Zurück zur Startseite
 Startseite   Kontakt   Impressum   Datenschutz   English  Zitat von Friedrich Jürgenson

Ein Audio-Interface für den C64

Beschreibung zum Bausatz von Voelkner-Elektronik
von S. B.

Diesen Bausatz von Voelkner-Elektronik verwendete ich am C64 und später (mit leicht abgeänderter Schaltung auf einer selbstgeätzten Platine) auch am DOS-PC zur Digitalisierung von Audiosignalen (Sprache). Soundkarten hatten damalige Rechner noch nicht, daher musste man sich mit solchen "Bastellösungen" behelfen.


Die im folgenden Bild gezeigte Zahlenkolonne stellt das Programm zur Ansteuerung des Audio-Interface dar. Es enthielt nur zwei grundlegende Routinen zum Aufnehmen und Wiedergeben von Audiosignalen. Es handelt sich dabei um Maschinencode für die CPU "6510" des C64, der mittels der "data"-Anweisungen in den Arbeitsspeicher geschrieben wurde. Diesen Code disassemblierte und erweiterte ich mit Hilfe eines Maschinensprache-Monitors um Funktionen zum Laden, Speichern und Editieren der aufgenommenen Signale sowie zur zufallsgesteuerten Wiederhabe einzelner Segmente daraus. Dieses erweiterte Programm erhielt den Namen "Audio-Ed", von dem später auch eine Version für den PC unter DOS entstand.


Mechanischer Aufbau

Die Originalplatine des Audio-Interface war zum Anschluss an den User-Port des C64 vorgesehen. Da er dort aber ungünstig weit herausgeragt hätte, habe ich ihn in ein separates Kunststoffgehäuse eingebaut:


C64-Audio-Interface von außen

C64-Audio-Interface von innen

Die selbstgeätzte Platine mit der später für den PC leicht abgeänderten Schaltung habe ich dann ebenfalls in ein solches Kunststoffgehäuse eingebaut:


PC-Audio-Interface von außen

PC-Audio-Interface von innen. Zwei der ICs habe ich später wieder "ausgeschlachtet"...

Gegenüber der Originalschaltung wurde noch ein zusätzlicher NF-Eingangsverstärker (mit Poti) und eine zusätzliche 3-kHz-Tiefpass-Stufe vorgesehen.

Hier noch eine Skizze, wie die ganzen Komponenten für den C64 miteinander verbunden wurden:

Die Angabe der erforderlichen Steckdosen waren wohl wichtig für unterwegs, um genügend Steckdosenleisten mitzunehmen...