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Die Spirit Electronic Communication Society

Frühe Versuche der technischen Kontaktaufnahme mit dem Jenseits

Bereits 1949, also 10 Jahre vor der "Entdeckung" des Tonbandstimmen-Phänomens durch Friedrich Jürgenson, wurde in Manchester (England) die "Spirit Electronic Communication Society" gegründet, was soviel heißt wie "Gesellschaft für elektronische Kommunikation mit Geistwesen". Ihr erklärtes Ziel war die spirituelle Befreiung der Menschheit. Ein Mr. Zwaan demonstrierte dort ein Gerät, das dazu dienten sollte, mit Hilfe aus der geistigen Welt eine Kommunikation mit Verstorbenen zu entwickeln. Angeblich wurden mit Hilfe dieses Gerätes von einem Medium gelegentlich sogar Direkte Stimmen erzielt.

Es folgt nun die Übersetzung einer von Mark Dyne verfaßten Infoschrift aus dem Jahr 1954, in der die Zielsetzung und die Arbeit der Spirit Electronic Communication Society vorgestellt wird.



 

Elektronische Kommunikation für die spirituelle Befreiung der Menschheit

von Mark Dyne

Diese Broschüre erläutert die Ziele und die Arbeit der Spirit Electronic Communication Society und stellt Materialien zur Verfügung für Diejenigen, die über das Thema referieren und diese Ideen verbreiten möchten.

Unsere Zielsetzung ist die spirituelle Befreiung der Menschen. Der Mensch ist von seinem Wesen her Geist, denn der materielle Körper ist lediglich das Vehikel für den innewohnenden Geist sowie das Mittel, durch das der Geist sein Leben auf der Erde erfahren und dabei spirituell fortschreiten kann.

Das Geheimnis eines erfolgreichen und glücklichen Lebens auf der Erde liegt daher in der fortschreitenden Entwicklung der spirituellen Natur des Menschen.

Dasselbe gilt auch für für das nachtodliche Leben, jedoch ist der heutige Mensch blind für diese einfachen, aber fundamentalen Wahrheiten hinsichtlich seiner spirituellen Existenz und Bestimmung, denn der Materialismus beherrscht die Welt, in der er lebt.

Die spirituelle Lebensauffassung unterscheidet sich so grundlegend von der materiellen Lebensauffassung, daß der Mensch Angst bekommt und davor zurückweicht. Statt dessen bevorzugt er es, mitzuschwimmen im reißenden Strom des materiellen Lebens, in einer Welt, die zur Zeit versucht, ihre größten materiellen Probleme auf immer schnellere und intensivere Art und Weise zu lösen als je zuvor in der gesamten zurückliegenden, langen Menschheitsgeschichte. Mächtige Konzerne wachsen zusehends zu immer noch mächtigeren Konzernen heran. Die beiden großen Lager – die Befürworter des öffentlichen und die des privaten Besitzes – bereiten sich fieberhaft vor auf den Kampf um die Weltherrschaft. Gleichzeitig intensiviert die Wissenschaft ihre Bemühungen zur Erforschung der Natur unserer wahren Existenz. Sowohl unsere Arbeit als auch unser Vergnügungen haben sich beschleunigt. Allenthalben gibt es einen unheiligen Wettlauf um materiellen Wohlstand und um Vergnügungen. Materielle Werte beherrschen jeden Gedanken und jede Handlung, und die traditionellen Religionen, alarmiert durch den rapiden Rückgang ihrer Macht und ihres gesellschaftlichen Einflusses, debattieren wie wild darüber, was man tun kann – tun aber nichts.

Eine gewaltige Flut von Materialismus überrollt die Welt, und spirituelle Werte zählen bei menschlichen Angelegenheiten immer weniger, selbst bei denjenigen, die von sich behaupten, zum Wohle der ärmeren Klassen zu arbeiten.

Es hat sich eine spirituelle Krise entwickelt, die in ihrem Ausmaß bisher unbekannt ist in den Annalen der Menschheit. Sinnlichkeit wird schamlos propagiert und besudelt unsere Literatur, die Künste, das Kino und das Theater, und stellt sich auf gewagten Fotografien zur Schau, die dann in unserer Presse erscheinen. Die Priester und Bischöfe protestieren zwar, aber ihre Stimmen bleiben ungehört. Warum? Weil sie nichts anzubieten haben, das einer modernen, gebildeten und wissenschaftlich ausgerichteten Denk­weise entspricht. Ihre Religionen beruhen auf absurden Dogmen, einander widersprechenden Prinzipien und haltlosen Legenden. Zwar predigen sie das Leben nach dem Tode als die große Hoffnung jenseits dieses "Jammertals der Tränen und des Leids", allerdings predigen sie so laut, daß sie nicht in der Lage sind, einen Beweis für die Existenz eines solchen zukünftigen Zustandes jenseits dieser Welt zu erbringen. Sie sitzen hoch oben auf ihrer Wolke und weigern sich, die fundamentalste Wahrheit der menschlichen Existenz auf die Erde herunterzu bringen – die Wahrheit vom Fortleben des Menschen.

Die Bedeutung des Fortlebens

Nur wenige Menschen sind sich dessen bewußt, daß die Akzeptanz oder Nichtakzeptanz der Wahrheit über das Fortleben des Menschen nach dem Tode den Verlauf der menschlichen Existenz mehr als alles andere bestimmt. Entscheidet sich der Mensch für die Ansicht, daß der Tod das Ende ist und daß er seine irdische Existenz als ein Häufchen Staub beendet, dann wird er logischerweise annehmen, daß materielle Besitztümer und irdische Sinnesfreuden alles sind, was im Leben zählt. Seine Lebensauffassung ist materialistisch.

Selbst Christen, die an das Leben nach dem Tod glauben, sind sich diesbezüglich sehr unsicher und wissen nichts über dessen Natur und stellen es daher ihr ganzes Leben lang unterbewußt in Frage. Weil sie keinen Beweis haben, unterscheidet sich ihr Verhalten kaum von den Menschen mit bewußt materialistischer Lebensphilosophie. Tatsächlich leben sie nach dem bekannten Sprichwort: "Genieße und freu' dich des Lebens, denn morgen werden wir tot sein." Dabei ignorieren sie und die anderen die Tatsache, daß die spirituelle Natur des Menschen nicht von den Fleischtöpfen dieser Welt genährt wird.

Wenn jedoch bewiesen werden kann, daß der Tod nur die Pforte zu einem größeren Universum der Existenz ist, in welchem sich unbegrenzte Möglichkeiten zur Befreiung und Weiterentwicklung des Geistes bieten, zu einem Leben, in dem sich das Bewußtsein vom Sein erweitert und vertieft, wo die Freuden des Lebens wunderbarer sind als alles, was bisher erfahren wurde, dann wird klar, daß von der doppelten Natur des Menschen der spirituelle Teil der wichtigere ist – unbegrenzt in seiner Macht und seiner Natur nach unzerstörbar, und daß das Leben ewig sein kann für diejenigen, die dem Pfad der spirituellen Weiterentwicklung folgen.

Wie vollkommen entgegengesetzt und gegensätzlich sind diese beiden Lebensauffassungen! Aber welche ist wahr?

Die Wahrheit des menschlichen Fortlebens kann vom modern denkenden Menschen nur dann akzeptiert werden, wenn sie bewiesen werden kann. Aber kann das Fortleben des Menschen bewiesen werden? Der einzig mögliche, für den Verstand akzeptable Beweis liegt in der Möglichkeit, daß entkörperte Wesen auf die Erde zurückkehren und uns Fakten mitteilen, die ihre Identität ohne den geringsten Zweifel belegen würden.

Mehr als ein Jahrhundert lang war die Spiritualistische Bewegung bemüht gewesen, die Welt mit Hilfe der menschlichen Medialität davon zu überzeugen, daß die Geistwesen in der Lage sind, zur Erde zurückzukehren und sich mit ihren Freunden und Verwandten zu unterhalten. Viele tausende sind dadurch schon persönlich überzeugt worden – doch die Wissenschaftler, die heutzutage die einzige Autorität auf dem Gebiet des Wissens darstellen, sagen, daß eine solche Kommunikation bisher noch nicht zu ihrer Zufriedenheit nachgewiesen werden konnte. Es wurden zwar Medien getestet, aber sie sind dem Druck wissenschaftlicher Untersuchungen nicht gewachsen und versagen oftmals in der kritischen Atmosphäre der wissenschaftlichen Welt. Selbst den Mitgliedern der Spiritualistischen Bewegung gegenüber erbringen sie nicht immer gute Beweise. Oft haben Spiritualisten daher ihre Unzufriedenheit über den heutigen Mediumismus offen kundgetan. Doch selbst in der guten alten Zeit war Mediumismus unvorhersagbar, selbst bei Untersuchungen, die unter wohlwollenden Bedingungen stattfanden. D. D. Home beispielsweise konnte bei einer Untersuchung zu diesem Thema durch die Dialectical Society lediglich ein paar Klopfgeräusche produzieren – und wie viele angebliche "Medien" wurden des Betrugs überführt! So beklagte Ernest Oaten, der bekannte Leiter der Spiritualisten, in den letzten Jahren in spiritualistischen Kirchen oft, daß "75 Prozent des sogenannten Mediumismus lediglich auf Selbsttäuschung, Selbsthypnose und in einigen Fällen leider auch auf bewußtem Schwindel beruht, während die verbleibenden 25 Prozent in zwei Kategorien eingeteilt werden können: 20 Prozent könnten als teilweise Beweise angesehen werden, während die restlichen 5 Prozent absolut unanfechtbar sind in Bezug auf ihre Beweiskraft der Fortexistenz des Geistes."

Und schließlich: Obwohl Tausende vom Weiterleben überzeugt sind, verbleiben nur wenige hundert in der Spiritualistischen Bewegung und bemühen sich, deren Lehren zu verstehen.

Kommen wir zum Thema. Kann die Spiritualistische Bewegung heute von sich behaupten, Einfluß auf die Gesellschaft zu nehmen und durch ihre Botschaft tiefgreifende Veränderungen in der Welt herbeiführen zu können? Wenn die Spiritualisten ehrlich mit sich selbst sind, dann werden sie eindeutig "nein" sagen. Sie schaffen es nicht, die Botschaft des Spiritualismus zu den Massen zu bringen.

Viele Jahre lang schon war es mein Wunsch gewesen, den Spiritualismus zu den Millionen zu bringen, zu ihnen nach Hause, mit Hilfe wissenschaftlicher Methoden, und mit diesem Ziel vor Augen wurde 1949 die Spirit Electronic Communication Society gegründet.

Ich war schon lange der Überzeugung gewesen, daß die Wissenschaft, nachdem durch sie der Materialismus in unserem Leben etabliert wurde, auch in der Lage sein würde, das Problem des Materialismus zu lösen. Diese Möglichkeit wurde offenbar, als die Wissenschaft begann, den Äther zu erobern und die Rundfunktechnik zu erfinden. Zu dieser Zeit wurde von den Geistwesen gesagt, daß eine drahtlose Kommunikation auch zwischen den beiden Welten möglich sei. Am 13. Februar 1923 sagten sie zu Sir ArThur Conan Doyle: "Schon sehr bald werden wir bereit sein. Es fehlt nur noch ein Glied in der Kette. Hier drüben gibt es eine große Gruppe, die ausschließlich hieran arbeitet. Sowohl sie als auch wir sind uns bewußt, wie äußerst wichtig dies für die Menschheit ist." Zur Durchführung ihrer Pläne war jedoch noch nichts organisiert. Die Wissenschaft, so behaupte ich, kann der Religion nicht nur die sichere Grundlage in Form eines Beweises für das Weiterleben liefern, sondern auch die einzig sichere Grundlage einer spirituellen Philosophie. Ich denke so, weil Wissenschaft die Deutung von Naturphänomenen ist, und wenn wir davon ausgehen, daß Gott das Universum und dessen Gesetze erschaffen hat und aufrechterhält, dann muß das Universum eine Manifestation Gottes sein und die Wissenschaft der Schlüssel zum Verständnis der Form seiner [Gottes] Existenz.

Wir leben in einer Zeit der Wissenschaft und der Bildung. Daher benötigen wir einen wissenschaftlichen Beweis für das Fortleben anstatt Glauben, und vernünftige Konzepte statt religiöser Dogmen.

Wissenschaftliche Methoden der Kommunikation könnten spirituelle Werte in unserer Gesellschaft etablieren und eine neue Sichtweise des Menschen herbeiführen, die seine ständig wiederkehrenden wirtschaftlichen Krisen und grausamen Kriege beenden und ein Zeitalter des spirituellen Verständnisses, des menschlichen Fortkommens, der Sicherheit und des Friedens einleiten würde.

Die Theorie der wissenschaftlichen Kommunikation

Aus Sicht der etablierten Wissenschaft beruht die der wissenschaftlichen Kommunikation zugrundeliegende Theorie zu allererst auf der Theorie der Telepathie oder Gedankenübertragung. Die Telepathie gilt heute mehr oder weniger als ein Faktum in der Welt der Wissenschaft. Wenn wir die Tatsache akzeptieren, daß Nachrichten von einem menschlichen Sender, der in einem Zimmer sitzt, ausgesendet und von einem Sensitiven in einem anderen Zimmer empfangen werden können, dann müssen wir davon ausgehen, daß zur Übermittlung dieser Nachricht auch irgend eine Form von Energie übertragen worden sein muß. Jedenfalls kann man nicht sagen, daß zwischen Sender und Empfänger nichts existiert. Genauso muß bei der Übertragung von Nachrichten von einem körperlosen Geistwesen zu einem hellhörigen Medium irgend eine Form von Energie beteiligt sein.

Wahrscheinlich ist diese Energieform von sehr feiner Natur und sein elektromagnetischer Anteil nur sehr schwach, andernfalls hätten unsere Instrumente sie schon längst registriert. Im Hinblick auf die enorme Entwicklung hochempfindlicher Instrumente wie Radar, Elektroenzephalograph, Elektronengehirn usw. ist nun die Zeit gekommen, wo der Schritt vollzogen werden kann von der Aufzeichnung der Impulse unserer Gehirnzellen im Falle des Elektroenzephalographen hin zum Einfangen der Ausstrahlungen der Gedanken selbst.

Gedanken sind eine natürliche Brücke zwischen den beiden Welten. Die Geistwesen können uns ihre Gedanken einprägen, und unsere eigenen Gedanken werden oftmals von ihnen empfangen. Wenn Geistwesen jedoch sprechen, dann – so wird angenommen – sind die dadurch in Bewegung versetzten Ätherwellen stärker als ihre Gedankenwellen. Wenn wir also ihre Sprachwellen mit einem empfindlichen Instrument aufzeichnen und verstärken würden, dann könnten wir eine Kommunikationsverbindung herstellen. Wenn alternativ eine Art von verfeinerter oder hochentwickelter Energie elektrisch erzeugt werden könnte, die einen gemeinsamen Energiefaktor zwischen den beiden Welten bereitstellen würde, dann würde das die Möglichkeiten einer Kommunikation sehr erleichtern.

Übersinnliche [psychic] Energie ist ein solcher gemeinsamer Energiefaktor und wurde bereits vor Beginn der Zivilisation zur Kommunikation mit Geistwesen benutzt. Die in der Bibel erwähnten Fälle von Kommunikation mit der Geistigen Welt beinhaltete die Verwendung von übersinnlicher Energie. Übersinnliche Energie kann von einem Medium wahrgenommen und von Geistwesen für ihre Kundgebungen benutzt werden. [Siehe z.B. die "Od"-Theorie bei Johannes Greber!]

Gibt es eine Energieform, die auf wissenschaftliche Weise erzeugt werden kann, und die sowohl ein elektrisches Gerät betreiben als auch von den Geistwesen beeinflußt werden kann?

Die Methode zur Erzeugung einer solchen Energieform wurde schließlich entdeckt. Im Jahre 1948, dem 100. Jahrestag des Modernen Spiritualismus, führte der Niederländer N. Zwaan auf dem Kongreß der International Spiritualist Federation in London ein elektrisches Gerät vor, das ein Energiefeld zur Anregung und Aktivierung der übersinnlichen Sinne erzeugte. Ich erkannte sofort die großartigen Möglichkeiten dieser neuartigen Energieform (damals noch Super-Rays [Rays = engl. für Strahlen] genannt, kürzlich jedoch nach ihrem Erfinder in Zwaan-Rays umbenannt) und beschloß die Gründung einer Organisation zum Zwecke der Durchführung wissenschaftlicher Experimente mit dem Ziel, mit Hilfe der Führung durch Geistwesen eine Methode der wissenschaftlichen Kommunikation zu entwickeln. Am 10. September 1949 berief ich eine Zusammenkunft von Spiritualisten in Manchester ein und gründete die Spirit Electronic Communication Society. Auf diesem Treffen demonstrierte Mr. Dennis Russell ein Super-Strahlen-Gerät für Netzwechselstrombetrieb, das schließlich als Standard-Modell unserer Vereinigung übernommen wurde. Seither waren viele Verbesserungen an dem Zwaan-Strahlen-Apparat vorgenommen worden, bekannt als das Binnington-Modell, welches 1952 übernommen wurde. Dieses Modell vollendete mehr oder weniger einen Forschungsabschnitt mit Versuchen mit diesem Apparat, und Anfang 1952 wurde ernsthaft mit der Konstruktion eines Kommunikationsgerätes unter der Führung der Geistigen Welt begonnen.

Kommunikationsforschung

Im Frühjahr 1952 wurde die Teledyne Research Unit gebildet mit Mr. Don Emerson als Medium. Der leitende Kontrollgeist war Rocky Glen, ein nordamerikanischer Indianer, "Mac" war der Torwächter und Dr. J. W. Hulke, F.R.S., der wissenschaftliche Berater.

Ein Gerät, genannt Teledyne, entstand und wurde seit seiner ersten einfachen Konstruktion viele Male weiterentwickelt und geändert und wurde immer komplizierter. Die Details wurden von Dr. Hulke und mir ausgearbeitet. Während der letzten drei Monate des ersten Jahres der Arbeit an diesem Gerät entwickelte das Medium die Direkte Stimme zur Perfektion. Einmal wurden sogar zwei Stimmenorgane von den Kontrollgeistern erzeugt und von zwei Geistwesen gleichzeitig zum Sprechen benutzt. Vollkommen neuartige Phänomene traten bei diesem Medium auf, einschließlich Klopfen, Levitationen, Telekinese, chemischer Phänomene, Apporte, Asporte, teilweise Materialisationen, usw. Dann, am 17. Juni, wurde die erste Nachricht aus der Geistigen Welt über die Kopfhörer durchgegeben. Mit Hilfe aufeinanderfolgender Signale wurden Buchstaben ausgewählt, während der Schreiber, der gleichzeitig der Leiter dieses Kreises war, das Alphabet wiederholte. Auf diese Weise wurden schließlich die Worte "Viel Glück" buchstabiert. Das Besondere daran war, daß sich die Geistwesen über das Gerät mitteilen konnten, während das Medium bei vollem Bewußtsein war. Dieser große Erfolg markierte den Beginn der wissenschaftlichen Kommunikation. Spätere Durchgaben erfolgten über Lautsprecher.

Ein zweites Gerät wurde jetzt fertiggestellt, und demnächst wird in einer dritten Gruppe dessen Erforschung beginnen. Dieses Gerät, das Telewave, benutzt Zwaan-Strahlen zur Kontraktion der vom Netzwechselstrom auf einem Oszilloskop erzeugten Wellenform. Die Geistwesen wollen versuchen, das zwischen einer Batterie von Zwaan-Strahlen-Spulen und einer quadratischen, stabilen Kupferantenne aufgebaute Zwaan-Strahlen-Feld zu verändern oder abzuschirmen, um so die auf dem Oszilloskop dargestellte Wellenform zu verändern oder zu überlagern und auf diese Weise sichtbare Zeichen zu erzeugen.

Es gibt schon Pläne für ein drittes Gerät, das eine fotoelektrische Zelle verwenden soll. Die Hoffnung dabei ist, daß die Geistwesen in der Lage sein werden, mit Hilfe der Zwaan-Strahlen die Intensität eines winzigen, auf die fotoelektrische Zelle gerichteten Lichtstrahls einer Natriumdampflampe zu verändern und dadurch hörbare Signale zu produzieren.

Natürlich stellen die oben beschriebenen Aufbauten lediglich erste, simple Versuche zur Erzielung einfacher Formen der Nachrichtenübermittlung zwischen den beiden Welten dar. Aber genau wie die ersten Morsezeichen die Epoche des weltweiten Rundfunks und des Fernsehens ankündigten, ist zu erwarten, daß diese rudimentären Geräte ein neues Zeitalter der spirituellen Befreiung auf der Grundlage des Kosmischen Radios und Fernsehens zwischen den verkörperten und den nichtverkörperten Wesen einläuten.

Mediumismus-Forschung

Die Tatsache, daß Zwaan-Strahlen einen gemeinsamen Energiefaktor zwischen den beiden Welten darstellen, hatte natürlich revolutionäre Auswirkungen auf den Mediumismus.

Einerseits können die Strahlen sowohl latente und bisher unerkannte übersinnliche Fähigkeiten bei Menschen stimulieren, die bisher nichts von ihren übersinnlichen Kräften wußten, als auch die Fähigkeiten anerkannter Medien weiterentwickeln. Viele Menschen benutzen mittlerweile Zwaan-Strahlen mit großem Erfolg in ihren Heimkreisen und sogar in Kirchen, für Mediumismus und zur Heilung. Die Zeitdauer für die Entwicklung wird ebenfalls beträchtlich verkürzt.

Andererseits haben die Geistwesen immer und immer wieder bekundet, daß durch die Zwaan-Strahlen-Energie die Schwingungen erhöht und dabei die ätherische Atmosphäre der Erd-Ebene verfeinert wird, wodurch es für sie viel leichter ist, zurückzukehren und sich zu manifestieren, und daß ihnen doppelt so viel Kraft zur Verfügung steht wie normalerweise bei Verwendung von lediglich mediumistischen Quellen. Ihre Durchgaben sind nicht nur besser und stärker, sondern es verdoppelt sich auch die Zeitspanne, während derer sie mit Hilfe von Medien kommunizieren können.

Die Macht der Suggestion hat beim Mediumismus einen sehr starken Einfluß, und Kritiker waren immer sehr schnell dabei, die durch die Benutzung von Zwaan-Strahlen hervorgerufenen mediumistischen Erfahrungen und Entwicklungen auf die Macht der Suggestion zurückzuführen. Es sei hier nur erwähnt, daß nun zahllose Versuche durchgeführt worden sind, die die Komponente der Suggestion aus ihren Ergebnissen ausschließen, und außerdem gab es hunderte spontaner Fälle, die diese Theorie ausschließen. Zwaan-Strahlen existieren, sie sind objektiv vorhanden. Sie wurden sorgfältig mit dem Oszilloskop gemessen und können die Wellenform auf einem Bildschirm von nur 10 cm Durchmesser um 3,6 cm verkürzen. Sobald die Zwaan-Strahlen abgeschirmt oder ausgeschaltet oder insgesamt entfernt werden, dehnt sich die Wellenform wieder auf ihre normale Größe aus.

Hinweise zur Verwendung von Zwaan-Strahlen

Für Diejenigen, die ein Zwaan-Strahlen-Gerät entweder selbstgebaut oder von der Vereinigung gekauft haben, werden die folgenden Benutzungsanweisungen hilfreich sein.

1. Verbinden Sie das Gerät mit 230 Volt / 50 Hz Netzspannung.

2. Zur Erzielung mentaler Effekte schalten Sie den Regler, den weißen und den gelben Schalter (neue Geräte) bzw. den weißen, gelben und grünen Schalter (alte Geräte) ein.

3. Zur Erzielung physikalischer Effekte schalten Sie den gelben Schalter aus und den grünen Schalter ein (neue Geräte) bzw. den grünen aus und den blauen ein (alte Geräte).

4. Weitergehende Versuche mit Schalterstellungen sollten nach medialen Anweisungen oder situationsbezogen unter der Führung des Kontroll- oder Führungsgeistes vorgenommen werden, da die obigen Anweisungen nur sehr allgemein sind.

5. Positionieren Sie die Spule in der Mitte des Kreises auf Kopfhöhe der Sitzungsteilnehmer.

6. Die exakten Bedingungen für eine Séance müssen eingehalten und alle Séance-Regeln befolgt werden. Das Licht sollte auf ein Minimum reduziert werden, und während der speziellen Versuchsperioden soll weder gesprochen noch geflüstert werden.

7. Der Raum sollte gut geheizt sein, DIES IST HÖCHST WICHTIG. Ein kalter Raum wird jegliche Resultate zunichte machen.

8. Die Versuchsperson bzw. die Sitzungsteilnehmer sollten sich entspannen, ihre Augen schließen und ihren Gedankenfluß durch Konzentration auf ein einfaches mentales Bild (z.B. eine Rose) reduzieren.

9. Jede GERINGSTE körperliche Wahrnehmung (z.B. Druck, Kälte, Hitze, elektrisch usw.) sollte sorgfältig notiert werden, ebenso die GERINGSTE psychische Wahrnehmung (z.B. Lichterscheinungen, Dunst, Dunkelheit, Schwindelgefühl, Schläfrigkeit, Töne usw.), und Trance sollte nur in Anwesenheit eines erfahrenen Leiters oder Mediums zugelassen werden.

10. Zehn Minuten je Versuch sind normalerweise ausreichend, aber mit zunehmender Erfahrung können bei Bedarf auch längere Perioden erlaubt werden.

Kürzlich manifestierten sich die Geistwesen durchgehend während fünf Stunden über ein Medium mit Hilfe der Zwaan-Strahlen.

Sobald eine Person in Trance gefallen ist, ist größte Vorsicht geboten, um einen Shock zu vermeiden, der hervorgerufen werden kann etwa durch das Ein- und Ausschalten von Lichtern, laute Geräusche, Unterbrechung der Verbindungen (wenn die Hände der Teilnehmer miteinander verbunden sind). Dem Medium sollte Zeit gegeben werden, sich zu erholen, und der Leiter muß sich von ihm bestätigen lassen, daß es bei vollem Bewußtsein ist, bevor die normalen Umgebungsbedingungen wiederhergestellt werden.

Zwaan-Strahlen haben sich bereits bei zahllosen Gelegenheiten als eine große energetische Hilfe bei der spirituellen Geistheilung erwiesen.

Zwaan-Strahlen-Geräte werden nur zu Versuchszwecken an Mitglieder der der Spirit Electronic Communication Society verkauft.

S.E.C.S.

Alle, die sich für dieses Thema interessieren – ob zum Zwecke der Entdeckung der in ihnen schlummernden übersinnlichen Fähigkeiten, der Entwicklung ihrer Medialität oder Heilgabe, oder aber zum Zwecke der Entdeckung einer wissenschaftlichen Methode der Kommunikation mit der Geistigen Welt – sind eingeladen, der Spirit Electronic Communication Society beizutreten.

Die Vereinigung existiert, um die Forschung zu fördern, sowohl hinsichtlich der technischen Kommunikation als auch der Entwicklung von Medialität unter wissenschaftlichen Gesichtspunkten. Sie unterhält ein zentrales Labor in Manchester, dem viele Spezial-Forschungsgruppen angegliedert sind. Sie veröffentlicht die Ergebnisse der Forscher unter den Mitgliedern in ihrer vierteljährlich erscheinenden Zeitschrift Cosmos, so daß jeder zu der gemeinsamen Wissensbasis beitragen und daran teilhaben kann. Sie bietet Gelegenheiten zum Kauf von Zwaan-Strahlen-Geräten und der Teile hierfür. Die Vereinigung hält vierteljährliche Treffen für alle ihre Mitglieder in den Hauptverwaltungen ab, sowie monatliche Treffen in den Zweigstellen. Kleinen Heimgruppen wird jede mögliche Hilfe gewährt, sowie auch denjenigen, die bestrebt sind, Zweigstellen in den verschiedenen Teilen des Landes zu bilden. Sie bietet allen interessierten Vereinigungen und Kirchen in Großbritannien Vorträge und Vorführungen an. Die Vereinigung wird von einem demokratisch gewählten, nationalen Gremium und von Direktoren sowie von Zweigstellen-Komitees geleitet. Sie wird finanziell unterstützt durch Spenden und Beiträgen ihrer Förderer, Gefährten, Mitglieder und Partner.

Alle, denen das Wohl der Menschheit, der spirituellen Befeiung der Menschen und das Thema Spiritualismus am Herzen liegt, sind eingeladen, Mitglied zu werden und an diesem großen Ziel mitzuarbeiten.

Es erfordert sicherlich Einiges an Vorstellungskraft, um sich die grundlegenden und revolutionären Veränderungen zu vergegenwärtigen, die in der Gesellschaft stattfinden würden, wenn die Geistige Welt mit Hilfe eines "Geistradios" tatsächlich in Verbindung mit der Erde wäre. Ein solcher unwiderlegbarer Beweis für das Fortleben des menschlichen Geistes würde den Materialismus, der gegenwärtig das menschliche Handeln bestimmt, meilenweit hinfortblasen. Nicht nur die Philosophie würde sich grundlegend ändern, auch die Religion wäre ebenso fest etabliert wie die moderne Wissenschaft. Spirituelle Werte würden die Gedanken und das Leben der Menschen beherrschen. Die Verwirklichung ihrer spirituellen Natur und ihrer Bestimmung würde alle Menschen dazu bringen, die derzeit noch angebeteten materiellen Werte in den Hintergrund ihres Lebens zu verbannen. Die Fanfare für den spirituellen Fortschritt, für ewiges Fortschreiten, würde rund um die Welt erklingen, und wenn erst einmal der angeborene und instinktive, über die Erlangung der zum Leben notwendigen Güter hinausgehende Wunsch nach materieller Bereicherung verschwunden sein wird, erscheint es als eine vernünftige Schlußfolgerung, daß die materiellen Sorgen der Menschen, die Wirtschaftskrisen und Kriege ein für allemal beendet sein werden, denn es ist der menschliche Materialismus, der dies alles verursacht. Sicherheit und Frieden würden für immer herrschen, sobald die Torheit des Materialismus aufgedeckt wäre. Eine völlig neue Perspektive würde sich den Menschen bieten hinsichtlich ihres Daseins und des Grundes ihres Lebens auf der Erde. Ein neues SPIRITUELLES ZEITALTER würde eingeleitet werden, das den Menschen unbegrenzte Möglichkeiten für die Kultivierung von Liebe, Weisheit, Wahrheit und Gerechtigkeit und den Genuß von Vergnügungen jenseits seiner derzeitigen Vorstellungskräfte bringen würde.

Sind Sie bereit, für dieses große Ziel zu arbeiten? Wenn ja, schreiben Sie bitte an unser Sekretariat, Mrs. Beatrice Thorp, 32, Waverton Road, Manchester, 14. [Handschriftliche Korrektur der durchgestrichenen Adresse: E. Taekson, 61 Longford Place]

Noel Press, 20-22, Baptist Street, Manchester, 4. DEA 2219

Anmerkungen:

Angaben in eckigen Klammern sind Ergänzungen des Übersetzers.

Der englische Begriff "Spirit" als Bezeichnung für die spirituelle Komponente des Menschen wurde hier absichtlich mit "Geist" übersetzt und nicht – wie vielfach üblich – mit "Seele", um keine Verwechslung mit dem psychologischen Begriff der "Seele" (im Sinne von "Gefühl", "Gemüt") herbeizuführen.

Leider ist es nicht gelungen, weiterführende Informationen zu dem in der Broschüre beschriebenen Thema zu finden. Außer der Broschüre selbst scheint von der Spirit Electronic Communication Society nichts geblieben zu sein. Auch Einzelheiten zu den beschriebenen Geräten, die allein aus technischer Sicht viele Fragen offen lassen, konnten bei einer Recherche im Web nicht gefunden werden.

Wer Interesse an einer Kopie der englischsprachigen Originalbroschüre hat, um vielleicht weiter in dieser Sache zu recherchieren, wende sich an die Redaktion. Die Zusendung per E-Mail erfolgt kostenlos; für Kopien in Papierform bitte einen adressierten und ausreichend frankierten Umschlag im Format DIN C5 beilegen.


(Erschienen in der VTF-Post P 125, Ausgabe 4/2006)