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Ein optisches Mikrofon für Tonbandstimmen-Experimente

In Ausgabe 4/2006 des AA-EVP News Journal beschreibt David Mierzwinski den Bau eines optischen Mikrofons zur Einspielung von Tonbandstimmen. David hatte bereits fast ein Jahr lang die verschiedensten Versuche zur Verbesserung der Aufzeichnung klarer Stimmen durchgeführt – einschließlich Versuchen mit elektromagnetischen Feldern, Tesla-Spulen, akustischer Resonanz bei Musikinstrumenten, 13 Tönen, usw. Zuletzt hatte er mit der Untersuchung der Eigenschaften von Licht begonnen – mit einigen vielversprechenden Ergebnissen. Beim Testen verschiedener Lichtquellen hatte er herausgefunden, daß sich die Flamme einer Öllampe, wenn sie von einer Fotodiode registriert und dieses Signal hoch verstärkt wird, als Träger zur Übermittlung von Tönen eignet, und zwar nicht nur von uns, sondern auch Davids Beobachtungen zufolge auch von Geistwesen. Der Klang ist ziemlich verrauscht, und um das System auf maximale Deutlichkeit zu optimieren, kann unsere eigene Stimme verwendet werden, was dann das Optimum für die Parastimmen darstellt.

Als Lichtempfänger empfiehlt David den integrierten Baustein OPT101 von Burr-Brown (www.burr-brown.com), der eine Fotodiode und einen Verstärker enthält. Die Beschaltung erfolgt nach folgendem Schema:



 

Der Lichtempfänger wird direkt – anstelle eines Mikrofons – in den Mikrofon-Eingang eines Cassettenrecorders oder eines digitalen Diktiergerätes gestöpselt.

Die von Davod als Lichtquelle verwendete Öllampe hat einen flachen Docht und einen durchsichtigen Glaskolben – es sollten sich also auch die in Baumärkten oft angebotenen Lampen eignen, die mit flüssigem Paraffin befüllt werden.

Der Lichtempfänger wird in etwa 60 cm Entfernung zur Öllampe in Höhe der Flamme aufgestellt. Da der Empfänger sehr empfindlich ist und z.B. auch das Netzbrummen der Zimmerbeleuchtung oder das Flimmern von Computerbildschirmen registriert, sollten alle künstlichen Lichtquellen ausgeschaltet und der Raum verdunkelt werden. Es sollte auch keine Zugluft im Raum sein, damit die Flamme nicht flackert.

Dann wird die Flamme so eingestellt, daß sich ein optimaler Klang ergibt, während man spricht. Zur Kontrolle des Klangs kann der Lichtempfänger testweise an eine Lautsprecher-Aktivbox angeschlossen werden.

Ist alles optimal eingestellt, können Aufnahmen probiert werden. Dabei werde man, so David, feststellen, daß wir ähnliche Schwierigkeiten haben werden wie unsere jenseitigen Freunde, unsere Stimme verständlich auf das Band zu bringen. Auch solle man nicht überrascht sein, wenn man feststellt, daß die eigenen Worte verändert werden. (David empfiehlt daher einen separaten Recorder als Kontrolle.)

Das durch die Flamme verursachte Rauschen – besonders die tiefen Frequenzen – können anschließend mittels Computer herausgefiltert werden, um die Sprache bzw. die Stimmen besser verständlich zu machen.


(Erschienen in der VTF-Post P 125, Ausgabe 4/2006)