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"Funny Voice"

Ein Spaßprogramm als Rohmaterial-Lieferant für Tonbandstimmen-Einspielungen

Vor etwa einem Jahr entdeckte Harald Hartwig, ITK-Privatforscher aus Chemnitz, eine interessante Methode zur Erzeugung akustischen Rohmaterials für Einspielungen: Das kostenlos im Internet erhältliche Programm "Funny Voice" des Softwareentwicklers Alexander Sabov aus Berlin. Eigentlich handelt es sich bei diesem Programm nur um einen Partyspaß, mit dem sich die eigene Stimme verfremden läßt: Je nach der Einstellung eines "Pitch" (Tonhöhe) genannten Wertes ertönen die ins Mikrofon gesprochenen Worte aus dem Lautsprecher von "Donald Duck"-gleich bis "monsterhaft". Harald Hartwig entdeckte nun, daß sich in der auf diese Weise verfremdeten Stimme Umformungen bilden können, wenn er keine klaren Sätze, sondern willkürliches, sinnloses Kauderwelsch ins Mikrofon sprach. Hier ist seine Beschreibung der Methode:

Experimente mit Funny Voice

"Durch Zufall habe ich festgestellt, dass das Programm sich sehr gut für die Transkommunikation mit dem Jenseits eignet, ohne dabei ein Radio zu benutzen. Ein ideales Rohmaterial zum Umformen der Stimme (Gedanken) der Jenseitigen kann man mit der eigenen Stimme erzeugen. Man sollte folgendes tun: Die Einstellungen auf dem Pitch minus 3 bis plus 10 einstellen, dann in das Computermikrofon mit halbgeschlossenen Mund Kauderwelsch sprechen, langsam oder schnell, bzw. Beides. Es sollten keine normalen Wörter und schon gar nicht in Deutsch gesprochen werden, um die Umformungen besser herauszuhören. Schon im Lautsprecher kann man mithören, wie das Gesprochenen umgeformt wird. Man sollte ausprobieren, auch mal neben, oder über dem Mikrofon zu sprechen. Mit Erhöhen und Senken der Stimme kann man unterschiedliche Geistwesen empfangen. Auch härter oder sanfter sprechen sollte man testen. Selbst ein Nuscheln von undefinierbaren Lauten, ist schon ausreichend, damit nehme ich meistens auf und bekomme sehr gute Umformungen. Wenn das Mikro nicht allzu laut gestellt ist, kann man es auch direkt an den Kehlkopf halten und mit halbgeschlossenen Mund sprechen. Man kann vor der Aufnahme auch das Pitch auf minus stellen, da bekommt man dunklere Stimmen, bei Einstellungen über plus 6 bekommt man höhergestellte Geistwesen, da sie mehr die mechanisch klingenden Micky Maus Stimmen bevorzugen. Man sollte alles einmal ausprobieren womit man die besten Stimmen bekommt, es gibt da Tausende von Möglichkeiten. Wer das "Handwerk" der Sprachvorgabe am besten beherrscht, wird auch die besten Umformungen bekommen. Da ein Icon mit der jeweiligen Stimme auf dem Desktop abgelegt wird, mache ich es immer so: Ich benenne es gleich um und ziehe das Icon per Drag & Drop in den halbgeöffneten Dateimanager, damit geht es am schnellsten. Später kann man die Wave-Datei mit CoolEdit 2000 oder GoldWave schneiden und noch zusätzlich bearbeiten, bzw. in mp3 umwandeln."



 

Das Programm FunnyVoice kann unter www.grafik-software.de (externer Link) kostenlos heruntergeladen werden.


(Erschienen in der VTF-Post P 114, Ausgabe 1/2004)