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»White Noise«

Ein Kino-Thriller über das Tonbandstimmen-Phänomen

Seit dem 7. Januar 2005 ist in den amerikanischen Kinos ein Mystery-Thriller der besonderen Art zu sehen: "White Noise" (externer Link), ein Film, in dem das real existierende Tonbandstimmen-Phänomen eine zentrale Rolle spielt. In Deutschland wird der Film ab dem 24. Februar für Gänsehaut bei den Kinobesuchern sorgen – hier heißt er dann "White Noise – Schreie aus dem Jenseits" (externer Link). Die Handlung in Kurzform: Durch das unerklärliche Verschwinden und den Tod seiner Frau Anna gerät das Leben des erfolgreichen Architekten Jonathan Rivers völlig aus dem Gleichgewicht. Da wird er von einem Mann kontaktiert, der behauptet, Botschaften von Anna mittels Tonbandstimmen zu erhalten, einem Verfahren, mit dem Verstorbene über handelsübliche Aufnahmegeräte mit den Lebenden kommunizieren. Anfangs ist Jonathan noch skeptisch, aber schon bald ist er von der Echtheit der Botschaften überzeugt und versucht schließlich, selbst Kontakt zu seiner Frau aufzunehmen. Seine Tonbandstimmenexperimente und die dabei erhaltenen paranormalen Mitteilungen öffnen jedoch unbeabsichtigt ein Tor in eine andere Welt, durch das nicht nur Gutes hereinkommt...

Die Methoden der Kontaktaufnahme zu anderen Seinsbereichen mittels technischer Geräte werden in "White Noise" anfangs noch einigermaßen realistisch dargestellt, auch wenn die verwendete Technik natürlich maßlos übertrieben und die erzielten Ergebnisse in Wirklichkeit viel weniger spektakulär sind. Die durch Special Effects ausgeschmückten "Begleiterscheinungen" sind jedoch reine Fiktion: Da schalten sich plötzlich "böse Geister" in die Kommunikation ein, ertönen schrille Schreie aus Lautsprechern, erscheinen verzerrte Fratzen auf Bildschirmen (wie in dem deutschen Filmplakat sehr schön zu sehen ist) – es wird mit Schockeffekten gearbeitet. Der Zuschauer muß nach dem Ansehen des Filmes den Eindruck gewinnen, es handele sich bei Tonbandstimmen-Experimenten um etwas grundsätzlich Gefährliches, von dem man besser die Finger lassen sollte.

Man darf jedoch nicht vergessen: Bei "White Noise" handelt es sich um eine Fiktion, um einen Thriller, der das breite Publikum in seinen Bann ziehen soll. Mit den wirklichen Tonbandstimmen-Einspielungen, wie sie tausende von Menschen überall auf der Welt praktizieren, hat "White Noise" daher ab einem gewissen Punkt nicht mehr viel zu tun – für einen effektvollen "Grusel-Thriller" wären die tatsächlichen Tonbandstimmen wahrscheinlich auch zu wenig spektakulär! Zwar gibt es auch hier manchmal sogenannte "Foppgeister", also Stimmen, die nicht immer die Wahrheit sagen, aber in der Regel verlaufen solche Kontakte immer sehr positiv und werden getragen von der Liebe zwischen den Menschen diesseits und jenseits der Grenze, die wir am Ende unseres Erdenlebens alle einmal überschreiten werden. Allerdings sollte man Tonbandstimmenversuche auch nicht als einen "Partyspaß" ansehen, sondern sie nur durchführen, wenn man das ehrliche Bedürfnis dazu hat, sei es nun "lediglich" wissenschaftlicher Forscherdrang oder aber der Wunsch, Kontakt zu einem verstorbenen Angehörigen aufzunehmen, von dem man vielleicht keine Gelegenheit mehr hatte, sich zu verabschieden.

Die 1959 von dem Schweden Friedrich Jürgenson (1903-1987) entdeckten und bekannt gemachten Tonbandstimmen sind ein wahres "Geschenk des Himmels" und können Trost, Hoffnung, Zuversicht und Lebensmut spenden – nicht Angst oder Verwirrung! Wer mit der richtigen Einstellung an solche Versuche herangeht, wird davon nur profitieren.

Wenn Sie den Film "White Noise" [1] gesehen haben und nun auf der Suche nach weiteren Informationen darüber hier auf dieser Website gelandet sind, dann haben Sie nun die Gelegenheit, sich über die wahren Hintergründe von "EVP" [2] zu informieren. Lesen Sie in den zahlreichen Erfahrungsberichten, in denen viele Menschen eindrucksvoll schildern, welche Rolle die Tonbandstimmen in ihrem Leben spielen und wie sie Trost fanden in dem Wissen, daß mit dem körperlichen Tod nicht alles vorbei ist, sondern daß etwas von uns weiterlebt – nicht nur in unseren Gedanken und Erinnerungen, sondern ganz real. Und wenn Sie dann Interesse bekommen haben, mehr über das Tonbandstimmen-Phänomen zu erfahren, dann wenden Sie sich an den VTF, den 1975 gegründeten Verein für Transkommunikations-Forschung e.V., dessen Mitglieder sich teilweise schon seit Jahrzehnten mit diesem Gebiet befassen und sich auskennen. Schauen Sie auch in die Liste der Anlaufstellen, ob es dort jemanden in Ihrer Nähe gibt, bei dem Sie sich persönlich beraten lassen können, oder wo Sie vielleicht sogar an einer Einspielung teilnehmen können.

Begriffserklärungen:

[1] White Noise: Dieser Begriff steht im englischen Sprachraum in Verbindung mit dem Tonbandstimmen-Phänomen für das, was wir ganz allgemein als "akustisches Rohmaterial" bezeichnen: Bei Einspielungen von Tonbandstimmen hat es sich für die Stimmenbildung als förderlich erwiesen, ein geeignetes Hintergrundgeräusch zu verwenden, das durch einen noch nicht vollständig erforschten Prozeß in die paranormalen Mitteilungen "umgeformt" werden soll. Bei diesem "Rohmaterial", aus dem die Stimmen also erst noch entstehen müssen, kann es sich beispielsweise um einen undeutlich eingestellten, fremdsprachigen Radiosender oder ein Sendergemisch handeln, um ein synthetisch hergestelltes Geräusch oder aber eben um Rauschen, wie z.B. Wasserrauschen oder das sogenannte "Weiße Rauschen" (externer Link) (engl. "White Noise"), das in der Akustik dafür bekannt ist, daß darin alle Frequenzen mit derselben Amplitude (Lautstärkepegel) vertreten sind. Technisch gesehen handelt es sich bei Weißem Rauschen um ein reines Zufallssignal, in dem keinerlei verwertbare Information enthalten ist. Es existiert jedoch auch die Theorie (externer Link), daß speziell das Weiße Rauschen für Tonbandstimmen förderlich sein könnte, da vermutet wird, daß durch das in der Physik bekannte Phänomen der Stochastischen Resonanz (externer Link) ein gewisser Verstärkungseffekt von an der Wahrnehmungsgrenze befindlichen Signalen stattfindet.

[2] EVP: Der hierzulande gebräuchliche Begriff für das Phänomen der paranormalen Stimmen ist "Tonbandstimmen" und geht auf Friedrich Jürgenson zurück, der das von ihm 1959 entdeckte Stimmenphänomen in seinem 1967 erschienenen Buch "Sprechfunk mit Verstorbenen" erstmals als "Tonbandstimmen" bezeichnet hat, da Tonbandgeräte zu der damaligen Zeit die einzigen im Handel erhältlichen Tonaufzeichnungsgeräte waren. 1971 ließ der lettische Forscher Konstantin Raudive, der durch Friedrich Jürgensons Buch auf die Tonbandstimmen aufmerksam geworden war, das Phänomen in London untersuchen. Da es mittlerweile außer Tonband auch schon andere Aufzeichnungsgeräte gab (der Cassettenrecorder war gerade auf den Markt gekommen), suchte man einen allgemeineren Begriff und entschied sich für "Electronic Voice Phenomenon" (EVP), was übersetzt soviel wie "Elektronische-Stimmen-Phänomen" bedeutet. Seitdem sind Tonbandstimmen im englischen Sprachraum als "EVP" bekannt.

Empfehlenswerte Links zum Film: