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Paranormale Videobilder mit Hilfe von Spiegel
und aluminiumbeschichtetem Papier

In der Ausgabe 1/2006 des AA-EVP News Journal wurden zwei Methoden zur Aufnahme von paranormalen Videobildern vorgestellt, die für Video-Experimentatoren vielleicht eine Anregung für eigene Versuche darstellen könnten.
von Phyllis Delduque

Seit einiger Zeit nun schon berichten Erforscher paranormaler Bilder, daß sie ihre außergewöhnlichen Bilder unter Verwendung von Spiegeln und aluminiumbeschichtetem Papier erhalten haben. Bisher habe ich diese Methoden – insbesondere aluminiumbeschichtetes Papier – immer abgelehnt, denn im Hinblick auf die Forschung an paranormalen Bildern gibt es hierbei bestimmte Schwierigkeiten. Wir wissen, daß man ein paranormales Bild immer von einer Gravur oder ähnlichen Effekten unterscheiden sollte. Ebenso sollte man bei Verwendung von Spiegeln bei Foto-Aufnahmen aufpassen, daß man hierbei keine Bilder aus der Umgebung – vom Raum oder von uns selbst – mit aufnimmt.

In diesem Beitrag möchte ich einige technische Hinweise dazu geben, wie ich die hier gezeigten Parabilder erhalten habe.

Zu Anfang habe ich mir überlegt, daß Klaus Schreiber, der die Video-Rückkopplungs-Methode entwickelt hat, manchmal aluminiumbeschichtetes Papier benutzte. Als ich diese Methode anwandte, fand ich heraus, daß das Licht einer der Faktoren für den Erfolg dieser Methode ist. Klaus benutzte einige Lampentypen, einschließlich Ultraviolett-, Infrarot- und normale Haushaltslampen.

Alle hier gezeigten Bilder wurden direkt im Computer aufgezeichnet, anstatt eine Rückkopplungsschleife zwischen einem Fernsehgerät und einem Video-Cassettenrecorder zu verwenden. Mein Computer verfügt über eine Video-Aufnahmekarte, was für diese Technik erforderlich ist, da ich ebenfalls eine analoge Farb-Videokamera benutzte. Als Lichtquelle habe ich eine Glühlampe von 100 Watt und eine von 60 Watt benutzt. Für einige Versuche habe ich nur eine Lampe benutzt, wodurch der Raum etwas dunkler war.

Die Methode mit aluminium­beschichtetem Papier

Man spanne ein neues Blatt Alufolie oder aluminiumbeschichtetes Papier über eine flache Oberfläche, wie z.B. ein Zeichenbrett oder ein Schneidebrett, und achte darauf, das Aluminium weder zu knicken noch zu zerknittern, weil ansonsten Gravuren in dem Aluminium entstehen, was Ergebnisse beeinträchtigen würden. Das Resultat sollte ein matter Spiegel sein. Ich richte die 60-Watt-Lampe direkt auf die Alu-Oberfläche, dann gehe ich mit der Mini-Kamera so nah wie möglich an die Folien-Oberfläche heran (unter Verwendung des Zoom), während ich über die Aufnahme-Software den Kontrast, die Helligkeit und die Farbeinstellungen justiere, bis ich auf dem Computer-Bildschirm den Effekt eines Tunnels erziele. Um die außergewöhnlichen Bilder zu erhalten, wird der Bildschirm beobachtet und wenn mögliche Bilder erscheinen, die Video-Aufnahmefunktion gestartet.

Verwendung des Spiegels

Diese Methode ähnelt der Alufolien-Methode. Hier muß nur besonders darauf geachtet werden, daß nichts aus dem Raum vom Spiegel in die Kamera reflektiert wird. Auch bei dieser Methode werden die Lampen verwendet, und in meinem Fall positioniere ich die Kamera in einiger Entfernung vom Spiegel (unter Verwendung des Zoom).

Eines der auf unserer Website gezeigten Bilder ist ein Transbild mit einem Kindergesicht, das den "toten" Sohn unserer Freundin Suely Raimundo darstellt. Paulo Roberto Cabral hatte dieses Kindergesicht bereits vor einiger Zeit aufgezeichnet, und nun war es erneut auf meinem Para-Video erschienen, als ich den Spiegel benutzte.

Hier einige Beispiele meiner Aluminium-Spiegel-Versuche:



Ein männliches Gesicht. Die Augenbrauen sind recht betont,
und Augen und Nase sind erkennbar. Er trägt einen Bart.
 



Hier erkennen wir ein menschliches Gesicht im
Beinahe-Profil mit Mund, Nase, Augen und Stirn.
 



Männliches Gesicht in einer Landschaft. Auf der linken Seite sehen wir
Wasser, und auf der rechten möglicherweise eine Straße und ein Haus.
 


(Erschienen in der VTF-Post P 125, Ausgabe 4/2006)