„Wenn Tod und Leben im Lichte der Wahrheit erkannt werden, erwacht Liebe in unseren Herzen, die zeitlos ist.“

Erfahrungsbericht

Erfahrungsbericht

Meine Erkenntnisse und Erfahrungen, die schneller lautere und deutlichere Tonbandstimmen bringen, Aufklärung darüber, was Jenseitige tun, damit sie für uns hörbar werden und weitere Informationen
von Roswitha Calnaido

Durch das Buch von Friedrich Jürgenson „Sprechfunk mit Verstorbenen“ wurde ich auf die Tonbandstimmen aufmerksam. Ich wollte mich einfach von dem darin Behaupteten, nämlich, daß wir mit Hilfe eines Cassettenrecorders und eines Mikrofons Kontakt aufnehmen können mit Jenseitigen (so nennen sich die Verstorbenen), selbst überzeugen. Zwischen Glauben und Wissen ist ja bekanntlich ein himmelweiter Unterschied!

Seit Jahren spiele ich nun schon Tonbandstimmen ein. Am Anfang benutzte ich die Mikrofonmethode, die ja nur ganz leise Stimmen bringt, weil die einzigen Geräusche das Laufgeräusch des Cassettenrecorders und die wenigen Verkehrsgeräusche von draußen sind. Nach einiger Zeit bekam ich minimal leise Antworten auf meine Fragen. Meist waren es ein oder zwei Worte, die wie gehaucht klangen. Später experimentierte ich mit „Wobbeln“ (Hin- und Herbewegen des Sendersuchrades zwischen verschiedenen ausländischen Sendern, bei denen gerade gesprochen wird) und Tonkonserven. Meist benutze ich ausländische Sprecher, von einem Computer zerhacktes Deutsch, Wasserplätschern und viele andere Geräusche, die ich systematisch ausprobierte. Diese Konserven ließ ich auf einem kleinen Cassettenrecorder bei meinen Einspielungen mitlaufen, da diese Nebengeräusche die Antworten unserer Gesprächspartner lauter und daher besser verständlich machen. Sie brauchen offensichtlich dieses Tonträgermaterial. Daß die Antworten der Jenseitigen, die ja keine gesprochene Sprache sondern Gedanken sind, für uns hörbar werden, ist ein Phänomen und versetzt auch unsere unsichtbaren Ansprechpartner in Staunen.

Zu meinen Einspielungen benutze ich den Philips-Cassettenrecorder D 6350 und das „Hannoversche Mikrofon“, das speziell für Tonbandeinspielungen entwickelt worden ist. Nach Versuchen mit verschiedenen Mikrofonen mit Verstärker und Mischpult und auch mit dem Parabolmikrofon, das auch ein sehr gutes Hochleistungsmikrofon ist, bevorzuge ich das „Hannoversche Mikrofon“. Es gibt die Antworten unserer Jenseitigen bestmöglichst und am präzisesten wieder.

Was ich bei meinen Aufnahmen beachte, ist, daß ich die Tonkonserve, die im zweiten kleinen Cassettenrecorder abläuft, etwas leise abspiele. Die Antworten auf das, was ich gefragt oder gesagt habe, heben sich nachher deutlich von den ständig zu hörenden Nebengeräuschen ab. Diese Antworten finde ich am überzeugendsten.

Da der Lautsprecher meines Philips-Cassettenrecorders beim Abspielen des Bandes den Ton nach oben abgibt, benutze ich beim Abhören einen Lautsprecher meines Dual-Plattenspielers, der das Aufgenommene nach vorne, mir entgegen, abstrahlt. Ich finde, das macht das Abhören einfacher, und auch leise Stimmen entgehen mir auf diese Weise nicht so leicht. Dieser Lautsprecher gibt Sprache sehr gut wieder.

Ich habe nun über einen längeren Zeitraum hinweg gezielt Fragen an meine unsichtbaren Gesprächspartner gestellt, die ich in regelmäßigen Zeitabständen wiederholt habe. Aus einer Frage, die ich immer wieder anders formulierte und vielen eindeutig verstehbaren Antworten ging die nächste Frage hervor. Wie lauter kleine Mosaiksteinchen zusammengesetzt ergeben diese Fragen und Antworten Aufklärung darüber, daß nicht nur wir alle technischen Voraussetzungen schaffen und erfüllen müssen, damit der Tonbandkontakt zustande kommt, sondern daß auch die Jenseitigen ihren Anteil dazu beitragen müssen, daß wir ihre Antworten verstehen.

Wenn bei unserer Einspielung ein Geist in unserer Nähe ist, wenn wir die technischen Voraussetzungen für eine gute Einspielung erfüllen, wenn die angebotenen Nebengeräusche optimal sind (sie dürfen nicht zu laut sein, sonst geht die Jenseitsstimme unter), wenn man ein normales Gehör hat und schon gelernt hat, die störenden Nebengeräusche wegzudrücken und die paranormale Stimme herauszuhören, liegt es an dem Jenseitigen, der nicht Bescheid weiß, wenn die Antworten auf sich warten lassen oder zu leise und zu unscharf ausfallen!

Jenseitige entdecken meist zufällig, daß in irgend einem Haus oder einer Wohnung ein Mensch vor technischen Geräten sitzt, Fragen stellt, Sprechpausen macht und eine Antwort erwartet. Vom Tonbandkontakt haben sie von anderen Jenseitigen so gut wie nie etwas gehört. Sie zerbrechen sich daher den Kopf, was in aller Welt sie tun können, damit wir sie verstehen. Sie sind maßlos erstaunt und machen meist voller Begeisterung sofort Versuche, uns zu antworten. Sie kommen dann, wenn sie genügend Geduld und Ausdauer haben, mit der Zeit auf die Idee, mit Anstrengung und Nachdruck zu denken. Wenn es ihnen dann gelingt, sich auf diese Weise hörbar zu machen, sind sie total überrascht. Sie brauchen genau wie wir eine ganze Anzahl von Beweisen, daß ihre Antworten wirklich bei uns ankommen und hörbar sind, um fassen und glauben zu können, daß ihre Anstrengungen und unsere Technik diesen Kontakt möglich machen! Sie sind selbstverständlich auch in unserer Nähe, wenn wir unsere Bänder abhören und bekommen genauestens mit, wie laut und wie deutlich ihre Antworten für uns verstehbar sind. Sie ziehen Schlüsse daraus und strengen sich weiter an, damit wir sie bestmöglichst verstehen. Welcher physikalische Vorgang da abläuft, daß dieses Phänomen zustande kommt, ist ihnen, genau wie uns, ein Rätsel.

Wer aber Jenseitige informieren kann, was sie tun und daß sie ca. 1 bis 2 Wochen lang üben müssen, damit ihre Antworten für uns wesentlich rascher und deutlicher verständlich werden, hilft ihnen und uns zu einem sicheren und schnelleren Erfolg. Das bewirkt dann auch, daß Jenseitige noch mehr begeistert sind, einige Zeit bei uns zu bleiben, daß sie sich bemühen, uns mit Anstrengung laut zu antworten und daß sie dann wie wir sehr viel Freude an dem Kontakt haben.

Dadurch werden nicht nur erfahrene Tonbandstimmen-Experimentatoren eine größere Anzahl besser verständliche Stimmen erhalten und sie ermutigen, sich weiter mit diesem interessanten und aufschlußreichen Jenseitskontakt zu beschäftigen, sondern auch Neulinge angespornt, etwas Geduld und Ausdauer für die Einspielungen aufzubringen, bis der Erfolg da ist.

Ich stelle immer nur wenige Fragen hintereinander und beschränke meine Einspielungen auf wenige Minuten, weil ich festgestellt und auch bestätigt bekommen habe, daß Jenseitige, auch wenn sie, wie oben beschrieben, 1 bis 2 Wochen geübt haben, nur eine beschränkte Anzahl von Antworten geben können. Das Antworten kostet ja für unsere unsichtbaren Gesprächspartner viel Anstrengung und ermüdet. Manchmal sind auch mehrere Jenseitige bei unseren Aufnahmen in unserer Nähe, dann passiert es, daß in längeren Gesprächspausen zwei oder drei Antworten zu hören sind oder daß die Antworten nicht so schnell versiegen.

Meine Erfahrung ist, daß jenseitige Gesprächspartner auch mal wechseln. Wer einige Zeit keine Einspielungen mehr macht, kann ziemlich sicher sein, daß nun andere Gesprächspartner da sind. Das kann auch schon nach einem Urlaub der Fall sein. Da merke ich, daß einige Tage lang sie Stimmen ausbleiben (sie können auch länger ausbleiben!) und daß sich dann allmählich die Antworten auf das von mir Gesagte minimal leise wieder einstellen.

Hier habe ich nun zusammengestellt, was ich Jenseitigen immer mal wieder vorlese, wenn die Antworten in einigen Zeitabständen bei gleichen technischen Voraussetzungen wie immer sehr leise und unscharf ausfallen, weil es sich, wie mir schon bestätigt wurde, um noch unwissende, neue jenseitige Gesprächspartner handelt:

„Liebe Jenseitige, lieber Jenseitiger,

Du staunst sicher, daß es diese Kontaktmöglichkeit mit mir über Tonband gibt. Ich habe hier einen Cassettenrecorder und ein hochempfindliches Mikrofon. Ich spiele bei meinen Aufnahmen auf einem zweiten kleinen Cassettenrecorder eine aufgenommene Fremdsprache oder mein eigenes, aufgenommenes Sprechen, das mit Hilfe eines Computers in kleine Sprachfetzen zerhackt worden ist, leise ab. Ich mache nach allem, was ich sage oder frage, das ich ohne Unterbrechung kompakt an einem Stück spreche, eine Pause. Wenn Du in dieser Pause Deine Antwort mit Anstrengung und Nachdruck laut denkst, verstehe ich das, was Du antwortest, beim Abhören des Bandes über meinen Lautsprecher.

Übe dieses laut und mit Anstrengung Antworten unabhängig von meinen Einspielungen ein bis zwei Wochen lang mit ca. 75-prozentiger Anstrengung! Dann kostet es Dich immer weniger Kraft, mir zu antworten, nur noch ungefähr 50 Prozent! Das bedeutet auch, daß Du mehrmals hintereinander Antwort geben kannst, die laut genug ist, daß ich sie verstehen kann. Du verfolgst ja mein Abhören und bekommst genau mit, wie Deine Antworten ankommen.

Mache doch einmal den Versuch, Deine Antworten silbenweise mit Anstrengung laut zu denken. Einzelne Silben sind leichter zu betonen. Noch ein sehr wichtiger Punkt: Denke bitte Deine Antworten übertrieben präzise! Besonders die T machen ein Wort deutlich, sonst kommen Deine Antworten unscharf an. Auch die Buchstaben K, P und S tragen zum besseren Verstehen bei. Das übertrieben präzise Denken ist unbedingt notwendig, weil ja die Nebengeräusche, die mitlaufen müssen, selten ganz optimal sind. Deine Gedanken werden mit diesen Begleitgeräuschen zusammen von meinem Mikrofon erfaßt und sind beim Abhören des Bandes für mich hörbar. Das ist ein Phänomen, für das unsere Techniker und Akustiker noch keine Erklärung gefunden haben.

Da ich immer wieder mir sehr wichtige Fragen stellen möchte, kommt es mir sehr auf kurze und ganz eindeutige Antworten an. Vergeude Deine Kraft nicht mit ganzen Sätzen, sondern beschränke Dich meist auf die nachher aufgeführten Antworten. Ich habe diese Antworten, die erfahrungsgemäß am besten durchkommen, präzise gedacht werden können, und meine Fragen ganz unmißverständlich beantworten, aus vielen Einspielungen zusammengestellt: „recht“, „richtig“, „stimmt“, „recht hast“, „das ist recht“, „es stimmt“, „so ist es“, „korrekt“, „das ist falsch“, „ich weiß nicht“, „frag nicht“, „zum Teil“.

Bitte benütze das Wort „nein“ nicht. Es ist zu tonlos. Bitte verwende die Worte „stimmt nicht“ auch nicht, das hat schon zu Mißverständnissen geführt. „Ja“ benütze bitte nur, wenn Du es direkt an mein letztes Wort anhängen möchtest oder bei weniger wichtigen Fragen. Vor meiner Einspielung lese ich Dir ja jede Frage vor, damit Du Dir die Antworten überlegen kannst und weißt, mit welchem Wort das von mir Gesagte endet.“

Ich habe meine Gesprächspartner von Zeit zu Zeit immer wieder gefragt, ob es sie interessiert, wie die Tonbandstimmen entdeckt worden sind und was alles experimentiert und unternommen wird, diese Kontaktmöglichkeit zu verbessern. Wenn das bejaht wurde, und das war fast immer der Fall, erzähle ich ihnen davon. Während ich ihnen davon erzähle, schalte ich meinen Cassettenrecorder nicht ein. Erst nachdem ich geendet habe, mache ich eine kurze Einspielung und frage dabei, ob meine unsichtbaren Gesprächspartner das Geschilderte verstanden haben. Dies wird stets bejaht. Ich hörte schon „das war interessant“ oder ähnliche Kommentare.

Ich informiere dann auch, daß viele Menschen, hauptsächlich in Deutschland, aber auch in vielen europäischen und außereuropäischen Ländern, Hausfrauen, Rentner, Techniker, Ingenieure, Akustiker und Leute aus allen Berufen in ihrer Freizeit, und das viele Jahre lang, Tonbandstimmen einspielen und experimentieren.

Die Jenseitigen sind der Meinung, daß bei uns die Versuche in den verschiedenen Richtungen, wenn sie nur ein wenig erfolgversprechend sind, fortgesetzt werden sollen. Von der technischen Seite her muß unbedingt das Bestmögliche herausgeholt werden. Das ist unser unverzichtbarer Beitrag, den wir leisten müssen, damit der Tonbandkontakt zustande kommt. Das betrifft die am besten geeigneten Geräte, das optimalste akustische Rohmaterial (die Suche nach noch optimaleren Begleitgeräuschen ist sehr wichtig!), das Sprache am besten aufnehmende und geeignetste hochempfindliche Mikrofon und einen hohe Töne präzise und scharf wiedergebenden Lautsprecher oder einen Cassettenrecorder, bei dem beim Abhören des Bandes die Tonhöhe verstellt werden kann. Dazu gehört natürlich auch das Experimentieren mit den verschiedenen Einspielmethoden – vielleicht werden noch neue Methoden entdeckt.

Da Jenseitige zum Gelingen der Sprechverbindung nur mit ihren mit Nachdruck, Anstrengung und Präzision gedachten Gedanken beitragen können, ist es so, daß der Tonbandkontakt an Grenzen stößt und daß allzu lange Antworten, die womöglich aus vielen Sätzen bestehen, nicht durchkommen können. Doch erreichen Jenseitige mit Geduld und Übung, daß wir auch ganze Sätze verstehen. Was technisch noch machbar ist, wird ja von uns nach allen Richtungen ausgelotet.

Ich habe meine jenseitigen Partner sehr darum gebeten, ehrlich zu sein. (Sagen Sie dies auch Ihren Jenseitigen immer mal wieder!) Diese Bitte wiederhole auch ich in größeren Zeitabständen. Ich sage dann dazu, daß bei mir meine früheren Vorstellungen von Jenseitigen und vom Jenseits nicht aufrechterhalten werden müssen, um mir eine Freude zu machen, sondern daß ich ein Mensch bin, der unbedingt die Wahrheit wissen möchte. Ich bin offen für Neues, sage ich, und schätze ehrliche Menschen sehr. Ehrliche Antworten zu bekommen, trägt doch dazu bei, daß wir nicht ewig im Dunkeln tappen, sondern mosaiksteinchenweise endlich einmal der Realität ein Stück näher kommen. Die Wahrheit ist der Lüge vorzuziehen! Ich bin sicher, daß viele andere Menschen genauso denken.

Ich mache auch darauf aufmerksam, daß es nicht mehr notwendig ist, mit gammatikalisch unrichtigen oder gar mehrsprachigen Sätzen zu antworten. Von der Echtheit der Tonbandstimmen bin ich ja nach so vielen Jahren und so vielen Beweisen restlos überzeugt. Da ich vorwiegend Tonkonserven benütze, besteht keinerlei Gefahr, daß zufällig ein Radiosprecher einen auf meine Frage bezugnehmenden Satz sagt.

Ob wir Männer- oder Frauenstimen beim Abhören des Bandes vernehmen, hängt von zwei Faktoren ab: 1. von den angebotenen Nebengeräuschen (da gibt es ja männliche und weibliche Nachrichtensprecher) und 2. ob ein Jenseitiger seine Gedanken in der normalen Tonhöhe, die bei Männern und Frauen gleich ist, ganz normal denkt oder ob er die Tonhöhe bewußt verändert, so daß seine Antworten höher oder tiefer klingen.

Noch ein wichtiger Punkt: In den Gesprächspausen, die ich bei meinen Einspielungen mache, schaue ich meist zum Fenster hinaus und versuche nichts zu denken. Ich entwerfe nicht etwa die nächste Frage gedanklich oder schriftlich. Das würde den Jenseitigen stören und verhindern, daß er antworten kann.

Wer in einem höheren Stockwerk eines Hauses einspielt, wird oft von Jenseitigen nicht so schnell entdeckt. Da kann es vorkommen, daß man alle Voraussetzungen für eine erfolgreiche Einspielung erfüllt, und die Stimmen lassen doch einige Zeit auf sich warten. In Einfamilienhäusern oder in unteren Stockwerken werden sich meist Tonbandstimmen rascher einstellen.

Es wird in der Tonbandstimmenforschung immer von „Stimmen“ gesprochen. Ich möchte in aller Deutlichkeit sagen, daß es sich bei den für uns hörbar gewordenen „Stimmen“ um die Gedanken von unsichtbaren Menschen, die sich „Jenseitige“ nennen, handelt. Sie befinden sich in unserer Nähe und sind mit ihrem Geistkörper anwesend. Sie sind Persönlichkeiten mit Intelligenz, Erinnerungsvermögen, und Menschen, die hier wie wir gelebt haben, die einen Beruf erlernt und ausgeübt haben, die meist eine Familie gehabt und ihre Frau und ihren Mann gestanden haben. Es handelt sich vorwiegend um gute und mittelmäßige Menschen, so wie dies bei uns auch der Fall ist. Es sind aber auch weniger gute Menschen dabei. Sie sind, wie bei uns, bunt durcheinandergewürfelt.

Nun möchte ich noch einen Versuch schildern, den ich schon einige Male gemacht habe: Ich schaltete meinen Cassettenrecorder, mein Mikrofon und meinen kleinen Cassettenrecorder mit der Tonkonserve ein und fuhr mit dem Auto weg. Ich kam nach einer halben Stunde wieder zurück und hörte das Band ab. Beim Abhören des Bandes stellte ich fest, daß auch ohne meine Anwesenheit – meine Wohnung war während dieser Zeit völlig leer – Stimmen auf mein Band kamen. Das beweist, daß meine Gesprächspartner hiergeblieben sind, während ich mit dem Auto unterwegs war, und meine Bitte erfüllt haben, einige Worte und Sätze auf das Band zu bringen. Dies widerlegt auch die Behauptung mancher Leute, die sagen, daß ein Tonbandstimmen-Experimentator die Antworten selbst unbewußt gibt, weil sie die Tonbandstimmen einfach nicht wahrhaben wollen.

Hier nun einige Informationen, die ich über Jenseitige und über das Jenseits erhalten habe, die etwas mehr Aufklärung bringen: Das Jenseits befindet sich hier bei uns im Diesseits. Es gibt eigentlich gar kein Jenseits. Unsere Landschaft ist auch die Landschaft der Jenseitigen. Sie sind bestens darüber informiert, was bei uns in der Politik, in der Wirtschaft, in der Forschung und in der Umwelt geschieht. Sie sehen, wie bei uns neue Häuser, Stadtteile und Straßen entstehen, was Neues auf den Markt kommt und wenn die Mode wechselt. Sie nehmen sehr Anteil an unserem Leben. Sich mit uns zu befassen, ist ein lebendiger Psychologieunterricht für sie.

Ich möchte jetzt das Wichtigste dieses Berichtes noch kurz zusammenfassen: Wenn Jenseitige darüber aufgeklärt werden, daß sie ihre Antworten mit Kraft, Anstrengung und dazu noch übertrieben präzise denken müssen und daß dies, wie alles, geübt werden muß, dann bedeutet das für uns wesentlich schneller verständliche Antorten und raschere Erfolgserlebnisse für sie und für uns. Daß die Jenseitigen diesen wesentlichen Teil zum Gelingen des Tonbandkontaktes beitragen müssen, ist meines Wissens bis jetzt noch nicht bekannt.

Wer schon regelmäßig gut verständliche Stimmen bekommt, kann seine Gesprächspartner ebenfalls aufklären. Das trägt zur weiteren Verbesserung der Stimmen bei und befähigt die Jenseitigen, mehr Antworten hintereinander zu geben. Bei wem die Antworten einmal aufhören und sehr leise wieder einsetzen, kann neue Jenseitige informieren.

Unsere unsichtbaren Mitmenschen haben sehr viel Freude an dem Tonbandkontakt, und sie finden es einfach überwältigend, daß mit Hilfe der Technik dieser Kontakt funktioniert. Bei uns hilft er vielem Menschen, die duch diesen Tonbandkontakt Trost erfahren, auch vielen einsamen Menschen, für die dieser Kontakt eine Kostbarkeit ist. Jenseitige sind immerhin Ansprechpartner, die sehr Anteil an unserem Leben nehmen.

Bitte heben Sie diesen Bericht gut auf und lesen Sie den für die Jenseitigen bestimmten Teil Ihren Gesprächspartnern vor, am besten gleich bei der nächsten Einspielung und immer wieder in einigen Zeitabständen, vor allem aber dann, wenn die Antworten einmal ausbleiben und dann minimal leise wieder einsetzen!

(Quelle: VTF-Post P 81, Heft 4/95)

Die Konstruktion des Psychophons

Dasselbe ist als Zusatzgerät oder Adapter zu einem Tonbandgerät gedacht, welches an den Eingang des Tonbandgerätes angeschlossen wird. Es ist ein fünfstufiger Verstärker vorgesehen, vier davon sind Hochfrequenzstufen und die 5. ist eine Niederfrequenzstufe, an die auch das Mikrophon angeschlossen wird. So kann gleichzeitig auch die Stimme des Sprechers und die der anwesenden Personen aufgenommen werden, als auch paranormale Stimmen nach der Mikrophonmethode.

Das Wichtigste an der mechanischen Ausführung will ich zuerst anführen, und das ist die unbedingt erforderliche Art eines metallisch vollkommen geschlossenen Gehäuses. Ansonsten erfolgt eine unzulässig hohe Ausstrahlung der Oszillatorfrequenz als auch ein Sendereinbruch in das Gerät, so daß ein Arbeiten damit unmöglich wird. Auch wegen des sonst auftretenden Netzbrummens ist eine derartige Gesamtabschirmung unbedingt erforderlich. Notwendig ist manchmal eine Erdung des Gerätes. Hier kann, wenn eine sogenannte Erdbuchse am Tonbandgerät vorhanden ist, dieselbe mit einer Erdung verbunden werden. Durch das metallisch abgeschirmte Verbindungskabel mit dem Psychophon wird dasselbe automatisch mitgeerdet, oder auch umgekehrt das Tonbandgerät, falls eine Erdleitung an das Psychophon angeschlossen wird. Man versieht dasselbe mit zwei Steckbuchsen: eine wird direkt mit der Masseleitung und dem Gehäuse verbunden, die andere ist isoliert angebracht und dient für eine eventuelle zusätzliche Antenne, die oftmals nur aus einem leeren Bananenstecker besteht oder aus einem wenige Zentimeter langen Draht, dessen Länge versuchsmäßig bestimmt wird.

Die Batteriefrage kann so gelöst werden, daß die Batterie sowohl in das Gehäuse eingebaut, als auch zusätzlich angeschlossen werden kann. Im letzteren Fall wäre dann ein Betrieb mittels Netzgerätes möglich. Eine Mikrophonbuchse wird für den Anschluß eines Mikrophons vorgesehen, und der Anschluß an das Tonbandgerät muß unbedingt mittels eines abgeschirmten Kabels erfolgen. Auch dieses kann an eine Mikrophonbuchse des Psychophons angeschlossen werden, so daß das Gerät aus sich praktisch erweisenden Gründen ohne anhängendes Kabel besteht. Der „Blitz-“ oder Intensitätsregler soll mit einem Knebel- oder Pfeilknopf versehen werden, damit die jeweilige Einstellung ersichtlich ist; ebenfalls ist es vorteilhaft, für den Basisregler der 4. Hochfrequenzstufe auch einen solchen zu verwenden. Diese Stufe soll ebenfalls von Hand aus regelbar sein. Mit diesem Potentiometer kann die Verstärkung des Hochfrequenzteiles geregelt und den örtlichen Empfangsverhältnissen angepaßt werden, wodurch sich ein starker Sendereinbruch weitgehend eliminieren läßt. Man verwendet dann gleich ein Potentiometer mit Schalter, der die Batterie ein- und ausschaltet.

Dies wäre etwas Grundsätzliches über eine mögliche Ausführung, die weiter dem Erbauer dieses Gerätes nach seinen Möglichkeiten oder Planungen überlassen bleibt. Das Gerät soll raummäßig nicht zu klein sein, es empfiehlt sich eine Mindestgröße von 15 mal 22 cm bei einer Tiefe von etwa 6 cm, damit sich ein kleines Ausstrahlvolumen ermöglicht und die Gefahr von Verkopplungen verringert wird.

Die Schaltanordnung des Psychophons

Dasselbe stellt empfangsmäßig für Radiosender einen Breitbandempfänger dar, dessen Eingangsstufe keine zusätzlichen Resonanzkreise besitzt und an die zweite Stufe, welche eine Sender- oder Oszillatorstufe darstellt, kapazitiv angekoppelt ist. Der Schwingungskreis der Oszillatorstufe und der Kopplungskreis an die folgende dritte Stufe, sowie auch der Emitterkreis, sind auf einen Ferritstab gewickelt, es kann aber auch ein kleiner Spulenkörper verwendet werden. Erstere Ausführung brachte in der Praxis bessere Erfolge. Die Rückkopplung erfolgt in den Emitterkreis, und die Intersität der Kopplung wird mit einem Potentiometer von 5 Kiloohm geregelt. Dieses Potentiometer ist der „Blitzregler“. Die weitere Ankopplung an die 3. Hochfrequenzstufe erfolgt transformatorisch, an die 4. HF-Stufe kapazitiv. An der Basis der 4. Stufe liegt ein Regler von 100 Kiloohm, der beliebig einstellbar sein soll. Es wäre dann ein Potentiometer, das mit dem Batterieschalter kombiniert ist. Die Demodulation erfolgt nach der 4. Stufe mittels Diode, wobei eine Hochfrequenzdrossel gleichzeitig einen Arbeitswiderstand der Diode bildet. Die Induktivität der Drossel soll einige mH betragen, anstelle derselben kann auch ein der Diode angepaßter Widerstand verwendet werden. Die nun an der Diode auftretende Spannung wird zur Schwundregelung der 1., 3. und 4. Hochfrequenfstufe verwendet, wobei wie üblich über einen Widerstand und Kondensator die Verzögerung und Glättung erfolgt. Über weitere Siebketten wird die Demodulatorspannung, welche nun das Abbild der aufgeprägten Modulation einer Trägerfrequenz darstellt, der 5. Stufe zugeführt, die sie niederfrequent weiterverstärkt und den Ausgang des Psychophons bildet. Derselbe wird an den Eingang des Tonbandgerätes mit einem abgeschirmten Kabel angeschlossen. Das Mikrophon, welches gleichzeitig mitbetrieben wird, liegt über einem Kondensator an der Basis der letzten Verstärkerstufe. Ich möchte noch darauf hinweisen, daß bei der Schaltanordnung des Psychophons als Masseleiter oder Nullpotential der negative Pol der Spannungsquelle gewählt wurde. So erfolgt eine Elektronenabladung des Gerätes zur Erde. Die Seele des Gerätes bildet die Oszillatorstufe, und diese weicht von den herkömmlichen Daten ab. Man muß bedenken, daß es sich in diesem Falle um keinen Radioempfänger herkömmlicher Art handelt, sondern um ein Gerät, das überlegungsmäßig für einen Sonderzweck konstruiert wurde. So ist z.B. das Kopplungsverhältnis vom Kollektor zur Basis des folgenden Transistors als auch das des Rückkopplungskreises im Emitter besonders fest. Die folgenden Angaben haben sich in der Praxis gut bewährt. Mit einem Stufenschalter (z.B. beim Prototyp) sind mehrere abstrahlbare Frequenzbereiche möglich, und es sollen auch Versuche mit Höchstfrequenzen bis hinunter in den Langwellenbereich durchgeführt werden. Hier kann ich nicht weiter darauf eingehen, doch die Elektroniker können „freihändig“ weiterarbeiten und werden sicher viele neue interessante Möglichkeiten finden. Eine zusätzliche Anwendungsmöglichkeit bietet das Psychophon auch als Mikrophonverstärker und als Zwischenverstärker beim Überspielen der Stimmen. Dazu wird das Psychophon mit seinem Niederfrequenzteil zwischen dem Aus- und Eingang der beiden Tonbandgeräte geschaltet. Dadurch läßt sich eine zusätzliche Verstärkung schwacher Stimmen erzielen. Sicher wird es einem Amateur nicht schwer fallen, dieses Gerät zu bauen und – da er die Funktionsweise nun prinzipiell kennt – wird ihm die Betätigung damit schon allein in technischer Hinsicht Freude bereiten. Man darf nicht gleich die Geduld verlieren, wenn auf Anhieb kein Kontakt zustande kommt. Doch ist einmal ein solcher hergestellt, bildet sich ein ausgezeichneter Gegensprechverkehr aus. Was nützt schließlich das beste Telephon, wenn der angerufene Sprechpartner nicht zuhause ist oder sich nicht melden kann oder will? Es muß einmal ein „Anschluß“ an eine jenseitige Stelle hergestellt werden. Einen „Hausgeist“ kann man leider noch nicht einbauen wie in Aladins Wunderlampe. Das Psychophon jedoch betätigt drei Empfangsmöglichkeiten zugleich, stellt außerdem eine Energiequelle dar und ist hiermit ein bisher noch nicht übertroffenes transzendentales Empfangegerät.

Nun bringe ich den Schaltplan des Psychophons und eine Aufstellung der Größenwerte der Widerstände und Kondensatoren. Die Betriebsspannung des Gerätes beträgt 9 Volt Gleichspannung.

Halbleiter: T1…T4 = npn-Hochfrequenztransistoren mit hoher Grenzfrequenz, Typen etwa BF 194 o.ä., in der Niederfrequenzstufe als Transistor T5 die Type BC 147 o.ä. Als HF-Diode D1 eine Germaniumdiode AA 116 o.ä.

Widerstände: Belastbarkeit 0,25 Watt, rauscharm. R1 = 10 kOhm, R2 = 2,7 kOhm, R3 = 470 Ohm, R4 = 1 kOhm, R5 = 15 kOhm, R6 = 100 kOhm (Trimm-Potentiometer), R7 = 1 kOhm, R8 = 5 kOhm (Potentiometer, „Blitz“), R9 = 3 kOhm, R10 = 820 Ohm, R11 = 470 Ohm, R12 = 3 kOhm, R13 = 5 kOhm, R14 = 100 kOhm (Potentiometer), R15 = 470 Ohm, R16 = 470 Ohm, R17 = 10 kOhm, R18 = 2,7 kOhm, R19 = 6,8 kOhm, R20 = 350 Ohm, R21 = 2 kOhm, R22 = 15 kOhm, R23 = 100 kOhm, R24 = 10 kOhm.

Kondensatoren: Prüfspannung 12 bis 15 V = C1 = 10 nF, C2 = 47 nF, C3 = 10 nF, C4 = 10 nF, C5 = 200 pF, C6 = 47 nF, C7 = 200 pF, C8 = 47 nF, C9 = 10 nF, C10 = 4,7 nF, C11 = 10 µF, C12 = 10 nF, C13 = 10 µF, C14 = 10 µF, C15 = 470 µF, C16 = 470 µF, C17 = 1 nF, C18 = 10 µF.

Wicklungsdaten: Alle Kreise im gleichen Wickelsinn, Drahtstärke etwa 0,2 mm Cu-Lackdraht. Kreis L1 (Kollektorkreis) 30 Windungen, Anfang der Wicklung an Kollektor, Ende derselben an Plus-Potential. Kreis L2 (Emitterkreis) 20 Windungen, Anfang der Wicklung an „Blitz“-Potentiometer 5 kOhm, Ende der Wicklung an Masse, Minuspotential. Kreis L3 (Basiskreis des 3. Transistors) 30 Windungen, Anfang an den Kondensator 200 pF, Ende der Wicklung an Masse, Minuspotential. Es können auch andere Wicklungsdaten versucht werden. Wickeln auf einen Ferritstab und denselben so befestigen, daß seine Abstrahlung durch das Gehäuse nicht zu sehr gedämpft wird. Die Induktivität der HF-Drossel L4 soll einige mH betragen. Sie kann auch durch einen passenden Widerstand ersetzt werden.

(Quelle: „Veröffentlichungen“ Nr. 1 des VTFÖ)

Schaltplan eines Psychophons mit elektronischen Bauteilen und Verbindungslinien

Nachtrag zur Konstruktion des Psychophons

Auszug aus dem Bericht „Stimmen aus anderen Dimensionen“
von Ing. Franz Seidl, Wien
Das Psychophon ist bisher das am meisten Erfolg bringende Aufnahmegerät. Es betätigt gleichzeitig die Mikrophon-, die Radiobreitband- und die Selbstsendermethode. Mit diesem Gerät sind allen, die es original nach dem Plan gebaut haben, noch die besten Aufnahmen gelungen. Meistens laute Antworten, ganze Sätze und gesungene Passagen. Ein wirklicher „Gegensprechverkehr“ ist mit diesem Gerät möglich, wie ich anschließend noch weiter berichte. Eine weitere Verbesserung des Gerätes ist noch dadurch möglich, daß der Ferritkern der Spule mit zwei Magneten, die sich an den Enden mit den Feldern entgegenstehen, versehen wird. Man verwendet dazu am besten Ferritmagnete, die man aufklebt, so daß ein N-S-gerichtetes Feld den Kern axial durchflutet. Die Richtung ist egal. Die Wirkung ist eklatant und man bezeichnet eine derartige Anordnung als Magnetverstärker oder Transduktor. Aber noch eine weitere, sehr günstige Möglichkeit der Empfangsverstärkung ist durchführbar: Nach jeder Fragestellung nähert man die Finger der Antenne, was eine beträchtliche Lautstärkeerhöhung der möglichen Antworten mit sich bringt: Die Handkapazität verstärkt zusätzlich die Empfangsfeldstärke. Die Empfangstechnik mittels des Psychophons bezeichne ich als Psychophonie. Genaue Bauanleitungen dieses Gerätes als auch den Schaltplan finden Sie in meiner Broschüre „Das Phänomen der Transzendentalstimmen“.

(Quelle: „Veröffentlichungen“ Nr. 2 des VTFÖ)