser Cassette wurde nun während einer Einspielung abgespielt und dabei durch Bedienen des Geschwindigkeitsreglers des zum Abspielen benützten Gerätes nochmals verlangsamt, so daß sich eine Verlangsamung von insgesamt 58 % ergab. Beim Abhören dieser Einspielung zeigte sich, daß der Rhythmus der paranormalen Stimmen sich der angebotenen Energie anpaßte. Die so gewonnen Tonbandstimmen waren nur mit Ausnahme von Flüsterstimmen langsam und tief gesprochen. Ebenso verhielt es sich bei dem Versuch die angebotene Energie schnell abzuspielen. Hierbei betrug die Erhöhung 230 % der Normalgeschwindigkeit. Und das Ergebnis dieses Versuches zeigte, daß hierbei sämtliche Stimmen der paranormalen Art schnell und hoch gesprochen waren. Die paranormalen Einspielungen waren in jedem Fall der Geschwindigkeit des Energieangebotes analog. Es zeigte sich hierbei, daß es den Verursachern der Tonbandstimmen in unserem Raum-Zeit Koritinuum weder möglich ist Zeitkompensationen noch Expansionen durchzuführen. Weiters zeigte dieses Experiment, daß die anzubietende Energie sprachlich modifiziert sein muß. Die darzubietende Energie muß also demnach Sprache, oder ein Geräusch mit Sprachcharakter sein. Ein anderes Experiment sollte zeigen ob es sich bei Einspielungen mittels Überspielkabel vom Fernsehgerät zum Cassettenrecorder um ein Phänomen handelt, das unmittelbar über das Fernsehgerät des jeweiligen Experimentators zustandekommt, oder ob es sich hierbei um Einspielungen handelt die bereits über das Mikrophon im Fernsehstudio aufgenommen wurden und somit dann über den Fernsehsender abgestrahlt zu unseren Fernsehgerät und weiters über dieses mithilfe des Überspielkabels auf unseren Recorder gelangen. Also ursprünglich eine Mikrophoneinspielung darstellt, wenn auch in diesem Fall weit vom Experimentator entfernt. 5 Personen nahmen an dieser Untersuchung teil. Am Abend, des 9.10.86 bei einer Club 2 Diskusion des Österreichischen Rundfunks im 2. Fernsehprogramm um 21 Uhr 20 begannen alle 5 Experimentatoren, ihr Gerät einzuschalten und um eventuelle paranormale Stimmeneinspielungen im Raum des jeweiligen Experimentators zu verhindern ohne Mikrophon, sondern nur mit einem Überspielkabel zum Fernsehgerät. Es wurde die gesamte Sendung aufgezeichnet, doch während dieser stellte einer der 5 Experimentatoren spontane Fragen woführ das eingebaute Mikrophon des Recorders D-6410 verwendet wurde. Es wurde nach den Fragestellungen aber sofort wieder ausgeschaltet. Keiner der anderen 4 Experimentatoren wußte welche Fragen, noch zu welchen Zeitpunkt sie gestellt wurden. Eine Woche später wurde bei 3 der Experimentatoren, unter ihnen auch der Experimentator der die Fragen gestellt hatte die eingespielten Stimmen verglichen. Und es zeigte sich, daß ausnahmslos auf allen 3 Cassetten die selben paranormalen Stimmen zu hören waren. Woraus der Schluß gezogen werden kann, daß bei Einspielungen von Fernsehgeräten, Radios (Radiomethode) mittels Überspielkabel, ohne angeschlossenes oder eingebautes Mikrophorl gemachte paranormale Einspielungen, keine Manifestationen über das Rundfunk- oder Fernsehgerät stattfindend. Sonder die Stimmen werden schon im Rundfunk- bezw. Fernsehstudio über Mikrophon eingespielt und somit bei Übertragung der Sendung mitübertragen. Es sei nochmals zu erwähnen, daß die Experimentatoren sich zur Zeit des Untersuchungsexperimentes alle an ihren Wohnorten befanden, und nicht in einem Raum.

Ein weiteres Experiment wurde zur Untersuchung des Schallenergie-Angebotes zur Gewinnung von paranormalen Stimmen vorgenommen. Mittels Radiorecorders wurde eine Fremdsprache auf Cassette aufgenommen, dann diese auf eine zweite Cassette überspielt. Beide Cassetten wurden mit je einen Recorder als Sprachenenergie-Angebot während eines Einspielexperimentes abgespielt und zwar so, daß einer der Recorder um einige Sekunden später als der Andere eingeschaltet wurde, so daß jedes Wort 2x hörbar wurde. Mit dieser Schallenergie wurde nun mit einem 3. Gerät eingespielt. Beim Abhören des so gemachten Versuches wurde bemerkt, daß auch die paranormal eingespielten Worte 2x zu hören waren. Mit Ausnahme von Flüsterstimmen. Es zeigte sich somit wieder, daß sich die Verursacher der Tonbandstimmen nach dem jeweiligen Schallangebot richten müssen. Weiters zeigte sich, daß bei einer gleichen parallel angebotenen Schallenergie wenn der Abstand zu wenig ist (Hallwirkung), zu keinen guten Ergebnissen führt. Dies bezieht sich aber nur auf ein Energieangebot, wiederspricht aber nicht der Tatsache, daß sich ein großer hallender Raum gut für Einspielungen eignet, da hier die Obertöne nicht verschluckt werden. Für das Abhören ist ein kleinerer Raum akustisch etwas besser geeignet.

Angeregt durch viele einander widersprüchliche Behauptungen wurde eine vor 3 Jahren unter Zuhilfenahme eines Radiohintergrundes in tschechischer Sprache eingespielte Stimme genauestens untersucht. Es begann damit, daß ein Experimentator zu Beginn seiner Einspielung den Tag und die Uhrzeit ansagte. Er irrte sich dabei um eine Stunde, da er seine Uhr auf Sommerzeit umzustellen vergaß. Zur Zeit der Einspielung wurde dieses aber nicht bemerkt. Beim Abhören der Einspielung, bei der ein Radio mit tschechischer Sprache mitlief (als Energieangebot), wurde eine sehr laute und gutverständliche Stimme hörbar, die sagte: "Hau ihm seine Uhr hin". Die Stimme war als Stimme des Radiosprechers zu identifizieren und doch scheinbar paranormal. Es wurden einige Personen, die dieser Sprache mächtig sind, befragt, wobei man zu unterschiedlichen Ergebnissen kam. Einige behaupteten es sei so, daß ein Stück des Radiosprechers umgeformt sei. Andere wiederum gaben folgendes zu Wort: Die paranormale Stimme sei gewissermaßen zwischen die Worte des Rundfunksprechers gedrängt. Drei Jahre lang blieb diese Frage ein Rätsel. Man sagte sich, daß es sich hier eben um eines der vielen paranormalen Rätsel handle die mit unserer Physik nicht zu begreifen sind. Doch im Sinne der Grundlagenforschung entschloß ich mich dazu, diesen paranormalen Satz von 3 Übersetzungsbüros überprüfen zu lassen. Grete Rohrer, die Mitarbeiterin unseres Wiener Kreises, machte sich an die Arbeit und setzte dieses in die Tat um. Sie suchte Sprachinstitute auf und ließ (ohne jedoch zu erwähnen, um was es sich handle) den gesamten Satz wörtlich übersetzen, auch die Worte davor und danach. Das Ergebnis war verblüffend. Die gesamte Passage wurde übersetzt und der Übersetzer bemerkte kein einziges deutsch gesprochenes Wort. Ebenso verhielt es sich beim 2. und 3. Übersetzungsbüro. Auch als man einen der Übersetzer im nachhinein auf den deutschsprachigen Satz "Hau ihn seine Uhr hin" aufmerksam machte, konnte dieser nichts hören. Doch seine Frau (die tschechisch nicht beherrschte) hörte den Satz in Deutsch.

»hájí zájmy uvolnêna« (»hau ihm seine Uhr hin«)

Wir standen nun vor einen neuen Rätsel, doch unser Kontrollexperiment war damit noch nicht zu Ende. Es wurden einige Personen gebeten, den tschechischen Text, der auf einem Zettel zu lesen war, auf Band zu sprechen. Die aufgesprochenen Sätze wurden mit der Cassette auf den der paranormale Satz zu hören war verglichen. Hierbei zeigte sich folgendes. Die in tschechisch aufgesprochenen Sätze waren dem paranormalen Satz ähnlich, doch nicht so weit, daß man sagen könnte es sei der selbe. Es konnte festgestellt werden, daß hier etwas verändert war. Es konnte hiermit und auch durch andere Experimente festgestellt werden, daß es sich bei Einspielungen dieser Art mit Radiohintergrund um Sätze handelt, die in der verwendeten Fremdsprache sinnvolle Worte ergeben. Durch geringfügiges paranormales Verändern wird dieser Satz zu einer für uns verständlichen Botschaft. Da diese Veränderung aber meist gering ist, wird sie von Personen, die imstande sind, diese Sprache gut zu verstehen, nicht bemerkt. Weiters zeigte diese Untersuchung, daß die angebotene Energie dem paranormalen Satz ähnlich sein muß. Die Energie muß sprachlich modifiziert sein. Und noch etwas konnte geklärt werden, warum bei paranormalen Stimmen immer wieder eigenartige Satzstellungen auftreten. Nähmlich dadurch, daß es ja Zufall ist, welches Wort gerade zu einer bestimmten Zeit im Radio oder einem anderen Sprachhintergrund vorkommt. Da diese Worte aber zu den Worten des paranormalen Sprechers in einem gewissen Verhältnis stehen müssen, ist es den Verursachern der Tonbandstimmen nicht immer möglich Worte, in richtiger Satzstellung zu sprechen. Ich glaube es kann gesagt werden, daß uns durch diese Erkenntnis im Wissen um die Tonbandstimmen ein Schritt vorwärts gelungen ist. Es soll auch nachgesagt werden, daß in einem ähnlichen Fall in Deutschland am 23.3.1975 von Fidelio Köberle, dem Vorsitzenden des VTF Deutschland, eine Untersuchung zum selben Ergebnis geführt hat, was das Ergebnis unserer Untersuchungen weiter erhärtet.

Bei einigen Einspielungen wurde bemerkt, daß es möglich ist, bei ein und derselben Stimme verschiedene Worte zu hören, auch Worte die sich nicht im geringsten ähnlich sind. Dieser Effekt kommt dadurch zustande, daß entweder mehrere Worte ineinander vorhanden sind und zwar sodaß sie sich ergänzen oder daß ein Wort nicht deutlich genug ist um von unseren Gehirn eindeutig interpretiert zu werden. Dieser Schluß kann durch einen analogen Vergleich mit selbigem Phänomen auf optischem Gebiet gezogen werden, auch hier können 2 einander stark abweichende Dinge gesehen werden. Der Kopf einer alten Frau und ein junges Mädchen mit Hut.

Fortsetzung der Rauschmessung vom 2. Forschungsbericht:

Maxell XL 90 (Chrom-Cassette) 0,5
Sony HF 90 (Normalcassette) 1,3
BASF LH 90 (Normalcassette) 1,5
TIME TON (unbrauchbar) 2-2,5 Werte stark schwankend

Zusammenfassung:

Wird eine Sprache mithilfe eines Cassettenrecorciers mit Geschwindigkeitsregelung unnatürlich verlangsamt oder schneller wiedergegeben und dieses als Hintergrund bei Einspielungen benützt, so sind auch die eingespielten paranormalen Stimmen dem Rhytmus dieser Sprache analog, mit Ausnahme von Flüsteratimmen. Es traten beim langsamlaufendem Tonträger mehr paranormale Stimmen auf als beim schnellaufenden. Es zeigte sich hierbei, daß es den Verursachern der Tonbandstimmen nicht möglich ist Zeitkompensationen noch Expansionen durchzuführen. Die anzubietende Energie muß sprachlich modifiziert sein. Bei Einspielungen vom Fernsehton mittels Überspielkabel ohne angeschlossenem Mikrophon gewonnene paranormale Worte sind keine Manifestation über das Fernsehgerät des jeweiligen Experimentators, sondern werden schon im TV Studio über das Mikrophon eingespielt und so mit der laufenden Fernsehsendung mitübertragen. Also genaugenommen Mikrophoneinspielungen, obwohl sich beim Experimentator kein Mikrophon im Betrieb befindet.

Werden zwei gleiche Sprachträger (Cassetten) mit Hilfe zweier Geräte einige Sekunden zeitversetzt wiedergegeben so tritt eine paranormale Veränderung des Satzes 2x auf. Wird ein künstlich verhalltes Sprachangebot (Tonträger) wärend einer Einspielung in den Raum abgegeben, so zeigte sich beim Abhören, daß dieses für Einspielungen kaum brauchbar ist. Dies wiederspricht aber nicht der Tatsache, daß sich ein hallender Raum für Einspielexperimente als günstig erweist. Zum Abhören ist ein kleinerer Raum etwas besser geeignet.

Durch eine Untersuchung von 3 Sprachinstituten konnte nachgewiesen werden, daß bei paranormal veränderten Worten einer Fremdsprache keine Umformungen sondern nur kleine Veränderungen des fremdsprachigen Satzes stattfinden.

Daß es manchmal möglich ist, aus ein und demselben paranormalen Wort etwas anderes zu hören, liegt daran, daß unserem Gehirn die Möglichkeit zweier oder mehreren Interpretationen zu Verfügung stehen. Dies kann durch folgendes geschehen:

1. Es sind die Vokale nicht sauber genug zu hören und unser Gehirn versucht logischerweise etwas für uns brauchbares zu formen.

2. Die Worte sind tatsächlich so beschaffen, daß zwei oder mehrere Worte in einem vorhanden sind. Ein optisch analoges Beispiel siehe Beilage 5.

Rauschmessungen von Cassetten siehe Tabelle.

Forschungsbericht 5 von Hans Berger (1989)

Technische Anlage: Stereo-Cassettenrecorder Philips D-6920 je ein Vorverstärker pro Kanal, Abstand der Mikrophone 10 m. Vorverstärker: einstufig, Mikrophon: Elektretkapsel. Raum: 12 m lang 4 m 55 breit. Zweck der Untersuchung: Erforschung paranormaler Verhältnisse bei unterschiedlicher Sprachenergieabgabe mittels Lautsprecher in den Raum.

1. Versuch

Als erster Versuch wurde über einen in der Mitte des Raumes hängenden Lautsprecher dänische Sprache mit mäßiger Lautstärke abgestrahlt und mit 2 10 Meter voneinander entfernten Mikrophonen auf ein Stereogerät aufgenommen. Es wurde eine Einspielung mit Fragestellungen gemacht. Und beim Abhören, das in Stereo vorgenommen wurde, konnte festgestellt werden, daß sich die so gewonnenen paranormalen Stimmen in der Nähe des Lautsprechers befanden, wenn auch manchmal mehr oder weniger weit davon entfernt.

2. Versuch

Es wurden 2 Radiogeräte jedes davon an ein Ende des Raumes gestellt. Nun wurde ein fremdsprachiger Sender (jugoslawisch) an beiden Radios der gleiche eingestellt. Und so wie beim ersten Versuch mit gleichen Mikrophon und Geräteanordnung eingespielt. Beim Abhören dieses Versuchs war zu bemerken, daß alle paranormalen Veränderungen der Fremdsprache in der Mitte des Raumes zustande gekommen waren.

3. Versuch

Es wurden 2 Cassetten-Recorder je eines an jedes Ende des Raumes gestellt. In einen der beiden Recorder wurde eine Cassette mit dänischer und in den anderen eine mit französischer Sprache eingelegt. Es wurde wieder in Stereo eingespielt und beim Abhören konnte hier festgestellt werden, daß nun von beiden Seiten des Raumes paranormale Stimmen zu hören waren, die sich aber einwandfrei der jeweiligen,Sprache anpassten. Auch zeigte sich, daß die jeweiligen paranormalen Veränderungen in der Nähe der abgegebenen Sprache vorgenommen wurden. Mit Ausnahme weniger Flüsterstimmen.

4. Versuch

Da beim 2. Versuch 2 Radios als Energiequelle verwendet wurden und untersucht werden sollte, ob bei Radio oder Konserven-Träger eventuell andere Verhältnisse vorliegen, wurde dieser Versuch wiederholt. Allerdings mit 2 Recorder anstelle der Radios, wobei in beide Recorder die gleiche Sprache (dänisch) verwendet wurde. Eingespielt wurde wieder wie bei allen vorangegangenen Untersuchungen in Stereo. Das Ergebnis dieses Versuches war bis auf die Feststellung, daß bei einer der so eingespielten Stimme, die Stimme an der einen Seite etwas deutlicher zu hören war als an der anderen, mit dem Versuch 2 identisch. Es zeigte sich bei diesen Experimenten, daß die paranormalen Veränderungen scheinbar in unmittelbarer Nähe des Schallangebotes vorgenommen werden. Im Falle gleicher Sprachabgabe über 2 Lautsprecher links und rechts im Raum traten die paranormalen Stimmen mit Ausnahme von Flüsterstimmen immer in der Mitte des Raumes auf.

Ein weiteres Experiment wurde in einem stark hallenden Raum vorgenommen. Die Hallwirkung dieses Raumes war so stark, daß beim Abhören einer in diesem Raum gemachten Einspielung die Frage des Experimentators kaum verstanden wurde. Bei den paranormalen Antworten war es ebenso, denn diese waren so gut wie unverständlich. Dieser Einspielversuch wurde einige Male wiederholt, mit und ohne Radiohintergrund. Das Ergebnis blieb immer das gleiche. Hiermit konnte festgestellt werden, daß sich die paranormalen Stimmen genauso verhalten wie jede andere Schallquelle.

Im Laufe von vielen Einspielungen wurde bemerkt, daß die als Schallenergie angebotene Sprache "Träger" umso lauter sein muß, je weiter sie vom Mikrofon des Experimentators entfernt ist, um gleichwertige Einspielergebnisse zu erhalten. Wobei sich wieder zeigte, daß sich, wie ich schon im Forschungsbericht 4 erwähnte, paranormale Stimmen dem Sprachangebot anpassen.

Bekanntlich treten bei Radioeinspielungen immer gewisse Nachteile wie Störungen, Rauschen und Fading in Erscheinung. Verwendet man aber anstatt eines Radios eine Sprachcassette als Schallenergie-Angebot so hat auch das den Nachteil, daß hierbei entweder nur eine Sprache verwendet wird, was den paranormalen Sprechern aber keine große Auswahl bietet. Oder aber man verwendet mehrere Cassetten gleichzeitig als Tonkulisse und erhält ein Gemisch! Ein solches aber führt zwangsläufig zu Abhörschwierigkeiten und macht die Einspielung unverständlicher. Deshalb wurde, um die Vorteile einer Radioeinspielung sowie die einer Trägercassette zu vereinigen, jedoch ohne deren Nachteile zu erhalten, mit folgender Anordnung experimentiert: Es wurde in zwei Cassettenrecorder je eine Cassette mit einer gut verständlichen Fremdsprache eingelegt. Von den Lautsprecheranschlüssen beider Geräte wurde ein Kabel zu einem Umschaltrelais geführt, von diesem eine gemeinsame Leitung zu einen Lautsprecher. Durch eine Intervallschaltung wurde nun das Relais im Takt von etwa zwei Sekunden umgeschaltet, sodaß abwechselnd immer eine der beiden Fremdsprachen zu hören war. Es wurden bei diesem Experiment zwei Fremdsprachen abwechselnd an den Lautsprecher geschaltet. Also beide Sprachen aneinander gereiht, nicht gemischt Bei beiden Recordern wurde die gleiche Lautstärke eingestellt und dabei gute Erfolge erzielt.

Forschungsbericht 6 von Hans Berger, Wien (1992)

Objekt der Untersuchung: Paranormale Tonbandstimmen

Um paranormale Veränderungen der über Lautsprecher in den Raum abgestrahlten Sprache zu überprüfen und deren Entstehung dokumentieren zu können, wurde ein Stereogerät mit vollständiger Kanaltrennung benötigt. Ein Umbau von zwei Philips D-6350 Mono-Cassetten-Recorder in ein Stereogerät, erwies sich für diesen Zweck als geeignet (Genaueres siehe am Schluß dieses Berichtes). Damit war die technische Grundvoraussetzung für das Erstellen einer Stimmendokumentation gegeben. Es wurde folgende Versuchsanordnung aufgebaut: In zwei Cassetten-Recorder wurde je eine Cassette mit unterschiedlicher Fremdsprache eingelegt. Vom Lautsprecheranschluß der beiden Geräte wurde ein Kabel mit einem elektronischen Umschalter verbunden. Dieser hatte die Aufgabe, die Recorder abwechselnd an einen sich im Einspielraum befindlieben Lautsprecher zu schalten, sodaß in Intervallen von etwa zwei Sekunden die eine oder andere Fremdsprache zu hören war. Von diesem zur Abstrahlung der Fremdsprache verwendeten Lautsprecher wurde, um den Träger als Kontrolle aufzeichnen zu können, ein Kabel zum linken Kanal des Spezial-Stereo-Recorders geführt und an den rechten Kanal ein Verstärker-Mikrofon angeschlossen. Hier wurde die Einspielung durchgeführt. Nach deren Beendigung wurde auf Vorhandensein von paranormalen Stimmen abgehört und mit einem Kanalumschalter überprüft. Durch Knopfdruck wurde von der Spur der Einspielung auf die Spur des Trägers umgeschaltet. So konnten Täuschungen klar erkannt und von echten Tonbandstimmen unterschieden werden. Dabei war deutlich zu bemerken, daß paranormale Stimmen durch Modifikation, Verändern der in den Raum abgestrahlten Fremdsprache zustande kommen. Da bei diesem Versuch eine Mikrofoneinspielung mit einer Überspielung verglichen wurde, mußte dieser Überprüfung noch eine weitere Kontrolle hinzugefügt werden. Dazu wurde die als Träger verwendete Fremdsprache unter den selben akustischen Gegebenheiten ein zweites Mal abgespielt und aufgenommen. Um die simultan aufgezeichnete Fremdsprache auf einem Monogerät abspielen zu können, wurde diese nun an den rechten Kanal überspielt und das Mikrofon an den linken Kanal angeschlossen. Mit dieser Anordnung wurden mehrere, wie schon beschriebene, Einspielungen durchgeführt und in gewohnter Weise mit dem Kanalumschalter überprüft. Beim Auffinden einer Stimme wurde das Band bis kurz davor zurück gespult, die Cassette aus dem Gerät genommen und die aus einem Stück Filz bestehende Präparation entfernt. Das Band wurde nun in eines der beiden zur Trägerabgabe benutzten Recorder eingelegt. Dadurch wurde nur die synchrone Spur gegenüber der Einspielung hörbar. Eine neue Cassette wurde präpariert und in den Stereorecorder eingelegt. Da weder im Raum noch an den Geräten etwas verändert wurde, konnte die Zweitkontrolle durchgeführt werden. Dann wurde der Stereo-Recorder, der hierbei nur als Mono-Gerät in Verwendung war, auf Aufnahme und der Recorder mit der synchronen Trägerstelle auf Wiedergabe geschaltet. Das Trägerband lief bis über die Stelle aus der vorher in der Einspielung die paranormale Stimme entstanden war, dann wurde abgeschaltet. Damit war die Zweitkontrolle beendet, und es konnte mit der zu überprüfenden Stimme verglichen werden. Als Ergebnis zeigte sich, daß die ein zweites Mal abgestrahlte Fremdsprache mit dem Orginal, jedoch nicht mit der Einspielung identisch war. Damit konnte eine paranormale Veränderung der akustisch abgestrahlten Fremdsprache bewiesen werden.

Um festzustellen, ob ein paranormales Einwirken auf zur Einspielung benutzte Geräte und somit Tonbandstimmen ohne Zuhilfenahme eines Mikrofons möglich wären, wurde folgende Versuchsreihe durchgeführt.

1. Versuchsanordnung: Überspielung einer Fremdsprache vom Cassetten-Recorder D-6410 auf den linken und gleichzeitig auf den rechten Kanal des Spezial-Stereo-Recorders. (Versuchsdauer je 5 Minuten)

Abb.: Zusammenschaltung der 3 Cassettenrecorder

Zweck der Untersuchung: Feststellung möglicher paranormaler Beeinflussung von Cassetten-Recordern ohne Zuhilfenahme eines Mikrofons.

1. Versuch: Polnisch

2. Versuch: 3 Minuten Endlos-Cassette: Polnisch, deutsch-retour, französisch, zufallsweise hintereinander geschaltet (mit Fragestellung).

3. Versuch: Deutscher Träger Computer-zerhackt (mit Fragestellung).

4. Versuch: Trägerkombination (Kombination verschiedener Fremdsprachen hintereinander folgend).

5. Versuch: Französisch (mit Fragestellung)

Ergebnis: Bei diesen Versuchen konnte keine paranormale Einwirkung festgestellt werden.

2. Versuchsanordnung: Überspielung und rhythmische Unterbrechung einer Fremdsprache vom Cassetten-Recorder D-6410 auf den linken und rechten Kanal des Spezial-Stereo-Recorders, wobei beide Kanäle gleichzeitig, jedoch von einer getrennten Anordnung unterbrochen werden (Versuchsdauer je 5 Minuten).

Abb.: Zusammenschaltung der 3 Cassettenrecorder

Zweck der Untersuchung: Feststellung möglicher paranormaler Beeinflussung einer unterbrochenen Fremdsprache, ohne Zuhilfenahme eines Mikrofons.

1. Versuch: Polnisch (mit Fragestellung).

2. Versuch: Deutsch retour.

3. Versuch: Computer-zerhackte Sprache (mit Fragestellung).

4. Versuch: Niederländisch, russisch, schwedisch 1 Minute Endless Cassette.

5. Versuch: Französisch (mit Fragestellung).

Ergebnis: Bei diesen Versuchen konnte keine paranormale Einwirkung festgestellt werden.

3. Versuchsanordnung: Überspielung einer Fremdsprache vom Cassetten-Recorder D-6410 auf den linken Kanal des Stereo-Recorders. Überspielung eines rhythmisch unterbrochenen Pilottones (Steuerton) auf den rechten Kanal. Nach Beendigung dieser Vorbereitung wurde eine Überspielung der Fremdsprache vom linken Stereokanal auf den Cassetten-Recorder D-6410 vorgenommen. Diese wird durch eine vom Piloten des rechten Stereokanals gesteuerte elektronische Schaltung in Intervallen unterbrochen. Rückspulung der Stereocassette und Wiederholung der synchron unterbrochenen Überspielung vom linken Stereokanal auf den Cassetten-Recorder D-6410. Abhören und Vergleich der Überspielungen miteinander.

Abb.: Zusammenschaltung der 3 Cassettenrecorder

Zweck der Untersuchung: Feststellung möglicher paranormaler Beeinflussung an beliebiger Stelle, oder der gesamten Versuchsanordnung, durch Rekonstruktion einer unterbrochenen Fremdsprache.

1. Versuch: (2 Überspielungen) Trägerkombination bestehend aus niederländisch, russisch, schwedisch, auf 3 Minuten Endlos-Cassette (mit Fragestellung).

2. Versuch: (2 Überspielungen) deutsch.

3. Versuch: (2 Überspielungen) jugoslawisch Computer-zerhackt (mit Fragestellung).

4. Versuch: (2 Überspielungen) Trägerkombination (Kombination verschiedener Fremdsprachen hintereinander folgend).

5. Versuch: (2 Überspielungen) Trägerkombination bestehend aus polnisch, deutsch retour, französisch 3 Minuten Endlos-Cassette (mit Fragestellung).

6. Versuch: (2 Überspielungen) russisch (mit Fragestellung).

7. Versuch: (2 Überspielungen) deutsch (mit Fragestellung).

8. Versuch: (2 Überspielungen) niederländisch, russisch, schwedisch auf 1 Minute Endlos-Cassette (mit Fragestellung).

9. Versuch: (2 Überspielungen) deutsch Computer-zerhackt (mit Fragestellung).

10. Versuch: (2 Überspielungen) deutsch retour (mit Fragestellung).

Ergebnis: Bei diesen Versuchen konnte keine paranormale Einwirkung festgestellt werden.

Bei der 1. Versuchsanordnung konnten keine Stimmen gehört werden.

Bei der 2. Versuchsanordnung, wo unterbrochen wurde, ergab sich in einigen Überspielungen eine scheinbare Bezugnahme auf gestellte Fragen. Bei genauer Überprüfung zeigte sich, daß die vermeintlichen Stimmen auf beiden Kanälen zu hören waren und deshalb einwandfrei als Täuschung identifiziert werden konnten.

Bei der 3. Versuchsanordnung traten Stimmen in Erscheinung, die ebenfalls eine scheinbare Bezugnahme darstellten. Da bei diesem Versuch zwei Überspielungen aufeinander folgten und jede der beiden mit Hilfe des Pilottones an exakt den gleichen Stellen unterbrochen wurden, wobei immer dieselben Stimmen in Erscheinung traten, konnte, nachdem paranormale Stimmen ein einmaliges Ereignis sind, bewiesen werden, daß es sich um einen durch die Unterbrechung der Fremdsprache entstandenen Irrtum handelt.

Aber auch aus einer anderen Richtung droht Gefahr. Nämlich durch Nichtlinearitäten (Verzerrung) in elektronischen Schaltungen. Diese treten vorwiegend durch falsche Dimensionierung von Bauteilen in Erscheinung. An einem nichtlinearen Glied entstehen aus dem eingegebenen Sprachmaterial neue Töne und Klänge, und somit neue Worte, die für Einspielungen gehalten werden können. Das kann durch entsprechende Fachliteratur nachgewiesen werden.

Schon im Jahre 1822 erarbeitete der am 21. März 1768 geborene französische Mathematiker und Physiker Baron Jean Baptiste Fourier, er war Mitglied der Akademie der Wissenschaften, eine Rechenformel, mit der dies mathematisch belegt werden kann. Diese Formel wird an den technischen Universitäten gelehrt, und heute stützt sich darauf die sogenannte Fourier-Analyse, die eine Klanguntersuchung darstellt.

Der deutsche Elektronik-Fachmann und Sachbuchautor Ing. Heinz Richter, ein Mann mit jahrzehntelanger Erfahrung, schreibt in einem seiner Bücher unter dem Titel "Elektroakustik für Alle" auf Seite 17, erschienen im Frank Verlag: Fügt die Übertragungsanlage neue Töne hinzu, die die Originaldarbietung gar nicht enthält, so spricht man von nichtlinearen Verzerrungen. Der Fachautor Fritz Kühne schreibt in seinem Buch "Mikrofone", erschienen im Franzis Verlag, auf Seite 24: "Nichtlinare Verzerrungen sind neu entstandene Nebentöne, die im Original-Bild nicht enthalten sind." Der Autor Ernst Pfau schreibt in dem 1967 in Ehaba Verlag erschienenen Buch unter dem Titel "Zauberwort Stereo", auf Seite 68: "Nichtlineare Verzerrungen werden durch neue, im Orginal nicht enthaltene Frequenzen verursacht." Aus dem Fachbuch "Der Tonbandamateur" von Hans Knobloch, erschienen im Franzis Verlag, auf Seite 41, geht ebenfalls das Entstehen neuer Töne durch Nichtlinearitäten hervor. Aus dem Fachbuch "Fernmelde- und Rundfunktechnik", auf Seite 211 von Dipl.-Ing. J. Safarik und Dipl.-Ing. J. Vojta, erschienen im Dipl.-Ing. Rudolf Bohmann Industrie und Fachverlag, geht ebenfalls eine Entstehung von neuen Schwingungen, ausgelöst durch Verzerrungen hervor.

Zusammenfassung: Um paranormale Veränderungen der über Lautsprecher in den Raum abgestrahlten Sprache zu überprüfen und deren Entstehung dokumentieren zu können, wurden zwei Philips D-6350 Mono-Cassetten-Recorder, zu einem Stereogerät mit vollständiger Kanaltrennung umgebaut. (Technische Einzelheiten siehe Schluß dieses Beitrages). Mit diesem Gerät durchgeführte Experimente brachten folgende Ergebnisse: Es war deutlich zu bemerken, daß paranormale Stimmen durch Modifikation, Veränderung der in den Raum abgestrahlten Fremdsprache, zustande kommen. Bei Überspielung einer Fremdsprache auf zwei Stereokanäle gleichzeitig, konnte bei keinen von beiden eine paranormale Einwirkung festgestellt werden. Auch eine rhythmische Unterbrechung der Überspielung führte zum gleichen Ergebnis. Mit Zuhilfenahme einer Pilotton-gesteuerten Elektronik war es möglich, zwei hintereinander folgende Überspielungen an immer denselben Stellen neu zu unterbrechen. Auch dabei konnte keine paranormale Einwirkung festgestellt werden.

Aus Erkenntnis dieser Experimente und unserem heutigen Wissensstand ist physikalisch bei Tonbandstimmen nur der akustische Übertragungsweg zu beweisen.

Technische Daten des Spezial-Stereo-Recorders:

Spiel-/Aufnahmezeit: 50% einer Normalcassette.

Geeigneter Cassettentyp: Fe Eq 120 präpariert mit Schaumstoff und Filz.

Spursystem: 2 Spuren mit doppelter Spurbreite, im Vergleich zu herkömmlichen Stereo-Recordern.

Gleichlauffehler bei Bandriß: 568 Millisekunden, danach wieder völliger Gleichlauf.

Sonderfunktionen und Eigenschaften: Vollständige Kanaltrennung, Aufnahme bei gleichzeitiger Wiedergabe des anderen Kanals. Durch Vertauschen der Cassettenpräparation und Wenden der Cassette kann diese auch im Rückwärtslauf abgehört werden. Bei mit diesem Gerät aufgenommenen Cassetten kann auf einem Standard-Stereo-Recorder nur der rechte Kanal wiedergegeben werden. Hingegen werden gerätefremde Stereoaufnahmen nur in Mono wiedergegeben.